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Taliban ermorden 3 deutsche Soldaten in Afghanistan…

Blut für fremde Interessen: Mit dem heutigen Mord an drei Soldaten, ist die Zahl, der von moslemischen Extremisten in Afghanistan getöteten deutschen Soldaten auf 39 gestiegen, solange man den Zahlen unserer Regierenden überhaupt noch trauen kann!

Wehe aber, die Soldaten der Bundeswehr wehren sich gegen diese feigen Angriffe der Partisanen, denn dann heult die Presse mit unseren Volksvertretern im Chor und hetzt gegen die eigenen Soldaten, welche angeblich unschuldige Zivilisten ermordet haben sollen…

Was für eine rückratslose Scheiße, denn im Ernstfall würden diese bourgeoisen Pfeffersäcke um den Schutz der Bundeswehr betteln, wenn es um die eigenen Konten oder Existenz geht!


Trauer und Mitgefühl für die gefallenen Kameraden im Camp Kunduz!

Taliban griffen Bundeswehr beim Minensuchen an
“…die deutschen Soldaten befanden sich beim Minensuchen. Die Bundeswehr war mit afghanischen Soldaten und weiteren Angehörigen der internationalen Schutztruppe im Einsatz. Drei deutsche Soldaten wurden erschossen. Weitere Soldaten wurden verletzt…” (zeit.de)

Taliban töten drei deutsche Soldaten
“…die Patrouille war auf der Suche nach Minen unterwegs auf Sprengfallen gestossen. Als sie diese entschärfen wollten, begann der Angriff, erklärt Provinzgouverneur Mohammed Omar…” (fr-online.de)


Blutiger Karfreitag in Camp Kunduz
“…im Laufe der nächsten zwei Stunden spricht sich im Camp herum, dass zwei weitere Männer getötet worden sind. Die traurige Bilanz des schlimmsten Kriegstages seit Monaten: drei Bundeswehrangehörige, gefallen bei Schusswechseln und durch eine Sprengfalle; fünf Soldaten verletzt, davon vier schwer…” (spiegel.de)

Ohne Worte, nur noch Trauer und Wut!
Feuer Frei!

19 Antworten

  1. Steffi sagt:

    Von “ermorden” sollte man dabei nicht sprechen. In Afghanistan herrscht Krieg. Da sterben Menschen. Wurden die Zivilisten, die im Anschluss an das Feuergefecht von NATO-Bombern in Stücke gesprengt wurden, auch “ermordet”?

    Falls ja: Wann kommen die Verantwortlichen vor Gericht?

  2. admin sagt:

    @Steffi:
    Klingt ja fast so, als würdest Du den heutigen feigen Anschlag auf die Bundeswehr irgendwie rechtfertigen wollen… und bei deiner Diktion bin ich gerade nicht in der richtigen Stimmung für eine sachliche Diskussion – sorry!

  3. Sascha sagt:

    Vielleicht wacht jetzt Deutschland mal auf, wenn deutsche Soldaten einen Raketenangriff veranlassen, gibt es hier so eine Aufruhr, die Amerikaner machen sowas fast täglich… wer nimmt denn in so einem Land noch deutsche Soldaten für voll? Der Taliban weiß das deutsche Soldaten Ärger bekommen wenn sie größere Aktionen veranlassen! Ich finde wir müssen unsere Soldaten aufstocken…. uns Respekt verschaffen… Und sollen sie uns Nazis nennen, ist es auch egal, die Vergangenheit ist im, keiner kann sie verändern… Hilfe wollen alle von uns… Also ihr deutschen Politiker, habt endlich einen Ar. in der Hose… wie sagt man beim Bund? Wenn Scheisse… dann Scheisse mit Schwung…

  4. Tom sagt:

    Ich persönlich frage mich: Was tun deutsche Soldaten in Afghanistan?
    Dies soll keine Rechtfertigung für den Tod deutscher Soldaten darstellen, aber es ist doch nicht “unser” Krieg.

    Jeder einzelne Soldat der in Afghanistan stirbt ist bereits einer zu viel. Es war nur eine Frage der Zeit, bis deutsche Soldaten ins Fadenkreuz geraten.

  5. Rolf sagt:

    Unser Rechtssystem behindert uns mal wieder, schränkt uns ein.

    Es ist einfach ein Witz die Frage zu stellen hmm.. darf ich jetzt schießen oder nicht? Oh nein ich hätte es nicht gedurft..weil nach Paragraph soundso erst, wenn der und der Fall eingetreten ist. Oh. Ist dieser Fall gerade eingetreten? Ja. Nein?

    Und dann ein Blick rüber zum amerikanischen Kollegen, der schon wie wild am ballern ist.

    Dass deutsche Soldaten in Afghanistan eingesetzt sind, hat einfach den Grund, dass die Bundeswehr Präsenz zeigen muss. Was will sie auch in Deutschland noch groß verteidigen? Deutschland vor den Franzosen? Hm nein.
    Deutschland vor den Russen? Hm nein.
    Vielleicht vor den gefährlichen Polen? Nein.

    Es wird keinen großen Vaterländischen Krieg geben, wo sich Mächte innerhalb Europas angreifen.

