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Kärcher Fensterreiniger WV 60 plus: Was taugt der gelbe Fenstersauger?

Kärcher WV 60 plus im Test: Wahrscheinlich hat jeder irgendwo einen versteckten Fetisch, aber für mich persönlich ist Fensterputzen eine ebenso undankbare und bescheidene Arbeit wie Wäsche zusammenzulegen…

Aber wozu gibt es sinnvolle Erfindungen und da ich nun einmal einen dezenten Faible für technischen Schickschnack habe, wurde nach einer kurzen Recherche am Montag Abend kurzerhand der Kärcher Fensterreiniger WV 60 plus bestellt.

Der Kauf lief übrigens über Pixmania und den dort vertretenen Onlineshop MyToolstore und nach nicht einmal 3 Tagen Lieferzeit startete heute früh der Praxistest des Kärcher WV 60 plus, denn meine Fenster benötigten wirklich eine Grundreinigung…


Kärcher WV 60 plus im Test: Reinigung mit dem Akku Fenstersauger

Zum Lieferumfang des Kärcher WV 60 plus gehört neben dem eigentlichen Gerät ein eine 250ml Sprühflasche Mikrofaserwischer sowie ein Ladegerät für den Lithium Ionen Akku plus Hüftgürtel mit Tragetasche sowie eine bescheidene Menge von 20ml Konzentrat Fensterreiniger.

Um mit dem Kärcher WV 60 plus endlich zur Tat zu schreiten, muss der Akku Fenstersauger zunächst knapp 3 Stunden aufgeladen das Reinigungskonzentrat in die Sprühflasche gefüllt und der Mikrofaserbezug aufgespannt werden. Auch wenn der Hüftgurt zunächst etwas seltsam anmutet, ist dieses Zubehör recht praktisch, da schließlich gleichzeitig mit 2 Geräten gearbeitet wird.


Meine Wohnung ist nicht so gigantisch groß, aber verfügt durch die Sprossenaufteilung der Fensterflügel über 36 kleinere Fensterscheiben mit einer Gesamtfläche von knapp 14m² aber natürlich wollen die Dinger ja auch von außen geputzt werden, so dass ich mich mit dem Kärcher WV 60 plus heute an 28m² Glasfläche austoben durfte…

Kärcher Fensterreiniger WV 60 plus Lohnt sich der Kauf des Fenstersaugers?

Die Handhabung des Kärcher Akku Fenstersaugers ist schnell erklärt, denn mit der Pumpfplasche wird die Reinigungsflüssigkeit auf die Scheibe gesprüht und mit dem integrierten Mikrofaserwischer verteilt, so dass sich der Schmutz auf der Scheibe löst.

Danach Sprühflasche wieder in den Hüftgürtel gepackt und mit der Gummilippe des Fenstersaugers abziehen, wobei das Schmutzwasser vom Kärcher WV 60 plus automatisch abgesaugt wird, so dass keinerlei Sauerei entsteht. Wer schon einmal als Laie Fenster geputzt hat, kenn den Zeitaufwand dieser undankbaren Aufgabe aber ich habe heute für alle Fenster zusammen, inklusive Zigarettenpause gerade einmal 30 Minuten benötigt.

Die Akkulaufzeit des Kärcher WV 60 plus beträgt übrigens im Dauerbetrieb gerade einmal 20 Minuten, aber in dieser Zeit sollte es für einen geübteren Benutzer des Fenstersaugers tatsächlich möglich sein, die vom Hersteller angegebenen 40-60m² Fensterflächen zu reinigen, da man zwischendurch ja auch noch die Fenster (und Fensterrahmen) einseifen muss.

In meinem ersten Test zum Kärcher Fenstersauger hat es neben allen Scheiben übrigens auch noch für das komplette Badezimmer gereicht, wobei ich hierfür nomalen billigen Glasreiniger von Discounter genommen habe, da das mitgelieferte Reinigungskonzentrat hierfür leider nicht mehr gereicht hat. Am Rand zum Fenster können bei den ersten Saugversuchen leichte Feuchtigkeitsreste verbleicben, aber wer hier einfach schnell nachwischt, schafft mit dem Kärcher WV 60 plus alle Fenster in Rekordzeit.

