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KinoX.to und die GVU: Strafantrag gegen Streamingportal kinox.to gestellt

GVU kriminalisiert Streaming bei KinoX.to: Auch wenn die von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) beanstandeten Server des Streamingportals wohl nicht in Deutschland stehen, das Angebot nicht einmal auf einer in Europa gehosteten Webseite betrieben wird und die Betreiber von KinoX.to ebenfalls nicht bekannt sind, hat die GVU nach eigenen Angaben offenbar Strafantrag gegen das Streamingportal gestellt, welches gemeinhin als Nachfolger von kino.to gilt.

Bereits bei der großangelegten Verfolgung der Verantwortlichen von Kino.to versuchte die Industrie bereits, alle Nutzer des beliebten Streamingportals pauschal als “Raubmordkopierer” und fiese Kriminelle zu diskreditieren, indem Streaming mit Download und dauerhafter Speicherung auf eine Stufe gestellt wurde, obwohl in Deutschland nach bisher geltenden Rechtsauffassung allein die Verbreitung (egal ob privat oder kommerziell) eindeutig zivil- oder strafrechtlich verfolgt wurde – dies ist natürlich keinerlei Form einer Rechtsberatung – also im Zweifelsfall bitte lieber mit einem kompetenten Rechtsanwalt sprechen, der sich auf deutsches Urheberrecht sowie der juristischen Problematik des Filesharings spezialisiert hat.

Kinox.to und die Kriminalisierung von Besuchern der Seite www.kinox.to

Natürlich steht in Deutschland die unberechtigte Vervielfältigung bzw. Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken unter Strafe, aber die Damen und Herren der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen schielen wohl weniger auf die Betreiber von KinoX.to, sondern vielmehr auf die Möglichkeit, die einzelnen User der Webseite www.kinox.to zu kriminalisieren bzw. persönlich haftbar zu machen und in nicht allzu ferner Zukunft mit Abmahnungen oder anderen Freundlichkeiten zu beglücken.


An dieser Stelle wünsche ich den regelmäßigen Besuchern von KinoX.to viel Glück und hoffe natürlich, dass es weder der GVU noch anderen Organisationen oder staatlichen Behörden jemals gelingt, verwertbare Logfiles oder andere persönliche Daten von Besuchern der Seite kinox.to oder Usern anderer Streamingportale in die Hände zu bekommen!

Kinox.to und Kinto.to: Streaming und Justiz:


Übrigens: Wer immer noch vollkommen unbedarft Filesharing betreibt und somit auch eventuell Musik und Filmdateien verbreitet (siehe: Up- Download via Shared Folder!) sollte sich nicht wundern, wenn ungebetene Post irgendwelcher Abmahnanwälte oder anderer Vertretern der Industrie ins Haus flattert… Aber da alle Besucher von Tutsi.de generell nur private und legale Dateien sharen, brauche ich mir wohl auch keine Sorgen über Euer juristisches Wohl zu machen – oder?

1 Antwort

  1. Weber sagt:

    Ich frage mich, wie sich ein 60er jähriger Richter dazu versteifen kann einfach mal ALLE Konsumenten solcher Videos zu kriminalisieren. Ich mein weder kennt er sich mit der techinischen Seite aus, noch ist das Hoch und Runterladen der gleiche Vorgang. Im Grund verdienen dadurch nur noch mehr dreiste Anwälte Gelt.

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