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Hochwasser in Sachsen Katastrophenalarm zum Hochwasser in Görlitz

Hochwasser der Neiße steigt: Die Lage durch die vom Hochwasser in Sachsen bedrohten Regionen spitzt sich immer weiter zu und bereits heute früh lag der Pegel der Neiße in Görlitz bei über 7 Metern und im Laufe des Tages sogar die Rekordmarke von 7,20 Metern erreichen.

Nach starken Regenfällen und einem Dammbruch in Polen ist der Pegel der Neiße in Sachsen innerhalb von nur drei Stunden um 4 Meter angestiegen und durch das Hochwasser mussten bereits in Görlitz und vielen anderen Ortschaften entlang der Neiße bereits jetzt mehr als tausend Menschen evakuiert werden, da zu erwarten ist, dass die Neiße im Laufe des Tages noch weiter ansteigen wird, was die Lage in den, vom Katastrophenalarm betroffenen Ortschaften noch weiter verschärfen könnte.

Katastrophenalarm in Görlitz Hochwasser fordert schon 8 Todesofper

Durch das Hochwasser sind bisher in Deutschland, Tschechien und Polen mindestens 8 Menschen ums Leben gekommen und in Teilen des Landkreises Görlitz und der Sächsischen Schweiz war bereits am Samstag Katastrophenalarm wegen des Hochwassers ausgerufen worden.


Bei vielen Einwohnern entlang der Neiße werden durch diese extremen Pegelstände und den ausgerufenen Katastrophenalarm natürlich wieder Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser von 2002 wach, bei dem 21 Menschen ihr Leben verloren hatten.

Notfalltelefon für Opfer des Hochwassers:
Für das vom Hochwasser betroffene Gebiet entlang der Neiße ist mittlerweile auch ein Bürgertelefon eingerichtet worden, welches zum Ortstarif unter folgenden Rufnummern zu erreichen ist:


  • Hochwasser Notfalltelefon:  03588/285940
  • Hochwasser Notfalltelefon:  03588/285941

Vom sächsischen Innenministerium hieß es, es sei das schlimmste Hochwasser in Sachsen seit über 100 Jahren und derzeit sei noch keine Entspannung für die vom Hochwasser bedrohten Gebiete in Sicht.

Hochwasseralarm in Deutschland: News und Infomationen

Sorge bereiteten den Rettern auch wieder die sensationsgierigen Schaulustigen, die von Brücken aus das Hochwasser das steigende Hochwasser der Neiße beobachten, denn dise behindern zum einen die Arbeiten der Helfer und brächten sich auch selbst unnötig in Gefahr zudem eine im Bau befindliche Brücke im Raum Weißwasser stark einsturzgefährdet ist.

3 Antworten

  1. Oliver sagt:

    Wow toll… wenn das Bürgertelefon mal erreichbar wäre 🙁

    Versuche es schon den ganzen Tag. Defacto muss ich morgen in der Schule erscheinen (Ferien vorbei) dafür müsste ich allerdings auch die Strecke von Zittau nach Görlitz zurücklegen.
    Die Bahngleise sind auf jeden Fall weg (Witka Stausee hat sie auf dem Gewissen) und die Straße ist mutmaßlich auch hinüber.

    Außerdem schweigt sich unser tolles Kultusministerium wie immer aus.

  2. Alex sagt:

    Am Montag bleiben in Görlitz Schulen und Kindergärten geschlossen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Weil ein Wasserwerk außer Betrieb genommen worden sei, werde die Bevölkerung gebeten, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Auch werde die Stadt die Menschen aus Notbrunnen mit Wasser versorgen. Deshalb solle es generell vor der Verwendung abgekocht werden.

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