Der Anschaffungspreis für den Kärcher WV 60 plus ist mit knapp 70 Euro leider kein wirkliches Schnäppchen, aber selbst faule Gesellen werden sich wohl 1x im Jahr dazu aufraffen, die Fenster zu putzen, so dass sich das Gerät über die Zeit mit Sicherheit bezahlt macht und abgesehen davon beim Fensterputzen wirklich viel Zeit spart… Als bekennender Technikfreak habe ich lediglich zu bemängeln, dass der Kärcher WV 60 plus nicht über USB oder einen anderen verbreiteten Anschluss aufgeladen werden kann, da Kärcher dem WV 60 hier einen eigenen Anschluss verwendet.

6 Antworten

  1. Marlies sagt:

    Nutze den Kärcher seit einigen Monaten und bin begeistert erledige damit alle Reinigungsarbeiten auf glatten Flächen auch in Küche, Bad etc. Nimm einfach etwa 20ml normalen Glasreiniger oder Spülmittel anstelle des Konzentrats spart wirklich Geld und reinigt genauso.

  2. Putzteufelin sagt:

    70€ sind ja schon eine Ansage für so ein Teil, was letztendlich nur das Schmutzwasseraufdenbodentropfen verhindern soll.

    Ich habe mir vor Jahren mal von Jemako den (Microfaser-)Putzhandschuh und das (Microfaser-)Handtuch (beides in grün) zugelegt.

    Ich wollte es auch nicht glauben, aber Putzen mit reinem Wasser (ohne Putzmittel) klappt damit wirklich sehr gut. Einfach den Handschuh nicht zu nass machen und die Scheibe damit abwischen oder eher ‘einreiben’ und danach direkt mit dem Handtuch nachwischen. Da tropft auch nix und das Ergebnis ist echt klasse, sauber und ohne Schlieren. Das funktioniert auch bei sehr schmutzigen Fenstern, allerdings muss man den Handschuh dann eben öfter im Eimer ausspülen und das Handtuch ist irgendwann zu nass.

    In diversen Schnäppchenshops bekommt man auch schon mal ähnliche Produkte. Allerdings sollte man zumindest die ‘Originale’ einmal in der Hand gehabt haben, damit man weiß, welches ein brauchbares Fake ist. Denn Microfaser ist offenbar nicht gleich Microfaser.

  3. Als Mann bin ich echt begeistert von diesem Wunderding! Endlich macht auch mir das lästige Fensterputzen wieder Spaß und es gelingen sehr anschauliche Ergebnisse.

    Auch wenn der Vorteil vermeindlicherweise nur darin liegt, dass Schmutzwasser davor zu hindern auf den Boden zu tropfen so ist mir das doch schon eine ganze Menge wert. Denn es erspart mir das nachträgliche Reinigen des Bodens und ich habe keinen Kontakt (mit den Händen) mit dem Schmutzwasser.

    Ich möchte den Fenstersauger auf jeden Fall nicht mehr missen und verwende ihn inzwischen auch für alle möglichen anderen glatten Flächen.

  4. Henri sagt:

    Die Handschuhe und Tücher von Jemanko kannte ich nicht. Danke für den Tipp. Ich möchte aber auch erwähnen, dass auch wenn der Fenstersauger praktisch “nur” das Wasser saugt, es schon eine ganze Menge Zeit und Arbeit spart. Es ist deutlich einfacher als mit einem Tuch das Fenster zu polieren (wobei ich nicht sagen kann, wie der Vergleich mit den Produkten von Jemanko aussehen würde).

  5. Nachdem mich immer wieder viele meiner Bekannten versuchten vom Kärcher Fenstersauger zu überzeugen, habe ich mich vor kurzer Zeit entschieden, mir einen Fentsterreiniger von Kärcher zu kaufen. Wie sollte es anders kommen? Auch ich bin bereits nach dem ersten Einsatz begeistert!
    Da ich mich erst vor kurzem über die unterschiedlichen Modelle schlau gemacht habe, möchte ich noch kurz anfügen, dass es mittlerweile mit dem Modell WV 5 plus auch einen Kärcher Fensterputzer mit Wechselakku gibt. Ich würde allen empfehlen, sich dieses Gerät zu kaufen. Die relativ kurze Akkuleistung ist schliesslich der wohl einzige Punkt, der beim Kärcher jeweils negativ beurteilt wird. Mit diesem Modell lässt sich die Laufzeit vom Akku verlängern, indem man einen Ersatzakku in den Fensterreiniger einsetzten kann.

  6. Franziska sagt:

    Also ich finde auch, dass man mit diesen Geräten super viel Zeit sparen kann.Vor allem das Ergebnis ist meistens deutlich besser als wenn man die gute alte Zeitung benutzt.
    Außerdem denke ich, dass es sogar fast Spaß macht mit den Kärcher Saugern 🙂

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