Widerstand gegen Erdogans Rede in Deutschland
Die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sorgt für Wirbel: “Erdogan hat türkischen Nationalismus auf deutschem Boden gepredigt. Das ist anti-europäisch und belegt unsere Bedenken hinsichtlich eines EU-Beitritts der Türkei” das sagte Erwin Huber, der Vorsitzende der CSU nach der Rede des türkischen Ministerpräsidenten in Deutschland der Zeitung “Münchener Merkur”.
Der bayrische Ministerpräsident Beckstein bezeichnete gegenüber der Nürnberger Zeitung die Worte Erdogans als “unerfreulich” und mit dem Appell an seine türkischen Landsleute, sich nicht zu assimilieren, stelle Erdogan – nach Becksteins Aussagen – die türkische Sprache und Kultur eindeutig über die deutsche. Es sei zwar nicht verboten, wenn sich der Premier bei seinem Deutschland-Besuch an die türkische und türkischstämmige Gemeinschaft wende, die Art und Weise aber, wie er es getan habe, sei „aus deutscher Sicht höchst problematisch”. (Quelle: Nordbayern.de)
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte: “Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, sei Staatsbürger ohne Abstriche… die Loyalität gehört dann dem deutschen Staat“ und weiter „Deshalb glaube ich, dass wir über das Integrationsverständnis schon auch mit dem türkischen Ministerpräsidenten noch weiter diskutieren müssen.“
Die Zeitung “die Welt” schreibt hierzu wörtlich: “Wer einen nationalistischen Affen hat, der muss ihm um des Friedens willen ab und an Zucker geben. Das mag eine Erklärung für das Verhalten sein, das der türkische Ministerpräsident Erdogan seit dem Brand von Ludwigshafen an den Tag gelegt hat, erst in seinem Heimatland, dann im Gastland…” (Quelle: Welt.de)
Das Flensburger Tageblatt schreibt zum Besuch des türkischen Ministerpräsidenten: “Was will der türkische Regierungschef mit seiner Stimmungsmache erreichen? Den emotional beeinflussbaren Menschen, die ihm zuhören, erweist Erdogan keinen guten Dienst mit seinen Ratschlägen, die keine Perspektiven aufzeigen. Nach außen erweckt er den Eindruck der Unberechenbarkeit. Er hilft nur sich selbst und verwechselt den Anlass der Trauer mit einer Wahlkampfveranstaltung. Erdogan spielt demonstrativ in Deutschland den starken Mann, um von den Schwierigkeiten abzulenken, die er im Inland hat.” (Quelle: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag)
Und als kurze Zusammenfassung der Ereignisse hier ein Artikel aus der Neuen Züricher Zeitung
Und bevor jetzt hier wieder einige Leute durchdrehen und sinnfreie oder beleidigende Kommentare posten: Dies sind alles Originalzitate renommierter deutscher Tageszeitungen. Und in einer Demokratie sind auch kritische Bemerkungen erlaubt…
Und genau aus diesem Grund hier ein Video aus der ZDF Sendung Frontal 21:
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Kategorien: Politik
Schlagwörter:Angela Merkel, deutsche Staatsbürgerschaft, Erdogan, Europa, Kritik, Kritik an Erdogan, Recep Tayyip Erdogan, Rede, Türkei, türkischer Nationalismus.Merkel
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12. Februar 2008 – 01:28 Uhr





Derzeit gibt es schon 5 Kommentare zum Artikel:
Widerstand gegen Erdogans Rede in Deutschland
Abartig, da muss ich aufpassen nicht ausfällig zu werden, das Video sagt ja schon alles aus.
Wenn man dann mal die Kommentare auf YouTube ansieht findet man abartiges: Links 12.02.2008 & Türkischer Faschismus.
By Gordo on Feb 12, 2008
Kann ich dir nur vollstens zustimmen. War ne Frechheit was der vom Hocker gerissen hat aber was soll man machen?
By Starreporter on Feb 12, 2008
Aber so ist das nunmal und unsere Politik ist es da leider oft einfach nachzugeben, und die, die nicht nachgeben, drängen sich dann auf.
By Gordo on Okt 21, 2008