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Kein Firefox für iPhone und iPhone: Apple Engine zu langsam

Apple und das Firefox Problem: Mozillas Produktchef Jay Sullivan hat heute bestätigt, dass es in der nächsten Zeit keine Firefox Version für das Apple Betriebssystem geben werde, nachdem Apple ohne Vorankündigung den Firefox Browser Ende 2012 aus dem App Store entfernt hatte.

Apple macht es Programmieren von alternativen Browsern seit Jahren bewusst schwer, sich auf iOS Geräten zu etablieren, da kein anderer Browser als Standard definiert werden kann, auch wenn im App Store mittlerweile einige Alternativen zum Safari Browser zur Verfügung stehen. Auf Android Systemen ist der Firefox Browser inzwischen recht beliebt und wird auchbei Google Play bewertet, obwohl auch der vorinstallierte 08/15 Android Browser eine gute Leistung erzielt.


Apple User müssen weiterhin auf Mozilla Firefox verzichten

Warum Apple den Entwicklern diktatorisch vorschreibt, die langsame UIWebView Engine zum Rendern von Webseitenzu nutzen, während für den eigenen Safari Browser beispielsweise die schnellere Nitro Engine verwendet wird, benachteiligt natürlich andere Anbieter und somit wird Apple wohl in der nächsten Zeit noch weitere Absagen erhalten.

Jay Sullivan bestätigte erneut, dass es den Mozilla Firefox Browser nur im Komplettpaket geben werde, was mit der UIWebView Engine jedoch nicht funktioniert und aus diesem Grund die Mozilla Programmierer keine Firefox Version für Apples iPhone oder iPad erstellen werden.


Aber auch für Windows RT wird es keinen Firefox geben, denn Microsoft verbietet den Programmieren auf der Windows 8 Variante der ARM-Prozessoren die erforderlichen Windows 32  Application Programming Interfaces aufzurufen.

Auch für Windows RT gibt es keinen Firefox. Microsoft gestattet den Entwicklern nicht, auf der Windows-8-Variante für ARM-Prozessoren Win32-APIs aufzurufen. Bei der weltweiten Verbreitung der verschiedenen Browser konnte sich der Firefox weiterhin gegen die starke Konkurrenz von Google Chrome behaupten und ist nach wie vor auf 20% der verwendeten Geräte im Einsatz. Im mobilen Bereich hingegen führt der Mozilla Browser allerdings nur ein Nischendasein, denn hier dominieren nach wie vor Safari und die Android Browser.

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