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Kaffee Konzerne und illegale Preisabsprachen: Bußgelder gegen Kaffeeröster

Illegale Preisabsprachen der Kaffeeröster: Wieder einmal stehen die großen Kaffe Konzerne im Fadenkreuz des Bundeskartellamtes, aber anscheinend wir die Behörde in den Chefetagen der Kaffeeröster nur ausgelacht, denn wie sonst soll man sich die Dreistigkeit verstehen, mit der von den betreffenden Kaffee Konzerne erneut illegale Preisabsprachen durchgeführt wurden, obwohl hier bereits 2009 vom Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von 160 Millionen Euro verhängt wurden.

Nach ersten Berichten geht das Bundeskartellamt derzeit gegen die acht unten aufgelisteten Firmen vor und offenbar wird hier ein Bußgeld in Höhe von 30 Millionen Euro verhängt, da diese Firmen unerlaubt Preisabsprachen bei der Belieferung von Restaurants und Hotels durchgeführt hatten.

Kaffeekartell zockt weiter ab: Ermittlungen gegen Kaffee Konzerne

Der Präsident des Bundeskartellamtes begründet die Strafe gegenüber den Kaffe Konzernen damit, dass  “…Absprachen über Preiserhöhungen bei Konsumgütern wie Kaffee spürt der Verbraucher ganz unmittelbar in seinem Portemonnaie merke…”


Firmen im Fokus des Bundesdkartellamtes:

  • Kraft Foods
  • Tchibo
  • J.J. Darboven
  • Melitta
  • Luigi Lavazza
  • Seeberger
  • Segafredo Zanetti
  • Westhoff

Kaffeeröster Dallmayr hingegen muss keine Strafe bezahlen, da sich Dallmayr selbst wegen dieser Preisabsprachen angezeigt hatte und offenbar so die Ermittler des Bundeskartellamtes auf die Spur der anderen Konzerne brachte.


Bei den Preisabsprachen ging es ersten Meldungen um  Aufschläge von 1,40 Euro beziehungsweise 90 Cent pro Kilogramm Kaffee und bereits 6 der 8 Unternehmen haben sich laut Kartellamt bereits zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung bereiterklärt.

Wir sind der Meinung, dass die Wiederholungtäter in den Chefetagen einfach mal ein paar Jahre in den Knast stecken sollte, wo sie bei trocken Brot und Instantkaffee genügend Zeit zu nachdenken haben!

Tchibo will jedoch gegen das Bußgeld vorgehen und der Konzern ließ hierzu verkünden, dass Tchibo an keinerlei Preisabsprachen beteiligt gewesen sei.

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