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Filesharing wird sicherer: IP-Adressen bleiben geheim

Filesharing und IP-Adressen: Nach dem heutigen Utrteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung können Tauschbörsenteilnehmer nicht mehr über ihre IP-Adressen ermittelt werden.

Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar sagte hierzu, dass die bisherige Praxis, Filesharer über deren IP-Adressen zu ermittlen nach diesem Urteil nicht mehr zulässig ist.

Filesharer können demnach nicht mehr verfolgt werden, da die Verbindungsdaten nur bei der Verfolgung schwerer Straftaten verwendet werden dürfen. Dies ist nach Angaben des Datenschutzbeauftragten allerdings beim Filesharing, also der Teilnahme an Tauschbörsen nicht der Fall.


Damit entfalle auch die Verpflichtung der Staatsanwaltschaft, Anzeigen der Musikindustrie in diesem Punkt nachzugehen!


4 Antworten

  1. Starreporter sagt:

    Ein Schritt in die richtige Richtung! Klasse weiter so! Die Staatsanwaltschaft hat so schon genug mit anderen, weitaus wichtigeren Sachen zutun!

  2. Logge sagt:

    Soweit ich weiß, dürfen die Plattenfirmen doch direkt die Verbindungsdaten anfordern. Bisher haben sie das jedoch nicht gemacht, um die Kosten dieser Abfrage zu sparen.

    Wir werden sehen, aber die goldenen Zeiten sind für Filesharer vorbei, deshalb werde ich weiterhin meine Musik legal kaufen und Radio hören. (Natürlich angemeldet bei der GEZ 😉

  3. Fieser Admin sagt:

    Naja, zumindest schonmal ein Schritt nach vorne.

  1. 25. März 2008

    […] Tutsi berichtet in seinem Blog Filesharer können demnach nicht mehr verfolgt werden, da die Verbindungsdaten nur bei der Verfolgung schwerer Straftaten verwendet werden dürfen […]

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