Angebliche Diskriminierung von Asiaten im Hofbräuhaus München


zum Video: Der Artikel zu einer angeblich dokumentierten Diskriminierung von Asiaten im Hofbräuhaus München vom 11.09.2014 hat inzwischen einige Wellen geschlagen und wurde auch entsprechend kommentiert und via Facebook und Twitter verbreitet. Nun hat uns auch eine Stellungnahme des Hofbräuhauses zu diesem angeblichen „Beweisvideo“ erreicht, die wir an dieser Stelle natürlich 1:1 veröffentlichen. Ebenfalls heute ist zu diesem Thema dann auch ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung erschienen, aber leider gibt es dort keine öffentliche Kommentarfunktion und der SZ Redakteur Franz Kotteder hat sich nicht einmal bemüht, eine vernünftige Quellenangabe zu den dort zitierten Blogs zu setzen. Hier nun die Stellungnahme aus im direkten Wortlaut und natürlich könnt ihr bei uns immer noch ganz normal kommentieren und offen diskutieren…

Angeblicher “ im Hofbräuhaus” und die Reaktion aus München

Hier nun die Antwort aus München zu den offensichtlich unsinnigen Vorwürfen einer angeblichen Fremdenfeindlichkeit im Hofbräuhaus:

Rassismus und Diskriminierung: Das hofbräuhaus München reagiert auf Anschuldigungen


“Vielen Dank für Ihre Anfrage und dass Sie uns auf das heimlich gefilmte Video aufmerksam gemacht haben. Das Hofbräuhaus hat jeden Tag geöffnet und wird täglich von Münchnern und der ganzen Welt besucht. Wir sind froh um jeden Gast. Besonders schön ist es, wenn sich die Kulturen an den 150 Stammtischen verbinden. Viele der 3.500 registrierten Stammgäste geben die bayerischen Traditionen und Werte weiter, da kann es schon sein, dass ein Asiate, Amerikaner, Europäer, etc. einen Schnupftabak probieren darf. Neben bayerischen Kollegen haben wir auch Mitarbeiter aus verschiedenen Ländern, wie auch aus Asien beschäftigt. Für jeden Gast, der Fragen, oder Anregungen hat stehen stets unsere Serviceleiter bereit. Die Schwemme ist übrigens reservierungsfrei. Jeder soll die Möglichkeit haben, dort einen Platz zu ergattern, eben auch nach dem bayerischem Wirtshausprinzip, jeder sitzt neben jedem. Die Stammtische jedoch haben das Privileg, dass ihr Tisch für ihr Treffen reserviert wird. Der Ton auf dem Video ist leider nicht verständlich und der darauf abgebildete Kellner ist seit mehr als zwei Monaten nicht mehr im Hofbräuhaus beschäftigt. Wir werden trotzdem  versuchen, den Sachverhalt aufzuklären und haben um eine Stellungnahme gebeten. Außerdem klären wir noch die Persönlichkeitsrechte des Videos und würden uns freuen, wenn sich die Urheber des Videos auch bei uns melden würden. Wenn sich ein Gast nicht richtig behandelt fühlt, möchten wir uns dafür aufrichtig entschuldigen. Wir kümmern uns täglich um eine Weiterentwicklung unserer Dienstleistung. Liebe Grüße aus dem Hofbräuhaus!”

Mal sehen, wie die Medien jetzt reagieren und zur Dokumentation hier noch einmal der Link zu unserem Bericht der letzten Woche:


Es würde uns natürlich freuen, wenn auch du diesen Artikel an Freunde und Bekannte weiterleitest und via Twitter und Facebook teilst, denn es ist wohl leider davon auszugehen, dass hier (warum auch immer) eine gezielte Kampagne gegen das Hofbräuhaus gestartet werden sollte, denn Rassismusvorwürfe verkaufen sich bekanntlich ja sehr gut…

An dieser Stelle grüßt die Redaktion von tutsi.de alle Mitarbeiter im Hofbräuhaus München und natürlich freuen wir uns auf ein Wiedersehen in den den nächsten Wochen und es ist uns auch in diesem Jahr vollkommen egal, ob Asiaten am Nachbartisch sitzen, oder wir diesmal von einem Afrikaner, Indianer oder einem Eskimo bedient werden, denn immerhin arbeiten im Hofbräuhaus ja Mitarbeiter aus ca. 20 verschiedenen Nationen… soviel zum Thema “Rassismus und Diskriminierung” 🙂 Lasst euch von der unsinnigen Hetze nicht unterkriegen und macht einfach weiter so!

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1 Antwort

  1. 15. September 2014

    […] Reaktion des Hofbräuhauses zu den fragwürdigen Vorwürfen […]

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