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Computerspieler verkauften laut AGB Ihre Seelen an GameStation

GameStation besitzt Eure Seelen: Der Softwarehändler GameStation aus England hat am 1. April 2010 seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert und ist nun, nach eigenen Angaben, im Besitz von mehreren tausend Seelen seiner Kunden.

Natürlich war diese Aktion zum 1. April 2010 nicht ganz ernst gemeint, aber offenbar lesen sich Onlinekunden die AGB der Händler nicht richtig durch, denn ansonsten hätte wohl niemand freiwillig die Besitzrechte an seiner Seele an den britischen Softwarehändler Gamestation übertragen…

Wer den religiösen Aprilscherz in den AGB von GameStation entdeckte und der Übertragung seine Seele widersprach, erhielt vom Onlinehändler zur Belohnung einen Gutschein über 5 Pfund…


Immortal Soul Clause: GameStation und die Seelen seiner Kunden

Nachfolgend der Inhalt der Immortal Soul Clause von Gamestation, welche am 1. April in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen wurde im Originaltext:

“…By placing an order via this Web site on the first day of the fourth month of the year 2010 Anno Domini, you agree to grant Us a non transferable option to claim, for now and for ever more, your immortal soul. Should We wish to exercise this option, you agree to surrender your immortal soul, and any claim you may have on it, within 5 (five) working days of receiving written notification from gamesation.co.uk (sic) or one of its duly authorised minions…”


Hier die deutsche Übersetzung der Immortal Soul Clause von GameStation:

“…Mit einer Bestellung am ersten Tag des vierten Monats im Jahre des Herrn 2010 über diese Website, gewähren Sie uns eine nicht übertragbare Option auf Ihre unsterbliche Seele, für jetzt und immer. Wollen wir dieses Recht ausüben, erklären Sie, uns Ihre unsterbliche Seele, mit allen damit verbundenen Rechten, innerhalb von 5 (fünf) Arbeitstagen nach Eingang der schriftlichen Mitteilung von gamesation.co.uk oder einem seiner bevollmächtigten Diener zu übergeben…”

Nach Medienberichten hat der Onlinehändler GameStation mittlerweile seinen Kunden die Besitzrechte an ihren Seelen via E-Mail wieder zugesprochen.

Auch wenn solche Passagen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (in Deutschland) wohl nicht gültig wären, sollte man sich vielleicht doch ab und zu die AGB seiner Vertragspartner durchlesen, um am Ende nicht eine böse Überraschung zu erleben…

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