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Verbot für Überraschungseier in Deutschland: Politik im Sommerloch


Verbot von Überraschungseiern durch die Politik: Offenbar haben unsere Damen und Herren Volksvertreter im Sommer nichts sinnvolleres zu tun, als sich zu überlegen, wie man den Bürger mit noch mehr sinnlosen Gesetzen und Verordnungen drangsalieren kann…

Jetzt fordert eine extra eingesetzte Kommission im Bundestag sogar ein Verbot der Ü-Eier und macht sich damit bei uns bestimmt nicht viele Freunde:

Überraschungseier bald in Deutschland verboten?“…den Schoko-Spiel-Klassiker aus dem Hause Ferrero gibt es schon seit 1974, doch nun droht ihm plötzlich das politische Aus. Die Parlamentarier der Kinderkommission des Deutschen Bundestages haben in einer Empfehlung über „Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag“ die Kombination aus Nahrungsmitteln mit Spielzeug auf den Index gesetzt.


Nach Ansicht der Bundestagsabgeordneten der Kinderkommission Miriam Gruß gehören neben dem Überraschungsei auch Cornflakes mit Spielzeug drin verboten. Zu gefährlich! „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmitteln”, sagt sie. Unfallzahlen mit verschluckten Plastikfiguren liegen der Politikerin indes nicht vor…”
(Quelle und Originaltext: Die Welt)

Vielleicht sollte mal eine Kommission gegründet werden, die untersucht, ob wir nicht die Anzahl unserer Politiker reduzieren könnten!


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Bildquelle und Genehmigung:
Wikipedia – Fotografiert von A. Kniesel
Veröffentlicht unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation
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Update vom 07.08.17.00 Uhr

“…Außen Schokolade, innen Spielzeug – das Überraschungsei soll es auch künftig geben: Die Kinderkommission plant kein Verbot des Produkts. Die FDP-Politikerin Gruß korrigierte damit anderslautende Berichte. Berlin – So schlimm soll nun doch alles nicht sein: Das Überraschungsei darf bleiben, von einem Verbot durch die Kinderkommission des Bundestages ist keine Rede mehr. Das Gremium fordere in seiner umstrittenen Stellungnahme vielmehr einen Hinweis auf die Erstickungsgefahr für Kleinkinder, wenn Spielzeug in Kombination mit Lebensmitteln angeboten werde, sagte die FDP-Politikerin Miriam Gruß jetzt…”
(Quelle: Spiegel.de)

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