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Google+ sperrt willkürlich Konten ohne Klarnamen und misst mit zweierlei Maß

Tutsi.de bei Google+ gesperrt: Nachdem der Account von Tutsi.de bei Google+ gesperrt wurde, habe ich bis heute viel versucht, um diese unsinnige Sperrung wieder aufheben zu lassen, über die Handynummer einen Code zukommen lassen und auch einen Scan von Perso und Presseausweis über die entsprechenden Formulare an Google+ geschickt, aber der Account bleibt gesperrt und seitens Google ist noch keine Reaktion erfolgt.

Andere hatten da mehr Erfolg und so wurde die Ennomane nach einem Bericht zu den Sperrungen bei Google+ im Spiegel zum Glück sofort wieder freigeschaltet, ebenso das Onlinemagazin tn3 und Chip Online.  Aber auch die CDU Lübeck und Extremisten wie die NPD und DIE LINKE (die bekommen keinen Link) behalten weiterhin ihren Google+ Account…

GooglePlus und die Willkür bei der Sperrung von Accounts ohne Klarnamen

Ich könnte hier eine ganze Reihe von Blogs, Webseiten und Organisationen nennen, die ebenso wie Tutsi.de unter ihrem Blognamen, der ebenfalls über Twitter und Facebook einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, bei Google+ angemeldet sind und von den Administratoren nicht gesperrt wurden, bzw. nach einer kurzen Sperrung wieder freigeschaltet wurden, aber hierzu wurde bei YuccaTreePost bereits ein lesenswerter Artikel veröffentlicht, der die Willkür bei der Sperrung von Google+ Accounts recht eindeutig belegt.


Das alle sozialen Netzwerke von der Speicherung, Sammlung und Verknüpfung persönlicher Daten leben, um diese in irgendeiner Form zu monetarsieren, sollte kein Geheimnis sein und hinter der Anmeldung mit Tutsi Blog bzw. Tutsi.de bei Google+ steht auch nicht die Absicht, meine persönliche Identität zu verbergen, denn die kann nun wirklich jeder im Impressum nachlesen.

Wenn aber ein privat geführter Blog mit ca. 12.000 unique Besuchern pro Tag und mehr als 10.000 Followern bei Twitter nicht die Chance erhält, unter seinem Namen bei Google+ gefunden zu werden, radikale Parteien und komplette Firmen jedoch weiterhin ein Profil bei Google+ haben dürfen, bzw. nach einer Sperrung –  aus welchem Grund auch immer – schnell wieder entsperrt werden, so scheint es tatsächlich so, als ob die Teilnahme bei Google+ tatsächlich von der Tageslaune einzelner Mitarbeiter abhängig ist


Warum es diversen Organisationen und vor allem Printmedien wie Computerbild & Co. weiterhin möglich ist, bei Google+ vertreten zu sein, obwohl es sich hierbei eindeutig um kommerzielle Accounts handelt, will ich erst gar nicht weiter beleuchten…

Aber natürlich dreht die Welt sich auch ohne Google+ weiter und sollte es dennoch irgendwann einmal eine entsprechende Reaktion der Google+ Moderatoren geben, wird dieser kleine Frustartikel natürlich entsprechend erweitert und es würde mich freuen, wenn Ihr diesen Text über Google+ sowie natürlich Twitter und Facebook verbreiten würdet… Danke!

4 Antworten

  1. tantetrudeausbuxtehude sagt:

    Also, wer DIE LINKE als extremistisch verunglimpft, der sollte auch keinen google+-account haben.
    trude

    Kommentar der Redaktion:
    Mir ist es egal ob die Scheisse rot oder braun, bzw. die Hemden blau oder braun sind und wenn DU der Meinung bist, eine politische Zensur ausüben zu dürfen, bist Du leider auch nicht viel besser, als das handelsübliche Extremistenpack, dass Demokraten am liebsten ins KZ/Gulag verfrachten würdest… schäm Dich!

  2. JohnDoe sagt:

    Also mein Profil wurde auch gesperrt. Seit ein paar Minuten funktioniert es allerdings wieder. Hier meine “Geschichte”: http://bit.ly/nXM4H5
    Mich würde echt interessieren was genau dahinter steckt. Übereifrige Mitarbeiter? Fehler im Betasystem von Plus? Noch keine klare Regeln? Keine Ahnung……

  3. BlogAnBlog sagt:

    Kennst du http://cloudsoffreedom.de/ ? Hier braucht man keine Anmeldung und es werden keine Daten gespeichert und trotzdem kann man sich mitteilen. Wärte nett wenn du mal vorbei schaust und evtl. sogar darüber berichtest.

    Mehr Infos gibts auf http://cloudsoffreedom.de/de/info.php

    Bei CloudsOfFreedom.de ist jeder eingeladen 😉

    Viele Grüße
    Thomas

  4. der Aufreger sagt:

    Inzwischen ist es doch längst möglich, bei google+, nachdem man einen Account unter seinem realen Namen angelegt hat, auch eine SEITE für seinen Blog o.ä. anzulegen, quasi wie bei Facebook.

    Ob Tutsi das macht oder nicht, bleibt euch überlassen. Was mich HIER jedoch zeitweise verwirrt und mich auch zu mehreren emails an euch verleitet hat ist die Fehlermeldung, wenn man auf euren g+ Button drückt. Damit eure User das auch verstehen und nicht erst im Blog nach googleplus suchen müssen, eine Idee. Warum verlinkt ihr den Button nicht statt mit einer toten Seite, lieber mit diesem Artikel hier zur Sperrung des tutsi-Accounts? Mir hätte es geholfen euer Dilemma zu verstehen.

    Gruß, der Aufreger

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