FRITZ!Box Sicherheitslücke ermöglicht Telefonmissbrauch

Neue FRITZ!Box Sicherheitslücke: Das Berliner Unternehmen AVM hat heute erneut vor einer möglichen Sicherheitslücke bei der FRITZ!Box gewarnt, da es in den letzten Tagen zu Fällen von Telefonmissbrauch in Verbindung mit der AVM FRITZ!Box gekommen sein soll. Die aktuelle Warnung von AVM ist gegenwärtig sehr allgemein gehalten, aber in jedem Fall sollten Besitzer eines AVM Routers die neue FRITZ!Box Sicherheitslücke durch ein Update auf Version FRITZ!OS 6.50 oder höher beheben.

FRITZ!Box Sicherheitslücke

FRITZ!Box Sicherheitslücke: Pressemitteilung von AVM

Hier noch die aktuelle Warnung von AVM zur aktuellen FRITZ!Box Sicherheitslücke im Originaltext und sobald es hierzu neue Infos gibt, werdet Ihr selbstverständlich auf dem Laufenden gehalten,


[info]Telefonmissbrauch bei Routern: In den letzten Tagen kam es in einzelnen Fällen zu Telefonmissbrauch in Verbindung mit Routern. Bezüglich der FRITZ!Box ist dies nach aktuellem Stand nur mit selten genutzten Konfigurationen in Verbindung mit älteren FRITZ!OS-Versionen möglich. AVM erhöht kontinuierlich die Leistungsmerkmale und Sicherheitsstandard der FRITZ!Box und empfiehlt daher grundsätzlich den Einsatz der jeweils neuesten Version, aktuell FRITZ!OS 6.50 oder höher. Auf der Benutzeroberfläche lässt sich die verwendete Version überprüfen und ein Update ausführen. Für FRITZ!Box-Cable-Modelle stellen die jeweiligen Kabel-Provider das aktuellste Update bereit.[/info]

(Quelle: FRITZ!Box Sicherheitslücke bei AVM => Link)


FRITZ!Box Sicherheitslücke: Risiko bei Kabel Deutschland

Neben Kabel Deutschland bieten auch andere Kabel Provider die FRITZ!Box von AVM an und verbasteln hier ein eigenes Betriebssystem, bei welchem leider kein manuelles Update möglich ist. Aktuell ist beispielsweise die FRITZ!Box 6360 bei Kabel Deutschland mit der Software Version FRITZ!OS 6.06 ausgerüstet und somit wohl auch anfällig für die jetzt veröffentlichte FRITZ!Box Sicherheitslücke.

Fritz!Box Sicherheitslücke bei Kabel Deutschland

Nutzer einer “freien Version” der AVM Fritz!Box achten in der Regel auf die aktuelle Version der Router Software, was den Nutzern einer Cable Box leider immer noch verwehrt ist. Meine heutige Anfrage bei der Kabel Deutschland Hotline war auch wieder unbefriedigend, da dem Mitarbeiter das Risiko nicht bekannt war und stattdessen behauptet wurde: “die Kabel Deutschland Fritz!Box ist immer auf dem aktuellen Stand”… WTF!?!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob z.B. Kabel Deutschland dafür haftbar zu machen ist, wenn auf Eure Kosten irgendwelche “Mehrwertdienste” angerufen werden, denn in erster Linie wurde die vorherige Sicherheitslücke bei der AVM FRITZ!Box dazu angenutzt, um eben diese teuren Sonderrufnummern anzurufen. Böse Zungen behaupten ja, dass die Anbieter einiger dieser “Mehrwertdienste” selbst die Sicherheitslücken ausnutzen – Wäre ja fast wie Geld drucken! Wenn jetzt aber plötzlich tausende von besorgten Kabel Deutschland Kunden bei der Hotline anrufen und in die entsprechenden KD Foren posten, wird man da vielleicht auch endlich wach und stellt ein Update bereit…

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