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Widerrufsschreiben für Abofallen: Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius

Abofallen und Abzocke bekämpfen: Wie bereits gestern in den Kommentaren von einigen Artikeln zu Abofallen und Abzocke im Internet angekündigt, haben wir heute von der Anwaltskanzlei Eplinius weitere Mustertexte für Widerrufsschreiben erhalten, die wir unseren Besuchern an dieser Stelle kostenlos zu Verfügung stellen dürfen.

Auch wenn die Verbraucherzentralen einhellig der Meinung sind, dass die unberechtigten Forderungen der Internetabzocker generell nicht bezahlt werden sollen, sind viele Opfer von Abofallen zu Recht beunruhigt, wenn immer weitere Rechnungen, Inkassoschreiben oder Drohbriefe gewisser Rechtsanwälte ins Haus flattern, die offenbar mit den Abzockern der Abofallen gemeinsame Sache machen.

Abofallen und Abzocke im Internet: Mustertexte für Widerrufsschreiben

Wer bereits in eine Abofalle geraten ist, kann sich natürlich auch direkt bei einem Rechtsanwalt erkundigen, zumal die Kosten für eine anwaltliche Beratung zu diesem Thema wahrscheinlich auch immer von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden.


Eplinius Rechtsanwälte
Anschrift: Verkehrshof 7 – 14478 Potsdam
Telefon: +49 331 8171400 – Telefax: +49 331 8171401
Internet: www.eplinus.de – E-Mail: kanzlei@eplinius.de

Bei Interesse steht Ihnen die Anwaltskanzlei Eplinius auch hier gerne zur Verfügung, da in der Vergangenheit hier schon häufig erfolgreich gegen die Betreiber von dubiosen Webseiten und Abofallen vorgegangen wurde.

Zum Thema Abzocke und Abzocke im Internet:

Nachfolgend die beiden Widerrufsschreiben von Rechtsanwalt Mark Eplinius im Originaltext und wir empfehlen weiterhin den Artikel: Tipps gegen Abofallen von Rechtsanwalt Eplinius zu lesen.

Abofallen bekämpfen: Mustertext für ein Widerrufsschreiben

Ihre Rechnung:

Ihr Aktenzeichen:


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom XX.XX.XXXX, in welchem Sie einen Betrag von XXX,XX Euro für ein angebliches Abonnement von mir fordern.

Ich bin jedoch keinen gültigen kostenpflichtigen Vertrag mit Ihnen eingegangen. Sollte ich mich auf Ihrer Seite angemeldet haben, war ich mir der damit verbundenen Kosten nicht bewusst. Erst durch Ihr Schreiben wurde ich darüber informiert. Aufgrund der unzureichenden Angaben hinsichtlich der Kosten auf Ihrer Seite fehlt es daher an einem wirksamen Vertragsschluss. Daher werde ich auch Ihre Forderung nicht bezahlen. Sollten Sie dennoch meinen, dass es einen gültigen Vertrag gibt, erbringen Sie bitte den Beweis darüber, welches Angebot Sie mir in welcher Weise und zu welchem Zeitpunkt gemacht haben, und wie und wann ich dieses Angebot über eine kostenpflichtige Leistung angenommen habe. Insbesondere unter Berücksichtigung der Bedingungen des Fernabsatzrechtes und der BGB-Informationspflichten-Verordnung ist kein wirksamer Vertrag zustande gekommen.

Hilfsweise widerrufe und kündige ich fristlos den Ihrer Meinung nach wirksamen Vertrag; dieser wird ebenfalls hilfsweise wegen arglistiger Täuschung angefochten. Außerdem erkläre ich auch vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen. Schließlich mache ich hilfsweise auch von dem Widerrufsrecht nach dem BGB Gebrauch. Da eine gültige Widerrufsbelehrung in Textform nicht erteilt wurde, ist der Widerruf auch nicht durch Fristablauf ausgeschlossen.

Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung, dass die Angelegenheit erledigt ist. Von Mahnungen bitte ich Abstand zu nehmen, da ich ansonsten anwaltliche Schritte gegen Sie einleiten werde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Musterschreiben zur Abwehr von unberechtigten Forderungen durch sogenannte Abofallen im Internet wurde uns freundlicherweise von Herrn Rechtsanwalt Mark Eplinius zur Verfügung gestellt und dürfen unter Nennung der Quelle und Linksetzung auf diesen Artikel auch von anderen Seiten verwendet werden.

Um andere Opfer über Abofallen und die Abzocke einiger gewisser Herrschaften aufzuklären, ist eine Verbreitung dieses Artikels über Twitter und Facebook ausdrücklich erwünscht!

Mustertext Widerrufsschreiben für Eltern von minderjährigen Opfern

Ihre Rechnung:

Ihr Aktenzeichen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom XX.XX.XXXX, in welchem Sie einen Betrag von XXX,XX Euro für ein angebliches Abonnement fordern.

