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DDR als Vorbild? Innenministerium will zentrales Melderegister

DDR Melderegister als Vorbild für die Bundesrepublik Deutschland? Wenn es nach den Plänen der Bundesregierung geht, erhalten wir in der nächsten Zeit ein sogenanntes “zentrales Bundesmelderegister”. In dieser monströsen Datenbank sollen dann natürlich auch gleich alle unsere Daten gespeichert werden und alle Behörden bekommen dann natürlich auch Zugriff auf diese sensiblen personenbezogenen Daten.

Angeblich sind dann auch alle diese Daten total sicher und mit Sicherheit werden diese Daten niemals in die falschen Hände gelangen, oder eventuell für Personenprofile der Wirtschaft verwendet – Glaub ich Euch genauso wenig, wie dem “Ehrenwort” eines Politikers…

Im Klartext werden von allen in der Bundesrepublik gemeldeten Personen zwischen 27 und 60 persönliche Daten erfasst und zentral gespeichert. Dazu gehören natürlich auch Emailadressen, Hochzeitstag, Wehrdienst geleistet, etc. Unser Innenministerium ist tatsächlich der Meinung, dass durch Schaffung zentraler Strukturen (wie in China?) sinnvoll ist, um die einen “effizienten wirtschaftlichen Vollzug” zu ermöglichen (soso…)


In der DDR sind Menschen für ihre Freiheit auf die Straßen gegangen, aber es hätte wohl niemal jemand geglaubt, dass eine Domokratie die Methoden des Stasi-Staates noch perfektionieren würde! (darf man das jetzt noch sagen, oder komme ich dafür jetzt schon ins Umerziehungslager?)


Aber nur ängstliche Menschen machen sich in den letzten Jahren verstärkt Sorgen um ihre Privatsphäre und nur “Weltverschwörungstheoretiker” sehen in der Gesetzesflut zur totalen Überwachung der Öffentlichkeit einen klaren Verstoß gegen das Grundgesetz… Ist ja wahrscheinlich auch nur wieder zur “Terrorismusbekämpfung” oder?

Wer es immer noch nicht glauben will, kann hier den Originalentwurf als PDF downloaden
Zum ausführlichen Artikel von Philip Banse bei Heise.de

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