FritzBox Update: AVM veröffentlicht FritzOS 6.20 Firmware

FritzBox Firmware Update: Ab sofort steht die neue FritzOS 6.20 Firmware zum Download bereit und nach Angaben des Herstellers AVM bringt dieses Update insgesamt 99 Neuerungen mit sich, wie der gestrigen Pressemitteilung zu entnehmen ist. Mit FRITZ!OS 6.20 stellt AVM ein umfassendes Software-Upgrade für die FRITZ!Box bereit. Erstmals bietet AVM mit dem Firmware Update auf FRITZ!OS 6.20 eine Auto-Update-Funktion, so dass wichtige Sicherheitsupdates automatisch installiert und eventuelle Sicherheitslücken entsprechend schnell geschlossen werden können. Nachfolgend eine Übersicht und weitere Details zu den wichtigsten Änderungen im jetzt veröffentlichten FRITZ!OS 6.20 Betriebssystem.

Fritz!Box Update auf FRITZ!OS 6.20 Firmware Download und Details

FRITZ!Box Update zum DownloadDie FRITZ!Box des Berliner Unternehmens AVM ist mit knapp 70% der unangefochtene Platzhirsch unter den DSL Endgeräten und aus diesem Grund wohl auch in der Vergangenheit Ziel mehrerer Hackerangriffe geworden. 

Stand heute ist das Update nur für die AVM nur für die Fritz!Box 7490 erhältlich, aber in den kommenden Wochen soll die FritzOS 6.20 Firmware auch für andere Router des Unternehmens verfügbar sein. Hier geht es direkt zum Download der neuen Firmware auf den Seiten von AVM.


Hier die wichtigsten Änderungen der FritzOS 6.20 Firmware in einer kurzen Übersicht und um das Update auf eurem Router zu intallieren, müsst ihr einfach nur fritz.box in die Eingabezeile eures Browsers tippen, euch in die FritzBox einloggen und den Update Assistenten starten, der euch Schritt für Schritt durch die Installation der neuen Firmware führt.

FritzOS 6.20 WLAN Verbesserungen und leichter Gastzugang

FRITZ!Box ist bekannt für sein schnelles WLAN. Mit FRITZ!OS 6.20 wurde das WLAN AC der FRITZ!Box bei Performance, Robustheit und Interoperabilität verbessert und das FRITZ!OS 6.20 bietet weiterhin neue Komfortmerkmale, wie zum Beispiel beim WLAN-Gastzugang, der durch das Update eine komfortable WPS-Anmeldung der Gastgeräte ermöglicht. Auch die angemeldeten WLAN-Geräte und wichtige Infos zu jedem Gerät sind jetzt in einer eigenen Übersicht zu finden und die automatische Kanalwahl der FritzBox lässt sich ab sofort per Knopfdruck starten.


FritzOS 6.20 mit verbesserter Sicherheitsübersicht für mehr Kontrolle

Eine wesentliche Neuerung ist die Sicherheitsübersicht im neuen Menüpunkt „Diagnose“. Hier seht ihr nun auf einen Blick, ob das aktuelle FRITZ!OS installiert ist, welche Ports für Verbindungen vom Internet in das Heimnetz geöffnet sind oder wer sich im WLAN und an der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box angemeldet hat. Beim Anlegen neuer Kennwörter in der FRITZ!Box wird ab sofort bewertet, wie sicher das Kennwort ist. HTTPS-Verbindungen zur FRITZ!Box sind jetzt jetzt auch innerhalb des Heimnetzes möglich und nutzen ab sofort nutzen den neuen Verschlüsselungsstandard TLS 1.2, der die Datenübermittlung mit dem AES-Verfahren schützt.

Auch der Zugriff auf HTTPS-Dienste der FRITZ!Box über DSL- oder Kabelnetze ist damit noch sicherer geworden. Das digitale Zertifikat, das die FRITZ!Box-Dienste bei SSL-Verbindungen ausweist, kann mit FRITZ!OS 6.20 im- und exportiert werden. Ebenso lässt sich der sogenannte Fingerprint des Zertifikats vom Anwender leicht ermitteln. Wenn vom E-Mail-Anbieter unterstützt, erfolgt die in der FRITZ!Box eingerichtete E-Mail-Kommunikation für den Push Service oder für DECT nun immer automatisch verschlüsselt.

