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Facebook Probleme Reloaded: Datenleck bei Facebook ermöglicht Spionage

Facebook und die Probleme mit dem Datenschutz: Wieder einmal scheint Facebook Probleme mit dem Datenschutz zu haben und nach Medienberichten ermöglicht es Facebook, auch die Kontakte einer Person und sogar von Nichtmitgliedern des sozialen Netzwerks, anhand ihrer E-Mail-Adresse zu ermitteln.

Anhand einer einzigen E-Mail-Adresse lassen sich so bis zu 20 Personen ermitteln, mit denen der Besitzer der Adresse Kontakt hatte. Dies sei nach den jetzt vorliegenden Informationen möglich, da bei der Eröffnung eines Facebook Mitgliedskontos nicht geprüft werde, ob es sich auch wirklich um den echten Besitzer der bei Facebook hinterlegten E-Mail-Adresse handelt. Die Redation von Tutsi hatte bereits am 17.07.2010 unter der Überschrift “Gesetzbruch durch Facebook?” auf diese Sicherheitslücke hingewiesen.

Facebook und die angebliche Sicherheit Eurer privaten Daten

Der potentielle Schnüffler, oder die neugierige Exfreundin 🙂 muss also nur die richtige E-Mail-Adresse einer Person kennen, um herauszufinden mit wem sein Opfer via E-Mail Kontakt hat, denn die E-Mail- Adresse wird einfach in das Registrierungsfenster auf der Facebook-Startseite eingetippt und daraufhin bei Facebook angemeldet. Der jeweilige Name und natürlich auch das Geburtsdatum und andere Angaben bei Facebook können natürlich frei erfunden werden.


Um erfolgreich andere Personen mit Hilfe des Facebook Friend Finder reicht es aus, dass ein E-Mail-Mail-Konto aufgeführt ist und Facebook dieses bei der Anmeldung nach Kontakten durchsucht hat, da diese persönlichen Daten danach dauerhaft in der Facebook Datenbank gespeichert sind.

Dass Facebook überhaupt in der Lage ist, neuen Nutzern (oder Fake-Accounts) diverse mögliche Freunde vorschlagen kann, liegt leider daran, dass viele Facebook User ihre Mailaccounts öffnen und Facebook nach Adressen in Outlook oder Google Mail suchen lassen. Wer dieser fragwürdigen Option zustimmt, erteilt dem Facebook einen Freibrief, sämtliche Kontaktdaten zu importieren, wobei hier natürlich auch alle Daten von Personen befinden, die nicht bei Facebook angemeldet sind.


Facebook Spionage und Datenschutzprobleme in sozialen Netzwerken

Natürlich haben sich zu dieser Sicherheitslücke mittlerweile auch unsere hochqualifizierten Volksvertreter zu Wort gemeldet und Frau Ilse Aigner, derzeit noch Verbraucherschutzministerin, erklärte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

“…dass die Kenntnis einer E-Mail-Adresse ausreicht, um bei Facebook recherchieren zu können, mit wem jemand in Kontakt steht, der selbst Facebook gar nicht nutzt – dies zeigt ein weiteres Mal, wie wenig Respekt Facebook vor der Privatsphäre der Internet-Nutzer hat…”

Ob, und wie weit die amerikanische Firma Facebook den deutschen Bedenken zum Thema Datenschutz in Zukunft Rechnung tragen wird, bleibt wohl ein unergründliches Geheimnis, denn jeder Nutzer von Facebook sollte wissen, dass eine derartig komplexe Kommunikationsplattform nicht ohne kommerzielle Hintergedanken programmiert und den Usern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Böse Zungen behaupten sowieso seit Jahren, dass Google eigentlich nur der historische Vorläufer von Skynet ist und soziale Netzwerke sowieso nur ein Werkzeug der NWO sind, um die totale Kontrolle zu erlangen…

1 Antwort

  1. 14. Mai 2011

    […] warm anziehen, denn das soziale Netzwerk stand bereits vor wenigen Monaten wegen unerlaubter Weitergabe von Nutzdaten am […]

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