• Allgemein

Flexstrom insolvent: Billigstrom Anbieter Flexstrom meldet Insolvenz an

Flexstrom ist Pleite: Und wieder hat es einen Billigstromanbieter erwischt, denn heute hat der Anbieter Flextrom offiziell Insolvenz angemeldet, was zu einer gewissen Unruhe bei den betroffenen Stromkunden führt. Durch die Pleite von Teldafax im Jahr 2011 waren diverse Verbraucher betroffen, die nach der Insolvenz für Ihre bereits gezahlten Vorauszahlungen keinen Strom mehr erhalten haben.

Wie die Medien berichteten, hatte Flexstrom bereits seit einiger Zeit Zahlungsschwierigkeiten, die sich in den letzten Monaten immer weiter verschärft haben sollen und Flexstrom ist in der Vergangenheit selten aus den negativen Schlagzeilen herausgekommen, denn durch die Weigerung, den zugesagten “Neukundenbonus” auszuzahlen, war Flextrom zu Recht massiven Kundenbeschwerden ausgesetzt.

Flexstrom Insovenz: Auch Optimal Grün und Löwenzahn Energie pleite


Auch die Flexstrom Tochtergesellschaften Optimal Grün und Löwenzahn Energie sind nach Angaben des Unternehmens von der Insolvenz betroffen.

Wie das Unternehmen mitteilte, seinen angeblich die Kunden des Stromanbieters für die Pleite von Flextrom mitverantwortlich, da beim eigentlichen Unternehmen und den Tochtergesellschaften OptimalGrün und Löwenzahn Energie die Kunden mit 100 Millionen Euro im Rückstand sein sollen.


Da Flexstrom mit der nicht ganz unumstrittenen Methode von Vorkasse Tarifen arbeitet, bei denen die Kunden des Stromanbieters ihren Stromverbrauch im Voraus bezahlen, sollten die Verantwortlichen bei Flexstrom diese Beschuldigungen allerdings auch belegen können…

Nach Angaben von Verbraucherschützern könnte es jetzt jedoch für Flexstrom Kunden problematisch werden, wenn der Strom gegen Vorkasse bezahlt wurde und hier könnten die Verbraucher nur noch Glück haben, wenn die letzte Abbuchung nicht länger als sechs Wochen her ist, sofern als Zahlungsweise Einzugsermächtigung angegeben wurde.

Vorsicht bei Vorauszahlungen und Vorkasse bei Stromanbietern

Der Stromanbieter Flexstrom hat nach eigenen Angaben mehr als 500.000 Kunden, die nun befürchten, sich einen neuen Stromanbieter suchen zu dürfen, um nicht in die (meist teurere) Grundversorgung des jeweiligen Anbieters zurückzufallen. Wie Flexstrom inzwischen jedoch mitteilte, soll das Geschäft durch einen Investor weitergeführt werden, so dass die Stromkunden nicht direkt von der Insolvenz betroffen seien sollten.

Wer sich zur Problematik der Vorauskasse Tarifen informieren möchte, findet hierzu auf den Seiten der Verbraucherzentralen entsprechende Hinweise und sollte auch bei einem Vergleich von Strompreisen darauf achten, welche Erfahrungen andere Stromkunden mit den jeweiligen Anbietern gemacht haben.

Weitere Informationen zur Flexstrom Insolvenz folgen in Kürze und natürlich drücken wir allen Kunden von Flexstrom die Daumen, damit Ihr Euer im Voraus bezahltes Geld von der insolventen Firma vielleicht doch noch zurückerstattet bekommt, obwohl man ja auch vorher wusste, auf was man sich hier einlässt und letztendlich kann ich nur wieder sagen “wer billig kauft, kauft zweimal”… Sorry, aber ist so!

Wer jetzt Flexstrom seine Einzugsermächtigung entzieht, kann grundsätzlich nicht viel verkehrt machen, aber in ähnlichen Fällen hat ein Großteil der betroffenen Kunden seine bereits geleisteten Vorauszahlungen leider nicht zurückerhalten, da Vorauszahlungen in die Insolvenzmasse des Unternehmens eingehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.