Kinox.to Razzia: Vorsicht bei Streaming Portalen für Kinofilme


Razzia bei Kinox.to: Wie bereit sin der Vergangenheit mehrfach zu Streaming Portalen berichtet, hat es nun auch Kinox.to erwischt, und die versucht nun wieder einmal, die Interessen der GVU Lobbyisten durchzusetzen und den mutmaßlich Verantwortlichen von Kinox.to habhaft zu werden. Die Boulevardpresse ist sich wieder einmal für eine vollkommen überzogene Vorverurteilung nicht zu schade und titelt seit gestern Abend von “Raubkopierern” und einem “Schlag gegen Hacker”, was nicht nur inhaltlich vollkommen falsch, sondern auch juristisch mehr als fragwürdig ist. Niemand möchte an dieser Stelle abstreiten, dass sich auf Portalen wie damals Kino.to, heute Kinox.to, Movie4k.to und anderen Seiten Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten befinden und sich die Betreiber dieser Seiten auch über diese entsprechend illegal bereichert haben könnten. Da die beanstandeten Inhalte jedoch auf anderen Servern liegen, werden über Portale wie Kinox.to eben keine “Raubkopien” angeboten, sondern lediglich Verweise zu anderen Servern gesetzt.

Kinox.to Hausdurchsuchung: Wie sicher sind die User?

Kinox.to Razzia und Folgen für die Nutzer des Streaming DienstesEin Großteil der Kintox.to User haben sich wahrscheinlich irgendwelche Filme in mittelmäßiger Qualität angesehen und nicht für einen Premium Account oder andere Dienstleistungen bezahlt bzw. irgendwelche urheberrechtlich geschützten Werke illegal auf einem Speichermedium verewigt.

Aber eben auch das reise Streaming wird seitens der GVU und anderen Vertretern der Contentindustrie als Verbrechen gesehen, auch wenn beim reinen Streaming von Filmen keine eigentliche Speicherung auf dem heimischen Rechner, sondern nur zur Pufferung im Zwischenspeicher stattfindet.


Sinnvolle Presseberichte zur Kinox.to Razzia:

  • Razzia bei Betreibern des Filmportals Kinox.to (via: heise.de)
  • Haus von mutmaßlichen Kinox.to-Betreibern gestürmt (via: welt.de)
  • Kinox.to Razzia: Folgen für die Nutzer sehr unterschiedlich (via: golem.de)

Sowol Kinox.to als auch MyGully.com sowie Boerse.sx und andere Seiten sind nach wie vor eirreichbar, was die Vermutung nahelegen könnte, dass hier für die Staatsanwaltschaft oder Abmahnindustrie munter IP-Adressen der Nutzer gesammelt und entsprechend werden.


Abmahnungen gegen Besucher von Kinox.to und anderer Seiten?

Da es zum Thema Streaming noch keine verbindlichen Urteile gibt, befinden sich die betroffenen Nutzer im Zweifelsfall in einer Grauzone und der eine oder andere Winkeladvokat könnte schon wieder Serienabmahnungen vorbereiten…

Viel spannender, als die Problematik zum Thema Streaming und sind aber wohl die finanziellen Verflechtungen, denn die Gelder der Kunden für Premiumaccounts diverser Anbieter in diesem Bereich werden inzwischen erneut mit der Firma Micropayment GmbH und der Commerzbank in Berlin in Zusammenhang gebracht, wobei wir jetzt natürlich weder der Micropayment AG, noch etwa der Commerzbank eine Verstrickung in möglicherweise kriminelle Strukturen unterstellen möchten, denn das überlassen wir wieder der übermächtigen Boulevardpresse…

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