Der angeblich bestehende Vertrag wurde jedoch von meinem minderjährigen Sohn/ meiner minderjährigen Tochter eingegangen. Eine Einwilligung meinerseits hinsichtlich des angeblichen Vertrages erfolgte aber nicht; dieser wird auch nicht nachträglich von mir genehmigt. Bereits aus diesem Grund wird der geforderte Betrag nicht gezahlt!

Unabhängig davon fehlt es auch aufgrund der unzureichenden Angaben hinsichtlich der Kosten auf Ihrer Seite an einem wirksamen Vertragsschluss. Sollten Sie dennoch meinen, dass es einen gültigen Vertrag gibt, erbringen Sie bitte den Beweis darüber, welches Angebot Sie in welcher Weise und zu welchem Zeitpunkt gemacht haben, und wie und wann dieses Angebot über eine kostenpflichtige Leistung angenommen habe. Insbesondere unter Berücksichtigung der Bedingungen des Fernabsatzrechtes und der BGB-Informationspflichten-Verordnung ist kein wirksamer Vertrag zustande gekommen.

Hilfsweise widerrufe und kündige ich fristlos den Ihrer Meinung nach wirksamen Vertrag; dieser wird ebenfalls hilfsweise wegen arglistiger Täuschung angefochten. Außerdem erkläre ich auch vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen. Schließlich mache ich hilfsweise auch von dem Widerrufsrecht nach dem BGB Gebrauch. Da eine gültige Widerrufsbelehrung in Textform nicht erteilt wurde, ist der Widerruf auch nicht durch Fristablauf ausgeschlossen.

Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung, dass die Angelegenheit erledigt ist. Von Mahnungen bitte ich Abstand zu nehmen, da ich ansonsten anwaltliche Schritte gegen Sie einleiten werde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Redaktion von Tutsi.de bedankt sich bei der Anwaltskanzlei Eplinius aus Potsdam für diese unbürokratische und kostenlose Hilfe bei der Aufklärung zum Thema Abzocke und Abofallen im Internet und würde sich natürlich darüber freuen, wenn Sie diesen Artikel auch Freunden und Kollegen weiterempfehlen würden!

Es ist in jedem Fall zu beachten, dass eine Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben kann. Die Redaktion von Tutsi.de ist Mitglied in Deutschen Verband der Pressejournalisten und behält sich die Veröffentlichung von Spam, Abmahnungen und anderen Abartigkeiten vor. Die Verwendung der Inhalte dieser Seite sowie des RSS Feeds für kommerzielle Blogs, Webseiten und anderen Publikationen wird hiermit untersagt. Wer auch in Zukunft regelmäßig informiert werden möchte, sollte den RSS Newsfeed abonnieren, uns bei Twitter folgen oder Tutsi.de bei Facebook besuchen.

20 Antworten

  1. gisela grack sagt:

    hallo kann mich auch zu den opfern zählen! habe auch outlet angeklickt und mich angemeldet! ohne zu wissen das ich angeblich einen vertrag eingegangen bin!!! brauche auch hilfe! habe schon mahnung bekommen und werde nun musterbrief nachschreiben und per post senden! und werde mich später bei rechtsanwalt eplinius melden zwecks weiter hilfe! gruss gisela grack

  2. Wolfgang sagt:

    Auch ich bin in die Abofalle getappt. Nachdem ich auf das “Anmeldeschreiben” von outlet.de nicht reagiert habe, bekam ich bald ein “Erinnerungsschreiben”. Über Google bin ich auf diese Seite gekommen, die, mir sehr gut geeignet erscheint, solchen Abzockerseiten Paroli zu bieten. Ich hab den Musterbrief der Anwaltskanzlei Eplinius, mit meinen Daten versehen, an outlet de gesendet und harre nun der Dinge, die da noch kommen werden.

  3. Hans Schlögl sagt:

    Hallo Leute!
    Habe ein Schreiben vom Konsumentenschutz aus Österr.und bereits bei einem anderen Abzocker verwendet.Seither habe ich ruhe.
    Name FORMULAR
    Adresse

    an Firma…

    Ihre Rechnung vom……,Kunde oder Rg.Nr…..
    Rücktritt gemäß Fernabsatzbestimmungen

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bezugnehmend auf Ihre Rechnung vom…..teile ich Ihnen mit,dass ich gemäß den Fernabsatzbestimmungen innerhalb offener Frist von diesem Vertrag zurücktrete.

    Überdies fechte ich den Vertrag aus jedem anderen tauglichen Rechtsgrund an.

