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Lafontaine und Stalin: Ist Lafontaine ein Stalinist?

Ist Lafontaine kein Demokrat, sondern ein Stalinist? Pünktlich zu seinem 65. Geburtstag sagte Lafontaine gegenüber laufenden Kameras von Spiegel TV in einer Rede wörtlich:
"… zum Beispiel Stalins Lieblingslied… ich möchte das heute hier mal verraten… weil Stalins Lieblingslied… weil somit also der Vorwurf, ich sei Stalinist zumindest teilweise gerechtfertigt ist…"

Hier das berüchtigte Lafontaine-Stalin Video von Spiegel-TV

Ich persönlich mache ja aus meiner Abneigung gegen rote und braune Faschisten keinen besonderen Hehl, aber offenbar sehen es Teile der SPD etwas anders… Wie sonst wäre es möglich, dass Ypsilanti & Co. immer noch auf eine "Zweckheirat" mit der Mauermörderpartei aus ist? 


Ist Lafontaine ein Stalinist?
…die roten Reihen fest geschlossen…

Das Teile der Linkspartei offenbar nicht viel von unserer Demokratie halten, ist ja mittlerweile ein alter Hut, aber wenn die Verbrüderung von frustrierten Sozis und Kommunisten weiter so zügig voranschreitet, haben wir zur nächsten Bundestagswahl vielleicht tatsächlich wieder eine neue "Blockpartei" – Wäre ja für SPD ja auch nicht das erste Mal…


Wehret den Anfängen!

3 Antworten

  1. besttobi sagt:

    Ich muss dir vollkommen zustimmen, man sollte keinem Faschisten und Extremisten eine Chance geben und dabei sind die Linken und die Partei für mich als Demokraten genauso, wenn nicht sogar noch eine größere GEfahr als die Rechten. Immerhin integieren sich die Linken in unsere politische Gesellschaft und damit ist diese Gefahr akuter als die von Rechts.

  2. micha sagt:

    Zur Verteidigung: ich bin Saarländer und habe auch die Zeiten vor seiner Bundespolitik gekannt: als Saarbrücker OB oder als Ministerpräsident vom Saarland har Lafontaine mehr erreicht als Peter Müller in gleicher Zeit: Länderfinanzausgleich und so. Natürlich alles SPD- mäßig, also leicht rot. Machtgierig war er aber auch damals schon, und wie!

    Zum Foto: Erich Honecker ist im Saarland geboren. Insofern kein Wunder, wenn dieser zum runden Geburtstag mal ins Dorf seiner Jugend Wiebelskirchen kommt. Abstoßend, wie damals alle Politiker (auch CDU-ler) um Ihn herumscharwenzelten. Dass der Ministerpräsident dabei sein sollte, wurde übrigens von Helmut Kohl angeordnet.

    Zum Lafontaine später: Er hat sich halt einen Knacks geholt, als er als Ministerpräsidant im Wahlkampf von einer Verrückten fast erstochen wurde. Das hat man in der Bundespolitik dann gemerkt: er wollte zwar bewundert werden, wurde aber im Grunde ein Menschenfeind.

    Warnung vor dem Typ: Die Machtgier ist geblieben, und er ist ewig gestrig. Keine neuen Ideen, sondern die in den 70er auswendig gelernten Sätze von Willy Brandt. Antworten, Lösungen ? Fehlanzeige!
    Neben bei: Er selbst kassiert SATT GELD mit bezahlten Auftritten ein. Wenns an den eigenen Geldbeutel geht, ist der Sozialismus weit weg.

  1. 19. September 2008

    […] tusti.de “Ich persönlich mache ja aus meiner Abneigung gegen rote und braune Faschisten keinen […]

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