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RAF Selbstmord in Stammheim: Neue Indizien aufgetaucht?

Der Tod der RAF-Terroristen im Stammheim: Knapp 31 Jahre nach dem Suizid der RAF-Mörderbande um Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in deren Hochsicherheitszellen in Stammheim, gibt es offenbar neue Beweise für den (bei verwirrten Zeitgenossen immer noch) umstrittenen Tod der RAF Rädelsführer.

Nach Berichten von DPA und Reuters ist heute veröffentlicht worden, dass vor einer Woche etwa 400 Fotos aufgetaucht sind, welche nach dem Selbstmord der Terroristen in deren Zellen und während der Obduktion gemacht wurden. Das Material stammt aus dem Nachlass eines inzwischen verstorbenen Polizeifotografen….

RAF Selbstmord in StammheimDas Brisante an der ganzen Geschichte soll aber sein, dass involvierte Polizeibeamte von den Plänen der Selbstrichtungen gewusst haben sollen, diese aber weder weitergeleitet, noch aktiv verhindert haben sollen… 


Mir persönlich ist es egal, wie diese Verbrecher aus der Welt gegangen sind! Für feige Terroristen – egal welcher Couleur oder Religion – sollte in unserer Welt kein Platz sein!

Kritik an den existierenden Fehlern unseres Systems muss immer geäußert werden, aber die Terroristen um Baader, Ensslin und Raspe haben einem gesamten Volk, feige und hinterhältig, den Krieg erklärt, Zivilisten ermordet und den Tod hunderter Menschen billigend in Kauf genommen… Zum Glück aber dann ihren PERSÖNLICHEN Krieg verloren…


Wer immer noch an die "ehrbaren Absichten" der RAF glaubt:

  • "..wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen der Typ in Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden…"
    (Ulrike Meinhof)

  • "…„Wir behaupten, dass die Organisierung von bewaffneten Widerstandsgruppen zu diesem Zeitpunkt in der Bundesrepublik und Westberlin richtig ist, möglich ist, gerechtfertigt ist. Dass es richtig, möglich und gerechtfertigt ist, hier und jetzt Stadtguerilla zu machen. Dass der bewaffnete Kampf als ‚die höchste Form des Marxismus-Leninismus‘ (Mao) jetzt begonnen werden kann und muss, dass es ohne das keinen antiimperialistischen Kampf in den Metropolen gibt…"
    (RAF "Konzept Stadtguerilla")

Interessant ist auch, was selbst linke Revolutionäre zu den Taten der RAF öffenlich sagten:

  • "…Ich betrachte mich immer noch als Marxisten. Der Marxismus lehnt den Terror … individuellen Terror und Terror kleiner Gruppen ohne Massenbasis als revolutionäre Waffe ab … Subjektiv ist anzunehmen, dass sie ihre Aktion für eine politische Aktion halten und gehalten haben. Objektiv ist das nicht der Fall. Wenn politische Aktion willentlich zum Opfer von Unschuldigen führt, dann ist das genau der Punkt, wo politische Aktion, subjektiv politische Aktion, in Verbrechen umschlägt…"
    (Herbert Marcuse)

  • "…die negativen Auswirkungen der RAF-Scheiße sind vielerorts erkennbar, CDU/CSU im besonderen, Regierung im allgemeinen und RAF-Kacke im einzelnen scheinen verheiratet zu sein: um den politischen Klassenkampf zu hemmen!…"
    (Rudi Dutschke)
     

Ansprache von Helmut Schmidt zu den Morden der RAF

Zur Geschichte der RAF und der Baader-Meinhof-Bande:

"…am 2. April 1968 kam es zu den Kaufhaus-Brandstiftungen, bei denen Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein in Kaufhäusern in Frankfurt am Main Brandsätze legten. Die Brandstiftungen verursachten einen Schaden von knapp 675.000 DM, Menschen wurden nicht verletzt. Die Täter wurden im nachfolgenden Prozess zu drei Jahren Haft verurteilt. Durch einen Revisionsantrag kam Baader zunächst wieder frei und beteiligte sich zusammen mit Gudrun Ensslin in Frankfurt am Main an der „Heimkampagne“ der Außerparlamentarischen Opposition.

