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SPD Bundestagsabgeordneter Jörn Thießen will Nichtwähler bestrafen

Scherz, Sommerloch oder spinnen jetzt alle? Soeben wurde bekannt, dass der SPD Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen eine Geldstrafe für Nichtwähler einführen will, damit in Deutschland endlich wieder die Demokratie funktioniert… tolle Idee Jörg, genau so bekommt Deine lustige Partei bestimmt noch viel mehr Stimmen…

Nachdem sich Jörn Thießen heute mit weisen Worten wie „Demokratie ohne Demokraten funktioniert nicht“ und anderem Geschwalle in die Presse gedrängt hat, sollte der Bundesvorstand der SPD vielleicht darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre, das Profil (sofern überhaupt noch vorhanden) der SPD zu schärfen, denn ansonsten wird die älteste Partei Deutschlands bald zu einer kompletten Lachnummer verkommen und in der Versenkung verschwinden!

Hier noch ein heiteres Video von Jörn Thießen, welches er unter der Überschrift: „Minute mit Jörn“ auf seiner eigenen Webseite der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat…


Wer jetzt die Ideen von Jörn Thießen auch ganz toll findet, kann dem netten MdB ja einen Brief oder eine E-Mail schreiben. Hier die offiziellen Kontaktdaten des Bundestagsabgeordneten zur Kontaktaufnahme:

Abgeordnetenbüro Jörn Thießen, MdB
Anschrift: Platz der Republik 1 – 11011 Berlin
Telefon: 030-227 73 549
Fax: 030-227 76 294
E-Mail:
joern.thiessen@bundestag.de


Apropos Versenkung – Zitate zum „Fall Jörn Thießen“:

„…Wir Politiker müssen im Parlament abstimmen – das kann man auch von den Wählern bei einer Wahl verlangen.“ Wer nicht zur Wahl gehe, soll Thießen zufolge 50 Euro Strafe zahlen. „Demokratie ohne Demokraten funktioniert nicht…“
(Quelle und Originaltext: welt.de)

„…Vor dem Hintergrund der schlechten Wahlbeteiligung bei der Europawahl hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen eine Wahlpflicht in Deutschland gefordert…“
(Quelle und Originaltext: die-topnews.de)

12 Antworten

  1. inMemory sagt:

    Ah 50€ Geldstrafe fürs nicht wählen.

    Eventuell dann für die nächste Wahl 100€ Strafe wenn man nicht SPD wählt.

  2. Silke sagt:

    Die spinnen die Sozis!

  3. Stefan sagt:

    Der da sagt:
    „Wir Politiker müssen im Parlament abstimmen – das kann man auch von den Wählern bei einer Wahl verlangen.“

    Na gut, diese Politiker werden ja auch sehr gut fürs Abstimmen bezahlt.

  4. Markus sagt:

    Von mir aus gerne, sollen alle Wahlberechtigten, die nicht wählen, eine Strafe von 50€ zahlen. Im Gegenzug zahlt jeder Bundestagsabgeordnete 500€ Strafe für jedes Wahlversprechen, was nicht eingehalten wurde.

    Das kann die SPD dann auch gleich als \Reichensteuer\ deklarieren und die ehrlich arbeitenden Menschen mit ihren absurden Ideen in Ruhe lassen!

  5. Friese sagt:

    Wie wäre es, wenn jeder, der zur Wahl geht 50,00 Euro bekommt ? Ich denke, dann hätten wir eine Wahlbeteilung von fast 100 % 🙂

  6. Tom sagt:

    dieser Mann merkt echt gar nichts mehr…
    Politikverdrossenheit wird auch durch mangelnde Realitäts-Wahrnehmung hervorgerufen, die bei Politikern derart verbreitet ist, dass man Angst bekommt, wer da eigentlich Verantwortung trägt. Derartige Äusserungen bestätigen doch letztendlich nur Inkompetentz.
    Die „Nichtwähler“-Partei ist grösstenteils politisch stark interessiert…..denke, das wird oft unterschätzt…und sollte sich tatsächlich daraus eine politische Bewegung entwickeln, dann Gute Nacht SPD..wir spechen hier von über 40% bundesweit….

  7. torben sagt:

    Genau Hr.Thießen diesen Zustand kenne ich noch von früher nur war der Strafrahmen etwas anders.Demokratie ha ha ich nenne das Diktatur Ihr Vorschlag erinnert mich an Stasi Methoden.Es sei denn jeder Wähler erhält für sein Kreuz auch 50 Euro,aber das hätte mit einer demokraischen Wahl nihts mehr zu tun.Und wer nicht zahlt -Kontopfändung und Gefängnis oder wie? Herzlichen Glückwunsch zum Eigentor vor der Bundestagswahl. By Torben

  8. Herbert sagt:

    Wer ist Thießen ,
    einem , dem ein Politikamt verboten werden sollte !
    Weil es viele \ Thießen \ gibt , gehen wir nicht wählen …

  9. Willy Stark sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Thießen!

    Ihr Vorschlag, Nichtwähler mit einer Strafe zu belegen hat mich eigentlich nur noch belustigt, weniger geärgert. Was haben Leute wie Sie aus der ehemaligen Sozialdemokratie gemacht; Willy Brandt wird im Grabe rotieren. Statt sich mit dem Ursachen des Niederganges der ehemaligen Volkspartei, der ich jahrzehntelang die Treue gehalten habe, zu beschäftigen, kommen Sie mit solch dümmlichen Stellungnahmen,die eines deutschen Professors wahrhaft unwürdig sind. Aber vielleicht haben Sie ja Ihre Idee bereits weiterentwickelt? Professoren,
    Zahnärzte, Manager, Bankiers zahlen nur 10 €, ALG II- Empfänger 100 €. Na, ist das etwas, das bringt doch ganz gewiss Wählerstimmen im Herbst. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie bei der Bundestagswahl von Ihren Wählern abgestraft werden, die SPD hat sich ja schon selbst erlegt, dank Funktionären wie Ihnen
    alles Gute Herr Professor,
    Willy Stark

  10. Ralf Plüm sagt:

    Sehr geehrter Herr Thießen,

    zu Ihrem Vorschlag bezüglich der Strafzahlung bei Nichtwählen werde ich keine weitere Stellungnahme abgeben. Ich schließe mich da den Kommentaren meiner Leidensgenossen an.

    Ihr Video hat für mich irgendwas von „Sendung mit der Maus“ (Hallo liebe Kinder, das ist der Jörn….Und der Jörn hat ein paar ganz tolle Ideen für ein vernünftiges Verkehrskonzept. Links und rechts neben Klaus seht ihr ein paar Onkel, die haben auch bei dem Konzept mitgemacht“ usw.). Einfach nur lustig, wenn da nicht die Selbstbeweihräucherung einen negativen Beigeschmack entwickeln würde.

    In dem Sinne weiter so in der SPD, die 20%-Hürde schafft ihr bei der nächsten Bundestagswahl sicher auch noch zu unterbieten. Das Ende der Fahnenstange bzw. des Fahnenstängchens muss noch nicht erreicht sein.

  1. 10. Juni 2009

    […] Sommerloch oder spinnen jetzt alle?”, formuliert dagegen tutsi.de die Gedanken, die sicherlich viele Bürger beim ersten Lesen der Meldung […]

  2. 10. Juni 2009

    […] Sommerloch oder spinnen jetzt alle?”, formuliert dagegen tutsi.de die Gedanken, die sicherlich viele Bürger beim ersten Lesen der Meldung […]

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