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Mehr Datenschutz bei Facebook? Facebook Chef reagiert auf Kritik

Privatsphäre bei Facebook: Die Kritik zum mangelnden Datenschutz bei Facebook wird immer lauter und nun hat sich auch der Facebook Chef Mark Zuckerberg zu dieser Problematik geäußert und einige Fehler eingeräumt.

Zudem reagierte Facebook Chef Mark Zuckerberg auf die Vorwürfe des Datenhandels bei Facebook und erklärte erneut, dass Facebook keine Informationen der User ohne Erlaubnis öffentlich zugänglich macht und auch keine persönlichen Daten an Werbekunden weitergegeben oder verkauft würden. Nach Medienberichten machte auch der Mark Zuckerberg einige private Bilder versehentlich für die breite Öffentlichkeit zugänglich, nachdem Facebook die Sicherheitseinstellungen zur Kontrolle der Privatsphäre geändert hatte und nun volle Offenheit aller Daten als Grundeinstellung gesetzt ist.

Mangelhafter Datenschutz wird für Facebook langsam zum Problem

Facebook steckt nun offenbar in einer echten Zwickmühle, denn natürlich will das Unternehmen seine derzeit 400 Millionen Mitglieder nicht mit weiteren Datenpannen und anderen Problemen vergraulen, muss aber auf der Anderen Seite langsam Gewinne einfahren, um die in Investitionen von über 700 Millionen Dollar rechtfertigen.


Es ist nicht das erste Mal, das Facebook in Zusammenhang mit ungenügendem Schutz der Privatsphäre und einem mangelhaften Datenschutz seiner User in Verbindung gebracht wird und jetzt bleibt abzuwarten, wie die ohnehin schon sensibilisierten Facebook User auf die zu erwartende “personalisierte Werbung” bei Facebook reagieren werden.

Nach einer Umfrage erwägen sogar 60% der Nutzer von Facebook an, den Dienst aus Sorge um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten und Bilder verlassen zu wollen und 16% der Befragten gaben hat, bereits ihren Facebook Account gelöscht zu haben.


Auch Datenschützer und die Stiftung Warentest rufen offen dazu auf, den Dienst Facebook nicht zu nutzen, bzw. das soziale Netzwerk Facebook aufgrund des mangelhaften Datenschutzes wieder zu verlassen.

1 Antwort

  1. 14. Mai 2011

    […] Angaben von Symantec konnten Firmen anscheinend über eine Sicherheitslücke in Facebook Apps auf Nachrichten, Fotos und Chats der betroffenen User zugreifen, sobald diese auf eingeblendete […]

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