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Streik im öffentlichen Dienst: Wo wird ab dem 03.02.2010 gestreikt?

Warnstreiks am 03.02.2010: Die Gewerkschaften haben ab Mittwoch, den 03.02.2010 Warnstreiks in mehreren Städten und Bundesländern angekündigt, aber bis jetzt ist noch nicht bekannt gegeben worden, wo genau die Streiks am 03.02.2010 stattfinden.

Aus diesem Grund sammeln wir ab jetzt alle Informationen zu den Streiks am 03.02.2010 aber es ist wahrscheinlich, dass die Streiks und Warnstreiks im öffentlichen Dienst wieder über mehrere Tage oder sogar Wochen gehen könnten.

Wer weitere Infos zu angekündigten Streiks ab dem 03.02.2010 hat, wird geben, diese – möglichst detailliert – in die Kommentare zu schreiben, damit sich die betroffenen Bürger zum Warnstreik im öffentlichen Dienst einstellen können!


Warnstreik im öffentlichen Dienst 2010: Hier wird gestreikt

„…Verdi ruft zu Streiks in allen Gebieten des öffentlichen Dienstes auf. Chef Frank Bsirske sagte, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Abwasserentsorgung, Verwaltung, aber auch kommunale Verkehrsbetriebe sollten zeitweise lahmgelegt werden. Auch die Tarifunion des Beamtenbundes dbb kündigte Aktionen an…“ (fr-online.de)

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sollen die ersten Warnstreiks in den Kitas, den Krankenhäusern sowie bei Bus und Bahn durchgeführt werden, aber bei einer Ausweitung des Streiks, könnte auch der Winterdienst und die Stadtreinigung bestreikt werden.

„…nach den Worten von Verdi-Chef Frank Bsirske sind Warnstreiks in allen Bundesländern geplant – am Mittwoch vor allem in Bayern. Betroffen von den teils ganztägigen Aktionen sind dort zum Beispiel kommunale Krankenhäuser, Altenheime, Stadtwerke und Behörden. In Baden-Württemberg sind für Donnerstag Aktionen vorgesehen. Ein Schwerpunkt wird wohl Stuttgart, wo zahlreiche Kindergärten, kommunale Kliniken sowie Busse und Straßenbahnen betroffen wären…“ (welt.de)


Warnstreiks im öffentlichen Dienst:

Offenbar ist es der Gewerkschaft wieder einmal egal, dass die Kommunen absolut verschuldet sind und auch 2010 immer tiefer in die roten Zahlen rutschen werden und natürlich wird der Streik im öffentlichen Dienst ausschließlich auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Frag doch mal jemand die Pfeffersäcke und Berufsgewerkschaftler nach ihrem monatlichen Gehalt und Privilegien sowie nach den Kosten für die Prachtbauten der Gewerkschaften!

Sobald wir weitere Informationen zu den Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben, wird dieser Artikel erweitert!

(Bildquelle und Genehmigung: freefoto.com und Ian Britton)

7 Antworten

  1. SylviaS sagt:

    Es muß nun wirklich mal was gemacht werden!
    Ich arbeite als Erzieherin in einer Kita. Wir werden alle nicht mehr nach BAT bezahlt und bekommen somit weniger Geld und können, so wie der Vertrag im Moment ist, auch nicht weiter aufsteigen. Wir/ Ich bekomme also definitiv weniger Geld als noch vor drei Jahren!! Dafür wird aber unsere Gruppe mit 30 Kindern vollgestopft und unsere Wochenarbeitszeit soll hochgesetzt werden! Wo ist das denn noch gerecht? Jeder Mann der für unseren Müll zuständig ist bekommt mehr geld!Ist uns der Müll mehr wert als unsere Kinder?
    Ich Streike mit!!!

  2. SK sagt:

    Was soll das denn? Wieso wird hier gleich wieder geschrieben, dass der Streik „auf dem Rücken der Bürger“ ausgetragen wird?! Wird nicht eher die völlig fehlgesteuerte Finanzpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausgetragen? Ein Beschäftigter im Krankenhaus, der täglich seinen Dienst an den Mitmenschen ausübt, soll sich dafür schämen, einen angemessenen Lohn zu fordern? Solange der Müll rechtzeitig weggeschafft wird, ist alles gut, wenn aber der Müllmann fordert, dass er dafür human entlohnt wird, ist das nicht fair? Wie soll der öffentliche Dienst auf sich aufmerksam machen, ohne dass „der Bürger“ davon betroffen ist? Wir im öffentlichen Dienst sind auch Bürger…..!

  3. Fiona sagt:

    Also…
    …ich arbeite im Kindergarten als Erzieherin und werde nach TVÖD bezahlt. Ich muss sagen, auch wenn ich damit viele Gegener habe, dass die Bezahlung gut ist. Oder sagen wir angemessen. Ich bin bei der Stadt angestellt und kann mich über die Bezahlung nicht beklagen. Was ich viel schlimmer finde ist die Tatsache, dass man als Erzieherin teilweise als Kinderpflegerin angestellt wird und dann auch nur dieses Gehalt bekommt aber das ist ja nun wieder ein anderes Paar Schuhe….

  4. Petra sagt:

    ich bin ehefrau und mutter . ich habe absolut kein verständnis für streiks die richtung sicherheit gehen. dazu gehört der winterdienst der im moment dringend erforderlich ist. es wäre unverantwortlich . lasst euch gefälligst was anderes einfallen. lasst meinentwegen den mülle ein paar tage stehen das überleben wir. erstunken ist noch niemand aber die straßen nicht zu räumen das geht gar nicht. ihr die das vorschlagen habt ja sicher auch familie. ich bete zu gott dass von denen niemend in einen bach reinfährt weil auf der straße nicht versucht wurde gegen den schnee anzukämpfen. es gibt leute die das auto nicht sehen lassen können weil sich nicht zu hause verschanzen und auf den frühling warten können.

  1. 2. Februar 2010

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