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Blackberry Probleme und Fragen zur ungewissen Zukunft von RIM Blackberries

Wer braucht einen Blackberry? Früher war der Blackberry das Nonplusultra in der Geschäftswelt und der RIM Blackberry in vielerlei Hinsicht den ersten Smartphone Generationen überlegen und nach der Geschäftswelt entdecken auch viele Privatpersonen den Vorteil der handlichen Geräte von Research in Motion.

Als ein Großteil der Handynutzer vom mobilen Internet nur träumen konnte, profitierten Besitzer eines Blackberry schon von der komfortablen E-Mail Push Funktion und auch die leichte Synchronisierung mit stationären PCs waren einige Features, die den Siegeszug der RIM Geräte international einläuteten, aber offenbar hat sich auch Research in Motion zu lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht und die Entwicklung verschlafen…

Blackberry Verkäufe gehen zurück: Stirbt der Blackberry endgültig aus?

Das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM) musste im Vergleich zum zweiten Quartal des letzten Jahres einen Rückgang von satten 59 Prozent des Umsatzes hinnehmen und auch der Aktienkurs verlor nachbörslich um 10%, so dass die Zukunft der Blackberry Geräte eher ungewiss zu sein scheint, wie auch im Quartalsbericht von RIM nachzulesen ist.


Mittlerweile scheint der Blackberry jedoch zu einer langsam aussterbenden Gerätegeneration zu gehören und böse Zungen behaupten, dass der Blackberry (wenn überhaupt) nur noch am Flughafen lebe 🙂 und wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis umsehe, kann ich vereinzelt noch irgendwelche fossilen Nokia XY Modelle, aber definitiv keinen Blackberry entdecken…

Ob der E-Mail Push Dienst nun ein Segen oder eher einen Fluch darstellt, soll bitte jeder für sich selber entscheiden, aber ich rufe meine E-Mails via POP3 ab und sollte mal ein Server ausfallen, bin ich eben nicht von der Außenwelt abgeschnitten, so wie es neulich bei der mehrtägigen Blackberry Störung der Fall gewesen ist, was nun auch zu einer Sammelklage gegen RIM geführt hat.


Blackberry Probleme und Angriffe von Microsoft gegen Research in Motion

RIM versucht nun, mit einem komplett neuen Betriebssystem  für den Blackberry und seine Tablet PCs das Ruder noch herumzureißen und wirft auch neue Geräte auf den Markt, aber nicht nur der Rechtsstreit wegen einer möglichen Markenrechtsverletzung, sondern auch der weiterhin schwächelnde Absatz der Blackberry Smartphones führt auch dazu, dass Unternehmen wie Microsoft nun versuchen werden in diese Nische vorzustoßen.

Blackberry Probleme und Totalausfall der Blackberry Dienste
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Der verantwortliche Manager von Microsoft erklärte nach einem Artikel in der Financial Times: “…wir begreifen die Schwäche von RIM als große Chance im Geschäftskundenbereich…” und die jetzt besiegelte Kooperation von Nokia und Microsoft könnte einen weiteren Rückgang der Blackberry Verkaufszahlen einläuten.

Mit einer Verkaufszahl von über 13 Millionen Geräten nimmt der Blackberry zwar nur noch einen der hinteren Plätze in den Verkaufscharts ein und wird wohl auch niemals an die Verkaufszahlen des iPhones oder Android Smartphones erreichen, aber sollte RIM diese Stückzahlen auch nur annähernd halten können, wird der Blackberry wohl noch nicht sofort in der Bedeutungslosigkeit versinken…

(Bildquelle: Pressedownload über rim.com)

1 Antwort

  1. 27. Oktober 2011

    […] Modellen zielen Nokia und Microsoft wohl auch auf traditionelle RIM Kunden, die sich den erneuten Blackberry Problemen auf der Suche nach Alternativen sein […]

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