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Unwetter und Tornados in Brandenburg und Sachsen fordert Todesopfer

Unwetter und Tornados zu Pfingsten: Schwere Unwetter und Tornados haben Pfingstmontag einem sechsjährigen Mädchen im sächsischen Großenhain das Leben gekostet und in mehreren Orten wurden Häuser durch die Wirbelstürme beschädigt.

Der Tornado, der am späten Pfingstmontag von Südbrandenburg über die Region Großenhain gezogen war, sorgte zuvor im brandenburgischen Mühlberg für große Schäden.

In den Orten Großenhain und Umgebung wütete der erste Tornado des Jahres und riss bei einer Reihe von Häusern die Dachpfannen herunter und beschädigte den Dachstuhl.  Im Ort Walda-Kleinthiemig verloren durch den Tornado sogar 80% der Häuser ihre Dächer.


Tornado in Brandenburg und Sachsen: Die ersten Wirbelstürme des Jahres

Wer sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden durch den Tornado in Mühlberg machen möchte, findet im YouTube Kanal von Jule01081 einige aktuelle Videos. Der Deutsche Wetterdienst hatte erst am Nachmittag des Pfingsmontag vor Gewitter mit Hagel, starkem Regen und Sturmböen in Teilen Sachsens gewarnt.

Die Polizei widersprach ersten Presseberichten, wonach in der Region um Großenhain angeblich mehrere Menschen vermisst würden. Nach Angaben der Polizei wurden zudem durch den Tornado mehrere Wohnhäuser und eine Kirche schwer beschädigt. Mindestens eine Halle sei eingestürzt, zudem bestehe bei einem Wohnhaus aktute Einsturzgefahr.


Auch der Zugverkehr kam in Brandenburg und Sachsen mitunter zum Erliegen, da die Fernzüge zwischen Dresden und Berlin umgeleitet werden mussten und nach Angaben der Bahn könnte es auch am heutigen Dienstag noch zu einigen Einschränkungen kommen.

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