Nachdem das Urteil im November 1969 rechtskräftig geworden war, trat er seine Haftstrafe nicht an und tauchte in Paris und später in Italien unter. Im März 1969 kehrte er mit Gudrun Ensslin nach Berlin zurück. Ein Hinweis des V-Manns Peter Urbach, der danach von den Behörden eine neue Identität erhielt, brachte die Polizei wieder auf seine Spur. Am 4. April 1970 wurde er bei einer fingierten Verkehrskontrolle in Berlin festgenommen und zur Haftverbüßung in die Justizvollzugsanstalt Tegel eingeliefert.

Während einer von Ulrike Meinhof veranlassten und von seinem Anwalt Horst Mahler unterstützten Ausführung in das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen gelang Baader mit Hilfe von Meinhof, Irene Goergens, Ingrid Schubert und zwei nie identifizierten Mittätern unter Einsatz von Schusswaffen am 14. Mai 1970 die Flucht. Die Baader-Befreiung gilt als Geburtsstunde der Rote Armee Fraktion. Dabei wurde der Institutsangestellte Georg Linke durch einen Schuss schwer verletzt. Andreas Baader ging mit seinen Befreiern und etwa 20 anderen nach Jordanien in ein Lager der palästinensischen Befreiungsorganisation Al-Fatah, wo sie eine militärische Ausbildung erhielten.

Nach fünf Bombenanschlägen mit vier Toten und über 50 Verletzten sowie mehreren Banküberfällen im Jahr 1972 gehörte er zu den meistgesuchten Terroristen Deutschlands. Zusammen mit den RAF-Mitgliedern Jan-Carl Raspe und Holger Meins wurde er am 1. Juni 1972 in Frankfurt am Main nach einem Schusswechsel verhaftet und am 28. April 1977 nach fast zweijähriger Verhandlung und 192 Verhandlungstagen im so genannten Stammheimer Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Durch die Geiselnahme von Stockholm 1975 sowie durch die Schleyer-Entführung und die parallele Flugzeugentführung der „Landshut“ im so genannten Deutschen Herbst 1977 versuchte die zweite Generation der RAF, Baader und weitere Terroristen freizupressen…"
(Quelle und Originaltext: Wikipedia)

Ehemalige RAF-Sympathisanten, wie z.B. Horst Mahler sind nach dem Scheitern dieser Revolutionstheorien einfach auf dem Hacken umgekehrt und sitzen jetzt wegen "Sieg Heil" im Knast – So ähneln sich die Extremisten immer wieder, denn es ist definitiv egal ob die Scheiße rot oder braun ist, denn jede politische Diktatur wird ihre Gegner mundtot machen.

Die Nazis nannten es "KZ" und die Kommunisten eben "Umerziehungslager"… Aber wer gedenkt heute denn noch den etwa 9.000.000 Opfern die alleine einem Josef Stalin zum Opfer gefallen sind?

1 Antwort

  1. volker gries sagt:

    Ich bin sicher, dass dies eine Seite vom Verfassungsschutz o. ä. ist.

    Ein Staat der seine eigenen Bürger entführt, ist ein Verbrecher-Staat.

    Ein Staat der seine Gefangenen ermordet, ist ein Verbrecher-Staat.

    Ein Staat der mit einem 131-Gesetz die Verbrecher aus den Zuchthäusern in “Amt und Würde” zurückholte ist ein Verbrecher-Staat.

    Ein Staat der das Grundgesetz und die Verfassung verbrecherisch beugt, ist ein Verbrecherstaat.

    Ein Staat in dem die ARGE Arbeitslose “zwingt” Meldungen über “besondere Vorkommnisse” zu machen, mit dem Köder, dass diese “Deutschen Spitzel” dann eine Karriere als Beamte beim Verfassungsschutz erwarten können, ist ohne Frage der dreckigste Verbrecherstaat (immer noch) auf diesem Planeten.

    Ein Staat der über 17 Tausend Stasi-Verbrecher in den Behörden versteckt, ist ein Verbrecher-Staat.

    500 Seiten solcher Beispiele habe ich in den letzten Jahren gesammelt, eines übler als das andere. Deutsches Erbgut und Mentalität. Sie kennen und können es nicht anders. Ein genetisches Problem in einen Land in dem immer die Minderheit richtig liegt, bzw. Recht hat!

    Der nächste Krieg ist längst überfällig, ein Krieg der regelmässig die Abartigen ausgedünnt hat. Eine biologische Reaktion.

    Man schämt sich “Deutscher” zu sein!

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