    Es müssen also andere Aufgabenbereiche für die Bundeswehr geschaffen werden. Sonst kommt die Frage nach Sinn und Zweck einer Armee auf.

  6. Heiko sagt:

    Also die Rechnug war am Ende doch ganz gut: 5 Afghanische Soldaten haben den Preis bezahlt. Nicht Taliban, sondern die Typen von der Afghanischen Armee sind gestorben – die mit der Bundewehr eigentlich zusammenarbeiten. Oder hätten es mehr Afghanen sein müssen? Wie ist denn zur Zeit der Wechselkurz von deutschen Soldaten zu Afghanischen?

    Es wäre sowieso mal an der Zeit eine Tabelle mit aktuellen Wechselkursen öffentlich zu machen, dann hätten die Typen an den Börsen auch mehr Spaß am Krieg. “Der Taliban verlor gestern gegen Gefechtsschluss stark gegenüber dem deutschen Soldaten und fiel auf einen Wert von 0,45 Krautfressern für einen terroristischen Scheißkerl. Renomierte Meuchelmörder halten den Taliban aber trotzdem immer noch für weit überbewertet.”

    Schießen spielen mit echten Waffen ist echt cool! Aber nur solange die anderen nicht zurückschießen, denn das ist fiese!

  7. Johnny sagt:

    Jaja, das regt zum Denken an.

    Ich wünsch den restlichen Soldaten, als Mensch gesehen viel Glück, dass sie mit heiler Haut wieder heim kommen.

    Ich frag mich aber natürlich auch, wie man überhaupt so blöd sein kann bei einem Arbeitgeber anzufangen, der einen für ein anderes Land in den Tod schicken kann. Kein Geld der Welt und schon gar kein Afghanistan ist es wert sein Leben für so einen Scheissverein wie die derzeitige Bundeswehr und die Bundesregierung wegzuschmeissen.
    Zur Landesverteidigung ist die Bundeswehr gegründet worden und nicht für Abenteuer am Arsch der Welt!

  8. Enne sagt:

    unsere regierung sollte sich langsam überlegen ob das wirklich nur ein humanitärer einsatz ist!!!aber da fehlt wohl das rückrad!!!was zählt eine hervoragende ausbildung und gutes equipment wenn man, falls was passiert, in deutschland rechenschaft ablegen muss wenn man sein leben verteidigt hat!!!Fehler im system würd ich sagen!wir repräsentieren deutschland mit haut und haar und wenns drauf ankommt stehen wir allein da!!!es ist an der zeit die karten auf den tisch zu legen und zu sagen was phase ist!!!!1999 hat die bundeswehr im kosovo alles aufgefahren was sie hatte!!!Mit leo usw…warum geht das in ISAF nicht!?!?!Da wäre es mit hoher wahrscheinlichkeit angebracht!!!Aber ok…In gedanken an die gefallenen Kameraden!!!

  9. Pflichtfeld sagt:

    Die BW sollte dort umgehend verschwinden! Für den einzelnen Soldaten ist es ein hartes Schicksal, welches er sich in den seltensten Fällen ausgesucht hat. Im ganzen gesehen ist der Krieg in A jedoch Völkerrechtswidrig und MUSS sofort beendet werden. Das aus aktueller Sicht völlig faschistoide Amerika führt Krieg und überzieht andere Völker mit Tod und Teufel (was anderes können die Amis ohnehin nicht) und die Deutschen lecken denen die Stiefel. Das ist die Situation.

  10. uwe65 sagt:

    Unsere Soldaten haben in diesem Land nichts zu suchen. Sollen doch unsere Politiker ihre Söhne zum Kämpfen nach Afghanistan schicken und wenn der erste davon Gefallen ist möchte ich mal sehen wie die nächste Abstimmung über eine Verlängerung der Mission ausfällt.An diesen Talibankämpfern hat sich schon die Rote Armee die Zähne ausgebissen und die hatten wahrhaftig mehr befugnisse als unsere Truppen.

  11. Hannes sagt:

    Feiger Anschlag? Da unten herrscht Krieg. Jeder Angriff auf die Bundeswehr ist völlig legitim. Wie umgegkehrt auch. Im Krieg sterben menschen…huch. 😉

  12. Kyle sagt:

    Hi !!
    Die meisten deutschen Soldaten die in Afghanistan ihren Dienst ableisten sind Freiwillig dort!! Als ich beim Bund war und bekannt wurde das mein damaliges Battailon für 6 Monate nach Afghanistan gehe wurde gejubelt und gefeiert…die Verpflichtungen schossen in die höhe, nur um mit zu dürfen! Also von müssen ist mal gar keine Rede. Die meisten sehen nur das Geld, nicht die Gefahr.
    Gruß

  13. Emil sagt:

    Olli hat in einem anderm Blog diesen guten und passenden Beitrag gefunden.

    http://www.youtube.com/watch?v=aMxJ0Kn1r6o

  14. Sascha sagt:

    Richtig, viele Soldaten sind freiwillig dort, um Abenteuer zu erleben und das dicke Geld zu verdienen… Deutschland soll froh sein solche Männer zu haben… und endlich den Deutschen Soldaten mehr Freiheiten geben… das sie sich nicht rechtfertigen müssen… sondern auch mal schießen “dürfen”, und zwar so das der Taliban sich nicht mehr traut Deutsche anzugreifen…
    Ich trauer mit den Familien der gefallenen Kameraden… und wünsche den Soldaten alles gute und viel Glück mit einem dreifachen “Panzer Hurra”

  15. Steffi sagt:

    Der Verteidigungsminister spricht offen von “Krieg”. Damit sollte jede Diskussion, ob der Angriff auf die Bundeswehr gerechtfertigt war, eigentlich passée sein.

