E-Zigaretten: Falschmeldungen und Lobbyarbeit der Industrie

Wer regiert hier wen? Durch die Umsetzung der fragwürdigen “EU Tabak Produkterichtline II” kurz: TPD 2 darf in der Presse nur noch zensiert über die E-Zigarette berichtet werden und ein positiver Testbericht über ein neues Produkt X oder Y würde gegen das neue Werbeverbot für E-Zigaretten verstoßen. Somit erfolgt direkt eine staatliche Zensur in der Berichterstattung zum Thema E-Zigaretten, während für gefährliche Suchtmittel wie Alkohol weiter im TV geworben werden darf. Zudem will das Bundesernährungsministerium unter Christian Schmidt wohl demnächst die Werbung für nikotinfreie Produkte (merke: nicht jedes Liquid enthält auch Nikotin) verbieten und die öffentlich-rechtlichen Sender betreiben munter weiter gezielt Propaganda gegen die E-Zigarette und schrecken anscheinend auch vor offensichtlichen Lügen nicht zurück.

E-Zigaretten und Gesundheit

Anfang 2015 berichteten selbsternannte “Experten” bundesweit noch vom “gefährlichen Rauch der E-Zigarette”, obwohl jeder halbwegs gebildete Mensch wissen sollte, dass Rauch durch Verbrennung entsteht und die Funktionen der E-Zigarette eben das Verdampfen und keine Verbrennung ist. Als nächster Schritt der Manipulation wurde suggeriert, dass der Dampf Nikotin enthalten kann und somit zwingend krebserregend ist – auch seltsam, denn Nikotin ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als nicht karzinogener Stoff gelistet.


Mehr als 170 internationale Ärzte, Wissenschaftler und Fachkräfte des Gesundheitswesens haben vor einiger Zeit sogar einen Aufruf zur Förderung der E-Zigarette gestartet, aber Institutionen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum – allen voran unsere sehr verehrte Frau Dr. Martina Pötschke-Langer – werden nicht müde, weiter Falschmeldungen zum Thema E-Zigaretten und Gesundheit zu verbreiten, wie wir vor einigen Monaten beim groß inszenierten Medienecho zur “Popcorn Lunge” erleben durften.

 

E-Zigaretten und Gesundheit: Studien zur E-Zigarette

Gegner der E-Zigarette behaupten zudem immer wieder, dass der elektrisch erzeugte Dampf Formaldehyd freisetzt und es somit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Passivrauchen kommen kann. Dieses falsche Argument wird auch gerne von Arbeitgebern angeführt, um ein angebliches Verbot von E-Zigaretten am Arbeitsplatz zu begründen. An dieser Stelle empfehle ich eine neutrale Recherche und verweise z.B. auf die Fraunhofer-Gesellschaft zum Thema “Emission aus elektronischen Zigaretten”. Gerne werden in Deutschland wissenschaftliche Studien verschwiegen, die positiv über die E-Zigarette berichten und das Dampfen zu 99% weniger schädlich als den Konsum von Zigaretten einstufen. International anerkannte Langzeitstudien belegen zudem, dass bei 96% der Konsumenten, welche E-Zigaretten länger als drei Jahre nutzen, sich die durch vorherigen Tabakkonsum verursachten gesundheitlichen Belastungen erheblich verringern.


Studien zur E-Zigarette, die gerne verschwiegen werden:

Auch wenn ich hier wieder eine Lanze für die E-Zigarette breche, so gehört diese natürlich nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen und jeder verantwortungsvolle Dampfer bewahrt seine Genussmittel außerhalb der Reichweite von Minderjährigen auf. Ich will an dieser Stelle auch nicht behaupten, dass E-Zigaretten gesund sind aber für einen langjährigen starken Raucher stellen diese Produkte in jedem Fall eine Alternative zum Rauchen dar, wie unter anderem im Artikel “E-Zigaretten können leben retten” auf Spiegel.de nachzulesen ist. Das nachfolgende Bild ist nicht ganz ernst gemeint, passt aber zur aktuellen Hexenjagd von Staat und Medien 🙂

E-Zigaretten Tabaklobby und Presse gegen E-Zigarette

Tabakkonzerne und Regierungen ziehen an einem Strang

Natürlich ist die Zigarettenindustrie vom Erfolg der E-Zigarette nicht sonderlich begeistert und versucht neben der Lobbyarbeit gegen E-Zigaretten seit einiger Zeit eigene Produkte wie z.B. die stark beworbene “Vype” des Tabakriesen BAT (British American Tobacco) am Markt zu etablieren. Auch die Pharmaindustrie kämpft offen gegen die Alternative zur Zigarette, denn wer braucht bei der Rauchentwöhnung noch Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis und andere Substitute, um endlich vom krebserregenden Glimmstängel loszukommen?

 

Ich selber dampfe mittlerweile seit September 2015 und habe seitdem keine “normale Zigarette” mehr angefasst. Der Nikotingehalt in meinem Liquid (Eigenmischung) ist in dieser Zeit von 18mg pro Milliliter auf 3mg gesunken und – dies ist keine Werbung für ein Produkt – ich bin wirklich glücklich, nach 20 Jahren Raucherkarriere von täglich 40 Zigaretten auf NULL gekommen zu sein und auf meine obligatorischen 2 Schachteln Zigaretten zu verzichten. Rechnet man jetzt 3,75€ an Steuern und Abgaben pro Schachtel Zigaretten, so verdient Vater Staat alleine bei mir täglich etwa 7,50€ und im Jahr entsprechend 2700€ weniger.

E-Zigaretten: Eat Sleep Vape Repeat

Zwar ist hinlänglich bekannt, dass beim Verbrennen von Tabak in einer normalen Zigarette mehr als 4000 verschiedene Chemikalien (davon sind 90 eindeutig krebserregend) in den Körper gelangen, aber wenn es um Steuereinnahmen geht, sind die 140000 Tote durch für Raucher symptomatische Krebserkrankungen in Deutschland offensichtlich ein einkalkulierter Kollateralschaden, der zudem die Rentenkassen entlastet. Alleine im Jahr 2015 betrug der Umsatz mit E-Zigaretten in Deutschland über 300 Millionen Euro bei einer geschätzten Verdoppelung für das laufende Jahr. Bei diesen Zahlen könnten kritische Bürger vielleicht auf die Idee kommen, dass sich einige Interessenvertreter oder Politiker ihre öffentliche Meinung auch gut bezahlen lassen, um weiter Stimmung gegen die E-Zigarette zu machen – ohne jetzt zu behaupten zu wollen, das sich deutsche Politiker oder Mitarbeiter irgendwelcher Institute von der Industrie kaufen lassen…

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