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Bahnstreik ab Montag 21.02.2011 bundesweite Warnstreiks der GDL

Bahnstreik am 21.02.2011: Ab dem frühen Morgenstunden des 21.02.2011 müssen sich die leidgeprüften Gäste der Deutschen Bahn wieder einmal einen Bahnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer einstellen, aber welche Linien von den Streiks bei der Bahn betroffen sein werden, ist leider noch nicht bekannt.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist nicht von einem Warnstreik abzubringen und hält an ihren Aufruf ab Montag fest, ohne genaue Angaben zu Ort und Zeitpunkt der geplanten Bahnstreiks zu machen. Die Deutsche Bahn erklärte, sie habe sich intensiv auf die für Montag angekündigten Warnstreiks vorbereitet jedoch befürchtet der Fahrgastverband Pro Bahn erhebliche Behinderungen für Reisende und Berufspendler und rief die Lokführer erneut zur Rücksichtnahme auf.

Bundesweiter Bahnstreik: Verspätungen und Zugausfälle bei der Bahn

Erst 12 Stunden vor dem bundesweit geplanten Streik der Lokomotivführer will die Gewerkschaft die Fahrgäste warnen, wobei GDL Boss Claus Weselsky bereits angekündigt hatte, der erste Arbeitskampf werde nicht länger als drei Stunden dauern wird, aber dafür sehr wirkungsvoll sein soll…


Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, bietet die Deutsche Bahn die Möglichkeit, ihre Fahrkarte und Reservierung kostenlos erstatten zu lassen.

Die Bahn empfiehlt allen Reisenden, sich vor der Fahrt über mögliche des Streiks zu informieren. Hierfür ist ab sofort unter 08000996633 eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Bei Erstattungen von zuggebundenen Fahrkarten vor dem Geltungstag fallen die regulären Umtausch- und Erstattungsentgelte an.


Bahnstreiks und Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie dem Sparpreis auch die Zugbindung aufgehoben. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten gelten die Regelungen der jeweiligen Verkehrsverbünde.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan der Bahn:
Telefonisch unter 01805996633 (14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.); aus dem Ausland: +491805334444 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider)

Um die Auswirkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten, wird die Bahn mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter einsetzen. Verstärkt wird vor allem das Service-Personal im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und bei der telefonischen Reiseinformation. Auch in den Betriebszentralen und Transportleitungen, in denen die Disposition von Mitarbeitern und Fahrzeugen erfolgt, werden zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt.

(Bildquelle und Genehmigung: Deutsche Bahn Presseservice)

12 Antworten

  1. jürgen H sagt:

    ich finds gut

  2. Markus F sagt:

    Was ich davon halten soll, kommt ganz darauf, wo gestreikt wird. In Berlin bei der S-Bahn wäre es wohl eine Frechheit. Die Äußerungen zu dem Thema von Herrn Weselsky (Schuld am Chaos der Berliner S-Bahn sei nur die Bahn durch ihren sparen) sind voll daneben und egoistisch. Die Schuld liegt sicherlich bei der Bahn, aber ein Streik wäre dort für die Kunden wohl eine Zumutung. Sowas kann aber wohl nur jemand sagen, der wohl nicht so sehr auf die Bahn angwiesen ist (eine Behauptung von mir ;-)).

    Ich schränke meine Meinung ein, weil ich aus Hamburg komme, ich den dortigen Ärger der Berliner Bahnkunden aber gut nachfühlen kann.

  3. Felgentreff sagt:

    Ich find es absolut Scheiße!!
    Ich brauche 1 stunde von Hellersdorf nach Kreuzberg und muß dauernd umsteigen.
    Mein Chef kann mich entlassen, wenn ich nicht pünktlich ankomme. Und ganz ehrlich auf Harz 4 hab ich kein Bock!!!!!!!!
    Beim letzten Streik bin ich bei Schnee und Eis mit Fahrrad gefahren und bin halb tot da angekommen.
    Alles nur weil die sich nicht vernünftig einigen können!!!
    Ich habe kein Bock auf diese Scheiße !!!Wer leidet darunter??
    Nur wir Fahrgäste!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. julia sagt:

    ich find es auch eine frechheit zwar brauche ich die bahn zum glück nur um zu meiner freundin zu kommen aber dann will man einmal fahren und die züge fahren nicht. normal brauche ich knapp 2 std mit den streiks muss man doch andauernd damit rechnen dass züge ausfallen oder man sogar irgendwo stecken bleibt. was wenn man dadurch sogar in einer anderen stadt bleiben muss weil keine züge mehr fahren wer gibt einem die entschädigung dafür? ich wüsste nicht wer. die einzigen die wirklich darunter leiden sind doch wir fahrgäste. es gibt doch sicherlich auch noch andere wege sich zu einigen und nicht immer durch diese ständigen streiks!!!!
    die armen die jetzt mit dem zug zur arbeit müssen man kann doch auch nichts dafür wenn die bei der bahn ständig streiken.
    die sollten sich langsam mal einigen und dann hat sich die sache langsam geht es echt zu weit!!!!

  5. Valentin R. sagt:

    Da ich seit 10 Jahren als Pendler täglich auf die Bahn angewiesen bin, hält sich mein Verständnis mittlerweile in Grenzen. Mein Arbeitgeber muss dafür nämlich auch keines aufbringen, wenn ich zu spät komme. Das geht alles zu meinen Lasten. Alle Jahre wieder. Ich hab davon die Schnauze voll! Und so geht es Tausenden anderer Pendler auch.
    Es ist auch keine Alternative, mit dem Auto zu fahren, denn mir steht keines zur Verfügung und ich sehe bei den Benzinpreisen auch nicht ein, warum ich der Leidtragende dieser Streiks sein soll.

  6. Betroffener sagt:

    es ist keine Lösung unschuldige Menschen damit zu konfrontieren. Mein Cousin hat eine Fernbeziehung und seine Freundin ist schwanger. Er wollte pünktlich zum Termin erscheinen, aber das konnte er nicht, da die Lokführer streiken wollten. Die sollten sich etwas besseres ausdenken, als das Menschen darunter leiden, die vielleicht an der Verbindung abhängig sind. Eine solche Handlung zeigt mehr Schwäche und Verzweiflung statt klaren Verstand, sonst würde man zum Wohle des Größeren denken und nich nur an sich selbst!!!

  7. Michael sagt:

    Als ehemaliger Eisenbahner,der 2006 rausgemobbt wurde, habe ich vollstes Verständnis für die Lokführer, allerdings wäre es angebracht, wenn die Bahn ihren Kunden Taxigutscheine ausgeben würde. Ich hoffe alles wird bei denen gut, denn wenn Bahnkunden unter der Bahnbürokratie leiden, könnt ich kotzen.

  1. 20. Februar 2011

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  2. 21. Februar 2011

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