    Ich hoffe, dass in diesem Krieg nur noch Soldaten ums Leben kommen, egal ob Taliban oder Bundeswehr. Zivilisten leiden sowieso am meisten darunter.

  16. ebook sagt:

    Ich weiss wirklich nicht, was deutsche Soldaten im Ausland, vor allem Afghanistan zu suchen haben. Das konnte mir bis jetzt keiner erklären. Es kann doch nicht sein, dass wir Deutschland am Hindukusch verteidigen müssen, wie es die SPD sagt. Da wäre ein Einsatz in Dafur sicher angebrachter. Haben wir denn gar nichts gelernt? Meines Erachtens sollten die deutschen Soldaten so schnell als möglich nach Hause (Deutschland) geholt werden.

  17. samuel sagt:

    @ebook
    um ihre fragen nach dem “warum” zu beantworten: weil deutschland mitglied der nato ist und ein entsprechendes mandat beschlossen wurde. darum sind deutsche soldaten am hindukusch. außerdem geht es nicht darum deuschland an selbigem zu verteidigen – sonst gibt doch auch keiner etwas auf das plakative gesabbel irgendwelcher politiker. richtig ist jedoch, dass das ganze zu einem mittlerweile außer kontrolle geratenem befriedungsexperiment herangewachsen ist, in dessen verlauf es keinen gewinner geben wird, als vielmehr hohn und spott für die überwiegend ehrbaren ambitionen unserer soldaten und soldatinnen, die nichts weiter als der spielball unserer verschissenen staatspolitik sind. nicht die, die auf die taliban schießen sind schuld dran, dass sie tun, was sie tun (müssen), sondern diejenigen, die sie dort hin schicken. auch aus meiner sicht gibt es sicherlich sinnvollere einsätze (auch global), als den in afghanistan. die geschichte sollte uns in diesem speziellen fall eines besseren belehren. doch es ist nun einmal wie es ist! und bis es anders ist, sollten auch den deutschen truppen alle möglichkeiten eingeräumt werden sich effizient zu verteidigen – insbesondere durch gezielten angriff. ein taliban hält sich weder an ein völkerrecht noch an eine genfer konvention. er benutzt feige, als schutzschild, frauen und kinder, er gibt sich als kämpfer nicht zu erkennen, mischt sich unter die zivilbevölkerung und schreckt vor zivilen opfern in großer zahl nicht zurück. seine guerillamethodik ist quantitativ vielleicht nicht in höchstem maße effizient, doch moralisch wirkt sie auf dauer sehr zermürbend – für koalitionskräfte und zivilisten.
    ein nonlinearer konflikt fordert auch nonlineare verteidigungsmethoden und den einsatz spezieller taktischer mittel. und was den tod der sechs durch die bw getöteten afghanischen soldaten betrifft… kann ich nur sagen: das ist sehr tragisch und traurig. ABER, hätten die sich an vereinbarte konventionen gehalten und sich als “contractors” sofort zu erkennen gegeben, sei es durch optische oder funktechnische zeichen, wären die armen teufel mit großer sicherheit noch am leben. persönlich bin ich immernoch dafür, dass man den taliban und mudschahidin sämtliche transportrouten für ihr opium kappen sollte, mit dem sie schließlich ihre waffen und ihren einfluss bezahlen. momentan gibt es dafür jedoch kein mandat, wie paradox. außerdem wäre es angebracht, denen flächendeckend die opiumfelder zu verbrennen, denn 90% des weltweiten heroinaufkommens stammt aus afghanistan. damit wäre den clans dann wohl das rückgrat gebrochen. dumm nur, dass ein großteil der afghanischen bevölkerung vom opiumanbau lebt. es ist und bleibt ein teufelskreis.

  18. Rolf sagt:

    @ samuel:

    Das mit dem Opiumanbau ist ein guter Ansatz. Kombiniertes Handeln ist wohl das beste: Zuerst die Opiumfelder verbrennen, dann den Wiederaufbau antreiben und die “Ex-Opiumarbeiter” eine neue Infrastruktur aufbauen lassen. Gleichzeitig deutschen Soldaten mehr Handlungsfreiheit einräumen um den Wiederaufbau zu schützen.

    Meine Meinung.

  19. Moni sagt:

    Ich empfinde nur noch Trauer in mir, Mitgefühl für die Angehörigen und Wut für Afganistan! Ich hasse Kriege, manchmal frag ich mich dennoch, was ist die Alternative? Liebe Grüße.

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