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Filesharing überbewertet: Schaden durch Raubkopien übertrieben!

Filesharing und die Lügen der Lobby: Die Musik- und Filmindustrie würde natürlich alle bösartigen Filesharer und hinterlistigen Raubmordkopierer rücksichtslos verfolgen und mit Stumpf und Stiel ausrotten, denn durch diese fiesen Kreaturen ensteht ja bekanntlich ein Schaden von über 250 Milliarden Dollar und die kriminellen Releasegroups und Leacher sind natürlich auch für den Verlust von  750.000 Arbeitsplätzen verantwortlich…

Oder lügt die Industrie, um sich mit der inquisitionsartigen Verfolgung einiger angeblicher Filesharer und juristisch zweifelhaften Massenabmahnungen gegen Tauschbörsenuser einen weiteren lukrativen Geschäftszweig aufzubauen und die Preise für qualitativ minderwertige CDs und DVSs weiter nach oben zu schrauben?

Filesharing verursacht weniger Schaden, als die Industrie behauptet

Jetzt muss sich die Medienlobby in den USA herbe Kritik gefallen lassen, denn offenbar wurde über Jahre wissentlich mit falschen Zahlen gearbeitet, um den angeblich wirtschaftlichen Schaden von Raubkopien bzw. Filesharing zu erhöhen und somit auch die Justiz zu einer übertrieben harten Verfolgung der angeblichen Übertäter zu zwingen.


Wie jetzt, doch keine Keine Sippenhaft für Filesharer? Müssen vielleicht jetzt auch einige (zu harte) Urteile wieder aufgehoben werden?

Wenn jemand “wissentlich mit falschen Zahlen arbeitet” dürfte man ihn eigentlich auch als Betrüger bezeichnen oder verstehen wir das jetzt falsch?


Jetzt wäre es natürlich spannend, die wirtschaftliche Situation in Deutschland zu erfahren, denn auch hier wird ja seit Jahren mit großen Zahlen gearbeitet und ein ganzer Industriezweig und einige äusserst beliebte Rechtsanwälte leben ja mittlerweile von Abzocke Abmahnungen und Schadensersatzforderungen gegen Filesharer und angebliche Raubmordkopierer

In diesem Sinne: Laubsortierer sind Verbrecher!

Schaden durch Filesharing ist geringer als angenommen

Verluste durch Filesharing stark übertrieben:
“…der Rechnungshof weist auch die bisher häufig verwendeten Zahlen zurück. Die Studie, die Verluste von 200 bis 250 Milliarden Dollar jährlich veranschlagt, dürfe aufgrund fehlender Datenlage und Methodologie in offiziellen Regierungsberichten nicht mehr verwendet werden…” (zeit.de)

Verluste durch Filesharing sind stark übertrieben:
“…Zweifel gab es schon länger. Zum einen rechnet die Industrie in der Regel jedes heruntergeladene File mit einem vereitelten Kauf gegen. Dabei ist alles andere als sicher, ob die Menschen die Filme und CDs auch dann noch haben wollten, wenn sie dafür bezahlen müssten…” (golem.de)

3 Antworten

  1. 16. April 2010

    […] […]

  2. 31. Mai 2010

    […] […]

  3. 13. Juni 2011

    […] zu stellen, ist die Forderung nach Strafverfolgung und daraus möglicherweise resultierenden Abmahnungen und Geldbußen, überzogenen Schadensersatzforderungen oder vielleicht sogar Freiheitsstrafen von […]

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