• Allgemein

Opel Insolvenz und Opel Patente von General Motors schon verpfändet?

Opel schon insolvent? In den letzten Stunden sind immer wieder neue Gerüchte über den angeschlagenen General Motors Konzern und natürlich Opel zu hören, denn Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble spricht offen von einer Insolvenz der Traditionsfirma.


Nach Pressemeldungen hat General Motors sogar schon die Patente von Opel für weitere Kredite als Sicherheiten an das US-Finanzministerium abgetreten, was angeblich aus einem, von Opel selbst vorgelegten Rettungskonzept hervorgehe.

Sollte dies stimmen, hat General Motos eines der wichtigsten Standbeine von Opel zur eigenen Rettung verkauft und Opel stünde dann wohl wahrscheinlich vor dem endgültigen Aus.


Opel Patente zur Sanierung von General Motors verkauft?

„…der CDU-Politiker schlug vor, im Falle Opel solle auch die Insolvenz des Unternehmens geprüft werden. „Ich meine, man sollte in Fällen wie Opel auch die Anwendung des Insolvenzrechts ernsthaft in Betracht ziehen“, sagte Schäuble dem „Handelsblatt“. Es sei falsch, einen solchen Schritt mit Pleite oder Bankrott gleichzusetzen. „Unser modernes Insolvenzrecht ist ja gerade nicht auf Zerstörung, sondern auf den Erhalt von wirtschaftlichen Werten ausgerichtet“, so der Minister. „Wir müssen begreifen, dass für das Durchstehen einer solchen Krise ein modernes Insolvenzrecht eine bessere Lösung ist als die Staatsbeteiligung…“
(Quelle und Originaltext: ftd.de)

Wenn GM tatsächlich die Patente von Opel zur Sanierung der eigenen wirtschaftlichen Schieflage an das amerikanische Finanzministerium verkauft, bzw. als Sicherheit hinterlegt hat, sollte jedem klar sein, wie es um die Zukunft von Opel und die Prioritätenfestlegung bei General Motos steht, denn gerade die Patente auf wegweisende Entwicklungen beim Automobilbau gehören zum wichtigen Kapital einer Firma.

„…neuer Ärger für Opel: Der Mutterkonzern General Motors hat laut einem Medienbericht die Patente des deutschen Autobauers verpfändet – als Sicherheit für das US-Finanzministerium. Zudem stößt das Rettungskonzept auf Skepsis. In der Bundesregierung ist von einer „Unverschämtheit“ die Rede..“
(Quelle und Originaltext: welt.de)


Es ist in jedem Fall zu beachten, dass eine Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben kann. Die Redaktion von Tutsi.de ist Mitglied in Deutschen Verband der Pressejournalisten und behält sich die Veröffentlichung von Spam, Abmahnungen und anderen Abartigkeiten vor. Die Verwendung der Inhalte dieser Seite sowie des RSS Feeds für kommerzielle Blogs, Webseiten und anderen Publikationen wird hiermit untersagt. Wer auch in Zukunft regelmäßig informiert werden möchte, sollte den RSS Newsfeed abonnieren, uns bei Twitter folgen oder Tutsi.de bei Facebook besuchen.

3 Antworten

  1. Ingo sagt:

    Das was da im Moment abgeht ist doch kaum zu glauben! 300 Mios mehr, einfach so… Wenn in diesem Jahr keine Wahlen wären, würde der Opel so oder so gegen die Wand gefahren.

  2. toni sagt:

    Die Magna-Lösung eigendlich nicht tragfähig , wegen der Risiken für den Steuerzahler Und von dem nicht mittragen wird. Magna ihr Risiko gleich null. das Risiko für den Steuerzahler ist sehr hoch.
    Die Meinung der Wirtschafts-Sachverständiger.
    Der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, kritisierte die Rettung des Autobauers Opel mit Hilfe des Staates. Man sollte Opel besser in einem Insolvenzverfahren retten. Die Käufer sollen entscheiden, wann sie welche Autos kaufen, nicht die Regierung», sagte er .
    Was macht man mit den hunderttausenden die jetzt oder später um ihre Arbeitsplätze bangen oder noch verlieren.
    Wer wird ihnen sagen:“ Dich retten wir, aber dich nicht“.!!!
    Diese Land und ihre Politiker eine einzige Katastohe ,die Meinung der Masse die des Steuerzahler ist nicht gefragt.Es sollte mich nicht wundern wenn demnächst Attacken auf opel Autos ausgeübt werden.

  1. 13. April 2009

    […] die drohende Insolvenz von General Motors auch den Tochterkonzern Opel mit in den Abgrund reißen wird ist noch nicht bekannt, da es seitens der Bundesregierung immer […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dein Kommentar muss manuell freigeschaltet werden, bitte etwas Geduld... Danke! Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.