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Ermittlungsverfahren gegen Sie… Abzocke mit angeblichem Anwaltschreiben

Ermittlungsverfahren der Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte? Wer in der nächsten Zeit eine E-Mail mit der Betreffzeile: “Ermittlungsverfahren gegen Sie” erhält, sollte nicht gleich in Panik verfallen, denn hierbei handelt es sich offenbar um eine dreiste Fälschung irgendwelcher Abzocker, die mit diesem billigen Trick versuchen, Euch zu einer Ukash oder Paysafecard Zahlung zu bewegen… Auch wenn die Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte sich durch Abmahnungen sowie der Forderung nach Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie der Zahlung eines pauschalisierten Schadenersatzes ab 460 € aufwärts in der Netzgemeinde einen entsprechenden Namen gemacht hat, braucht wirklich niemand auf diese E-Mail zu reagieren, da es sich hierbei nur um eine Fälschung irgendwelcher Betrüber handeln kann!

E-Mail der Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte?

Hier nun der Originaltext zum angeblichen “Ermittlungsverfahren”, welches mit dem Namen der Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte unterzeichnet ist im Originaltext. Natürlich werden wir den geforderten Betrag nicht bezahlen und ggf. Strafanzeige stellen, da es relativ unwahrscheinlich ist, dass diese E-Mail tatsächlich von der Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte stammt…

Wer ähnliche E-Mails erhalten hat, wird hiermit gebeten, diese ebenfalls 1:1 in die Kommentare zu posten, damit möglichstr wenig User auf diese dreiste Abzocke hereinfallen!


“… Guten Tag, in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Universal Pictures International Germany GmbH an. Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt. Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit §§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht. Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden. Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige gegen Sie erstellt.

  • Aktenzeichen: 323 Js 679/16 Sta Stuttgart
  • Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 131.279.115.90
  • Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 50
  • Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 100

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt. Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot: Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen und Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten aussergerichtlich zu lösen. Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 1808.2011 sicher und unkompliziert mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben. Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de Nachdem Sie den Ukash oder Paysafecard* Voucher gekauft haben, schicken Sie die 16 oder 19 stellige Voucher Nummer an unsere email Adresse mit der eingabe ihrer Aktenzeichen. Email: info@apw-anwaelte.info * alternativ konnen Sie auch mit Paysafecard zahlen Link: http://www.paysafecard.com/de Geben Sie bei Ihrer Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an! Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben(oder gleichwertiges Paysafecard Coupon), wird der Schadensersatzanspruch offiziell aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg. Hochachtungsvoll, Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte …”


Achso: Liebe Spammer und Abzocker… Die Redaktion von Tutsi.de wünscht natürlich auch Euch lebenslangen Brechdurchfall und nässende, eitige Pusteln in allen erdenklichen Körperöffnungen…

1 Antwort

  1. snorre66 sagt:

    Folgende Mail kam am Sonntag bei mir an:

    Guten Tag,

    in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Universal Pictures International Germany GmbH an.

    Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk
    begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen
    Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der ?? 15ff UrhG bzw. ? 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um
    geschutzte Werke nach ? 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.

    Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut ? 106 Abs 1 UrhG i.V. mit
    ?? 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.
    Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden.

    Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige
    gegen Sie erstellt.

    Aktenzeichen: 351 Js 040/72 Sta Stuttgart

    Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 150.229.183.86

    Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 37

    Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 029

    Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen
    erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.
    Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
    Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen und Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch
    unseres Mandanten aussergerichtlich zu lösen.
    Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 18.08.2011 sicher und unkompliziert
    mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und
    fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
    Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de

    Nachdem Sie den Ukash oder Paysafecard* Voucher gekauft haben, schicken Sie die 16 oder 19 stellige Voucher Nummer an unsere email Adresse mit der eingabe ihrer Aktenzeichen.

    Email: info@apw-anwaelte.info

    * alternativ konnen Sie auch mit Paysafecard zahlen
    Link: http://www.paysafecard.com/de

    Geben Sie bei Ihrer Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!

    Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
    Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben(oder gleichwertiges Paysafecard Coupon), wird der Schadensersatzanspruch offiziell
    aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
    dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.

    Hochachtungsvoll,
    Rechtsanwaltskanzlei Auffenberg, Petzold & Witte

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