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Illegale Downloads und das Risiko von Abmahnungen durch die Musikindustrie

Downloads mit bösen Folgen: Jeder sollte wissen, dass der Download von urheberrechtlich geschützten Werken grundsätzlich verboten ist und in fast allen Fällen auch unter Strafe steht. Allein aus diesem Grund sollte man eventuell seinen WLAN-Anschluss sichern und auch das Surf- und Downloadverhalten seiner Mitbewohner manchmal etwas genauer beobachten, um nicht am Ende den schwarzen Peter zu erhalten.

Egal, ob es sich um den Download eines urheberrechtlich geschützten Liedes, oder einen aktuellen Kinofilm handelt, abgemahnt und haftbar gemacht wird immer der der Anschlussinhaber und nicht selten mit übertrieben hohen Abmahngebühren zur Kasse gebeten, was im nachfolgend zitierten Artikel wieder eindrucksvoll beschrieben wird und ein entsprechendes Licht auf die Rechtsprechung wirft…

Eltern werden durch Forderungen der Abmahner in den Ruin getrieben

Natürlich liegt es uns vollkommen fern, die im nachfolgenden Artikel benannten Rechteinhaber und deren juristische Vertretung zu diskreditieren, aber wenn man sich die gängige Praxis einiger bundesweit bekannter Rechtsanwälte etwas genauer ansieht, könnte man als unbescholtener Bürger vielleicht auf die Idee kommen, dass hier weniger um die Wahrung der Interessen der Rechteinhaber, als um ein ausgesprochen lukratives Geschäftsmodell gehen könnte…


Aber natürlich sind das nur haltlose Spekulationen von fiesen Raummordkopiereren, Verschwörungstheoretikern und anderem zwielichtigen Gesindel!

Nur ein paar Klicks bis zum finanziellen Ruin
“…weil ihr Sohn im Netz illegal Musik geladen hat, ist die Zehlendorferin Irina Wolter (Name geändert) ins Visier von Musikindustrie und Justiz geraten. Was als vermeintliche Bagatelle mit ein paar Klicks im Internet begann, könnte ihre Familie ruinieren. Die Forderungen der Rechteinhaber belaufen sich auf etwa eine Viertelmillion Euro…” (zeit.de)


Auch wenn die Kosten für eine Abmahnung eigentlich durch den Gesetzgeber in Deutschland auf 100€ gedeckelt wurden, verschicken Anwälte und hauptberufliche Abmahner immer noch Briefe mit horrenden Kostenforderungen und Gerichte bemessen den Streitwert einer angeblichen Urheberrechtsverletzung mit 10.000 Euro, so dass einige Damen und Herren in Deutschland mit dem Geschäftsmodell Abmahnungen leider immer noch mehr als genug Geld verdienen können.

1 Antwort

  1. Die Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzung sind wirklich eine Plage. Klar soll geistiges Eigentum geschützt werden. Aber doch nicht so! Hier geht es doch nur um Abzocke! Zum Glück gibt es mittlerweile recht gute Hilfeseiten im Internet.

    das Muster für eine modofizierte Unterlassungserklärung findet man zum Beispiel hier:
    http://modifizierte-unterlassungserklaerung-muster.de

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