FritzOS 6.20 bietet erweiterte Update-Optionen für FRITZ!OS

Die Anforderungen an Heimnetz, Netzzugang und Internet ändern sich laufend. Neue FRITZ!OS-Versionen berücksichtigen dies. Für eine sichere und zuverlässige Nutzung der FRITZ!Box empfiehlt AVM daher – wie von Smartphone und PC gewohnt – regelmäßig FRITZ!OS zu aktualisieren. Mit der neuen Version 6.20 bietet AVM FRITZ!Box-Anwendern jetzt mehrere Optionen rund um FRITZ!OS-Updates:

  • Update-Hinweis auf der Benutzeroberfläche fritz.box, Installation durch den Anwender
  • Update-Hinweis per E-Mail und Installation durch den Anwender
  • Neu: Wichtige Sicherheitsupdates werden automatisch installiert. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
  • Neu: Jedes FRITZ!OS-Update wird automatisch installiert. Diese Möglichkeit kann optional bei vielen aktuellen FRITZ!Box-Modellen ausgewählt werden.

FRITZ!NAS, der Netzwerkspeicher der FRITZ!Box, erhält mit FRITZ!OS erstmals einen Mediaplayer. Fotos, Filme oder Musik sind nun direkt mit aktuellen Internetbrowsern abspielbar. Außerdem lassen sich Daten jetzt komfortabel per Drag & Drop zum NAS hochladen. Auch der Seitenaufbau in FRITZ!NAS wird mit dem Update beschleunigt. Anwender profitieren gleichzeitig von optimierten Durchsätzen am USB-Anschluss. Beim Mediaserver der FRITZ!Box wurde die Anbindung von Cloud-Speichern wie Google Play Music, Telekom Mediencenter oder 1&1 Onlinespeicher optimiert.

FritzOS 6.20 Smart Home und Kindersicherung

FRITZ!OS 6.20 aktiviert den Temperatursensor der intelligenten Steckdose FRITZ!DECT 200 und des FRITZ!DECT Repeater 100. Am FRITZ!Fon, der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche oder in der MyFRITZ!App kann so die Temperatur abgelesen werden. Auch führen die Schaltoption „Count Down“ sowie die Gruppenschaltung zu erheblich mehr Komfort. Mehr Schutz bietet jetzt auch die Kindersicherung. Zugangsprofile lassen sich jetzt direkt bei der Auswahl der Geräte einstellen und ändern. Nicht zuletzt schützt die Kindersicherung nun besser vor Umgehungsversuchen über den WLAN-Gastzugang oder den Wechsel der IP-Einstellungen.

FritzOS 6.20 mit verbesserter Telefonie und höherem Datendurchsatz

Neu für IP-basierte Anschlüsse der Deutschen Telekom ist die Möglichkeit, durch die FRITZ!Box Wahlregeln für automatische Call-by-Call-Telefonate festzulegen. Über die günstigen Vorwahlen, beispielsweise in das Mobilfunknetz, lassen sich die Telefonkosten deutlich senken. Anwender des DECT-Topmodells FRITZ!Fon C4 können ab sofort Bilder einer Webcam (z. B. FRITZ!App Cam für Android) auf dem Display anschauen. Erstmalig aktivierte Lage- und Helligkeitssensoren beim C4 führen zu deutlich komfortablerer Bedienung. Erweitert wurden auch die Möglichkeiten, mit Telefonen von Drittanbietern Telefonbuch und weitere Komfortfunktionen der FRITZ!Box zu nutzen.

Die VDSL-geeigneten FRITZ!Box-Modelle 7490, 7390, 7362, 7360, 3390, 3370 unterstützen seit FRITZ!OS 6.0 VDSL2-Vectoring. Mit FRITZ!OS 6.20 unterstützt die FRITZ!Box jetzt zusätzlich G.INP – ein Verfahren zur Unterdrückung von Impulsstörungen auf der Festnetzleitung – und sorgt so für noch mehr Leistung am VDSL-Anschluss. Darüber hinaus profitieren Anwender von weiteren Optimierungen bei ADSL und VDSL. Der Internetzugang über Mobilfunknetze wurde ebenfalls ausgebaut und erstmals werden LTE-Sticks am USB-Anschluss unterstützt.

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