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GEMA Tarifreform zur Musiknutzung fördert Clubsterben: GEMA tötet Musik!

GEMA Gebühren in der Gastronomie: Nachdem die GEMA ab Januar 2012 die Zwangsgebühren für Bars, Clubs und Diskotheken um bis zu 600% erhöhen will, macht sich erneut breiter Widerstand gegen die Willkür der “Gesellschaft für musikalische Aufführung und mechanische Vervielfältigungsrechte” (GEMA) und die zunächst harmlos klingende Neue Tarifstruktur für den Veranstaltungsbereich bemerkbar.

Es ist grundsätzlich nicht zu akzeptieren, dass die GEMA ihre Monopolstellung dazu missbraucht, um ab 2012 die Gebühren für die Nutzung von Aufführungs- und Wiedergaberechten so extrem zu erhöhen, dass in Auftritte von DJs oder Bands für die Gäste nicht mehr bezahlbar sind und somit die GEMA direkt für das Clubsterben verantwortlich wäre.

GEMA und das Clubsterben: Widerstand gegen die GEMA-Tarifreform

Dass sich die GEMA an ihren Gebühren bereichert, bzw. für die Verwaltungstätigkeiten mindestens 120 Millionen Euro pro Jahr verbraucht, sollte längst kein Geheimnis mehr sein, aber die jetzt beschlossene Tarifreform bedeutet im Klartext ein Ende der Musikkultur und somit auch das Ende vieler Bars und Clubs in ganz Deutschland, da diese vollkommen überzogenen Preiserhöhungen der GEMA definitiv existenzgefährdend sind!


Lutz Leichsenring hat als Sprecher der Berliner Clubkommission berechnet, dass die GEMA Tarifreform die Kosten für einen mittelgroßen Club von derzeit 28000 Euro auf durchschnittlich 174000 Euro erhöhen würden und selbst der sonst sehr diplomatisch agierende Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) geht von Kostensteigerungen von weit über 100% aus.

Weitere Informationen zur GEMA:


 

Auch das Das Berliner Abgeordnetenhaus spricht sich gegen die GEMA Tarifreform aus und es ist zu hoffen, dass hier irgendwann einmal mit der Faust auf den Tisch geschlagen wird, um den Gebührenwahn der GEMA zu stoppen! Hier geht es zum Beschlussprotokoll des Abgeordnetenhauses zum Streit um die sogenannte Tarifreform auf den offiziellen Seiten des Berliner Senats als PDF Download – Natürlich kostenlos und ohne Zwangsabgabe für unsere netten Freunde der “Gesellschaft für musikalische Aufführung und mechanische Vervielfältigungsrechte”…

Hier noch ein Zitat aus der Musikszene:
“…das Perfide an der GEMA ist, daß sie vorgibt, im Sinne der Künstler zu agieren. Letztendlich treibt sie nur die Kosten von Konzerten und damit die Eintrittspreise in die Höhe. Direkte Folge davon sind immer weniger Konzerte und damit vernichtet GEMA Arbeitsplätze der Künstler. Das Geld, das sie bei Veranstaltern kassiert, kommt im seltensten Falle auch bei den Künstlern an…” (Quelle: magnetic-music.com)

Auf den Seiten von Magnetic Musik findet Ihr übrigens auch das oben verwendete Motiv in hoher Auflösung zum Download, was sich in dieser Qualität auch als Druckvorlage oder Motiv für ein nettes T-Shirt verwenden lassen könnte… Aber denkt daran, erst nachfragen, dann verwenden!

6 Antworten

  1. Ohrmensch sagt:

    Endlich Ruhe! Dieses dauernde Gedudel von Global Midi überall ist eine akustische Belästigung! Endlich keine Musik in shopping malls, Supermärkten, Fahrstühlen, Kneipen. Dazu noch immer das gleiche Bumm Bumm mit dem gleichen Gestöhne und den sinnlosesten Texten die seit der Steinzeit gesungen wurden. Danke Gema!

  1. 25. Juni 2012

    […] diese Prüfung wird hoffentlich noch sehr lange dauern und ebenso wie die vollkommen iditotischen GEMA Tarife zur Nutzung von Musik ins Bars Clubs und Diskotheken schnell wieder von der Bildfläche […]

  2. 25. Juni 2012

    […] GEMA Tarifreform: Clubsterben duch GEMA-Gebühren […]

  3. 30. Juni 2012

    […] gegen die GEMA: Die Proteste gegen die dreiste Preistreiberei und die drohende GEMA Tarifreform weiten sich aus und heute Abend wird um 23.55 Uhr bundesweit in vielen Clubs und Diskotheken die […]

  4. 12. Juli 2012

    […] GEMA Tarifreform: Clubsterben duch GEMA-Gebühren […]

  5. 2. Februar 2013

    […] GEMA Tarifreform: Clubsterben duch GEMA-Gebühren […]

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