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EiPott von Koziol: Apple erwirkt einstweilige Verfügung gegen Eierbecher

EiPott und Apples wahres Gesicht: Nun ist Apple mal wieder seinem schlechten Ruf gerecht geworden und hat am Hanseatische Oberlandesgericht eine einstweilige Verfügung gegen den deutschen Haushaltswarenhersteller Koziol aus Erbach durchgeboxt, so dass der hübsch designte Eierbecher nicht mehr unter dem Namen EiPott verkauft werden darf, da es nach Meinung von Apple hier angeblich zu einer Verwechslungsgefahr kommen könnte…

Natürlich ist das Design des Koziol Eierbechers an den erfolgreichen Apple iPod angelehnt, aber dass die Rechtsabteilung von Apple so wenig Humor hat und gerichtlich gegen einen harmlosen Eierbecher vorgeht, der auch noch weniger als 8 Euro kostet, bestätigt erneut unsere Vorurteile gegen diesen Konzern!

EiPott Klage von Apple: Eierbecher mit angeblicher Verwechslungsgefahr

Wer sich jetzt noch den EiPott Eierbecher von Koziol bestellen will, sollte sich in jedem Fall beeilen, den mit Sicherheit werden auch alle Onlineshops den Design-Eierbecher schnell aus dem Programm nehmen, um nicht ebenfalls von Apple angezählt zu werden.


Wir haben uns soeben 4 Stück dieser wirklich hübschen EiPott Eierbecher in Weiß bestellt, und vielleicht denkt der eine oder andere von euch auch über einen Kauf – und die damit verbundene Unterstützung der Firma Koziol  – nach, denn der EiPott Hersteller wird wohl kaum gegen dieses lächerliche Urteil des Hanseatische Oberlandesgerichts in Berufung gehen.

Wir freuen uns in jedem Fall über unsere neuen EiPotts und werden auch in Zukunft keine Produkte aus dem Hause Apple kaufen und hoffen, dass die einstweilige Verfügung von Apple gegen die Firma Koziol auch international Beachtung finden wird!


8 Antworten

  1. Wedelerjung sagt:

    *Kopfschüttel* Mir kommt kommt auch kein ISchrott dieser Fallobstfirma ins Haus!! Einfach nur lächerlich wie die sich aufführen….

  2. Mit Geteilt sagt:

    Dass Apple sich um sin “i” bemüht, finde ich OK. Aber dass ein Richter so etwas absegnet, scheint mir sehr, sehr bedenklich. Welcher Richter war das denn?

  3. Jens sagt:

    Natürlich ist dies Vorgehen von Apple albern, aber trotzdem sollte man mal dran denken, dass der Hersteller es ja auf die Popularität der Worte angelegt hat und auch die Verpackung durchaus in Anlehnung an das iPod-Design designed ist.

    Warum sollte Koizol nicht gegen eine Einsweilige Verfügung vorgehen? Eine Berufung sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man glaubhaft machen kann, dass Apple kein Schaden hat und keine Verwechselungsgefahr mit einem EiPott besteht.

    Die Telekom AG konnte sich auch nicht mal eben volle Rechte an “einem Vorangestellten ‘T’ oder der Farbe ‘magenta'” sichern. Außerdem agieren beide Firmen auf völlig verschiedenen Märkten und der EiPott wird anders geschrieben und gesprochen als ein iPod.

    Haben denn die Anwälte Angst vor einem Konzern wie Apple? Ich finde diesen Beitrag etwas überzogen und gleich zu einem Apple-Boykott aufzurufen? Macht das Sinn?

  4. Ben sagt:

    Der Artikel zeugt von der Unkenntnis dieses Blogbetreibers.
    Koizol mahnt gern und regelmäßig selbst ab, wenn eigenes Design verwendet wird.
    Nicht immer nur aufregen, sondern auch mal selbst recherchieren, statt nur News übernehmen.

    Kommentar der Redaktion:
    Spricht da der pure Neid oder bist Du am Ende vielleicht Zwerg Allwissend höchstpersönlich?
    Nebenbei, wir “übernehmen” generell keine News!

  5. Conny sagt:

    Man kann wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln was so abgeht.
    erstmal ist EIPOTT ganz anders geschrieben als ipod. und es ist ein Eierbecher, hat ja nix mit Elektronik zutun. Wie kann ein Richter so entscheiden? Zudem ist das Wort ipod, wohl auch nicht in haushaltswaren geschützt, oder? hab noch nicht nachgeschaut. Man sagt ja auch Kaffeepott, also gibt es auch einen EIPOTT. Ein ganz normales Wort also. Ich würd in Berufung gehen.
    erinnert mich alles sehr stark an die Pfotengeschichte mit Jack Wolfskin.

  6. Ben sagt:

    Nun, da man hier anscheinend Kommentare zensiert, werde ich das auf meinem Blog entsprechend würdigen, Bildschirmfotos sind vorhanden, die entprechenden Reaktionen in der Blogosphäre werden zu spüren sein…

    Kommentar der Redaktion:
    Hier wird nichts zensiert, nur eben manchmal nicht 1:1 freigeschaltet, da wir auch nicht 24 Stunden am Rechner sitzen Du Schlauberger! Wir freuen uns auf jeden Fall auf Deinen Artikel und “die entsprechenden Reaktionen in der Blogosphäre”… Gruß aus Berlin und immer daran denken, ärgern macht hässlich! 🙂

  7. Elisa sagt:

    Wieso kommt so eine Klage durch?
    Im Duden ist das Wort Pott für ein Gefäß eindeutig festgelegt. Da es sich um ein Gefäß zum Eier aufbewahren handelt, ist es nach der Deutschen Rechtschreibung legitim diesen Ei Pott zu nennen. Rein theoretisch müssten wir nun also die Deutsche Rechtschreibung ändern. LÄCHERLICH!

  1. 24. Juli 2012

    […] einen Anbieter seiner Wahl zu entscheiden, aber dieses Urteil hat in meinen Augen wieder einmal das wahre Gesicht von Apple gezeigt und so werde ich mir auch weiterhin keine Geräte einer Firma anschaffen, die mittlerweile […]

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