    Ich fordere Sie daher auf,die offene Rechnung auszubuchen und die Angelegenheit innerhalb von 14 Tagen als gegenstandslos zu bestätigen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Max Muster

    (ich hoffe vielen damit geholfen zu haben und daran denken, den Brief als Einschreiben aufzugeben)
    hans schlögl

    Testergebnisse auf http://www.europakonsument.at

  4. Michael sagt:

    Hallo Zusammen.
    Wie kann es anders sein, es geht um Outlet.de. Habe mich versehntlich versehentlich dort angemeldet. Am gleichen Tag habe ich diesem Vertrag entsprechend der Widerrufsreglung widerrufen. Diesen Widerruf habe ich erneut am folgenden Tag erneuert. Drei Tage später habe ich diesen Vertrag per Einschreiben erneut widerrufen. Seit Mai erhalte ich nun regelmässig die gleiche Antwort auf meine Emails:

    Zitat:

    “Die aufgeführte Entgeltforderung beruht auf einem mit uns abgeschlossenen Vertrag über die Bereitstellung der Dienstleistung „Outlets.de“. Sie haben sich nachweislich für dieses Dienstleistungsangebot unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Ihrer Emailadresse eingetragen.

    Ferner haben Sie uns gegenüber bestätigt, die diesem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert zu haben.

    Das Ihnen nach Ihrer Anmeldung zustehende Widerrufsrecht von 2 Wochen haben Sie gar nicht, nicht fristgerecht oder unwirksam ausgeübt. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten beachten Sie bitte die von Ihnen bei Vertragsschluss akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    Dass Verträge, die über das Internet geschlossen werden, grundsätzlich wirksam sind, hat der Bundesgerichtshof mit seiner Entscheidung vom 07. November 2001 Az: VIII ZR 13/01 entschieden. Die rechtliche Grundlagen des zwischen Ihnen und uns geschlossenen Vertrages finden sich in §§ 311 Abs. 1, 271 Abs. 1 BGB.

    Den Anforderungen des Fernabsatzrechtes sowie der Preisangabenverordnung sind wir gerecht geworden, der Hinweis auf das Entgelt befindet sich klar und deutlich neben der Anmeldemaske (siehe auch Urteil vom Landgericht Mannheim, Az: 2 O 268/08).

    Bitte beachten Sie, dass im Falle eines gerichtlichen Verfahrens erhebliche Kosten auf Sie zukommen können und es bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen, die gesetzlich nunmehr in § 28a BDSG geregelt sind, sogar zu einem negativen Schufa-Eintrag kommen könnte.

    Die Übermittlung personenbezogener Daten über eine Forderung an Auskunfteien ist gemäß § 28a Abs. 1 Ziff. 4 BDSG zum Beispiel dann zulässig, wenn der Betroffene nach Eintritt der Fälligkeit der Forderung mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden ist, zwischen der ersten Mahnung und der Übermittlung mindestens vier Wochen liegen, die verantwortliche Stelle den Betroffenen rechtzeitig vor der Übermittlung der Angaben, jedoch frühestens bei der ersten Mahnung über die bevorstehende Übermittlung unterrichtet hat und der Betroffene die Forderung nicht bestritten hat.

    Zum Zwecke der Nachweisbarkeit Ihrer Anmeldung erfolgte eine Speicherung der IP-Adresse (physikalische IP-Adresse des Computers), des genutzten Betriebssystems sowie des genutzten Internetbrowsers. Dabei erfolgte die Speicherung der Daten nach §15 TMG (Telemediengesetz), Absatz 4, 7, 8 sowie den Datenschutzbestimmungen der IContent GmbH. Anhand der protokollierten IP-Adresse sowie der ergänzenden Daten ist es den Ermittlungsbehörden möglich, die Adresse des Anschlussinhabers zu identifizieren.

    Angesichts des Umfanges der angebotenen Leistung kann eine solche Leistung nur gegen Entgelt erfolgen. Schließlich bieten wir Ihnen diese Leistungen ohne störende Werbung oder Vermarktung Ihrer Daten an. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir auf die Erbringung der Gegenleistung bestehen müssen.

    Bitte beachten Sie auch, dass Sie sich nach Ablauf der Zahlungsfrist in Verzug befinden und ab diesem Zeitpunkt zur Erstattung weiterer Verzugsschäden verpflichtet sind. Wir empfehlen daher die fristgerechte Zahlung und bedauern, Ihre Einwendung zurückweisen müssen.

    Selbstverständlich steht Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen auch unsere telefonische Kundenbetreuung von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr sowie samstags zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr unter 0180 / 5993177 – 01 (14 Cent / Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent / Minute) zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihre Outlets.de – Kundenbetreuung

    ————————————————”

    Auf meine Anfrage, Bitte meine Mails/Brief zu beantworten erhalten ich keine oder nur obige Antwort. Mehr nicht. Ein Zeichen für die Seriosität dieser Unternehmung.

    In diesem Sinne

    Grüsse Michael

  5. Saskia Aufsatz sagt:

    Hallo
    mein Mann war auf outlets.de gab alles ein und hat aber nicht bestätigt aber trotzdem kam am:

    27.08. zahlungerinnerung
    10.09. letzte mahnung 5 euro drauf
    05.10. Deutsche Inkasso Zentrale Berlin 153,05 e gesamt bis 19.10.

    laut internet nicht bezahlen und was soll ich nun tun ?

    werde diesen brief oben mal hinschicken mal sehen was passiert. sonst noch hilfreiche tipps ??

    vielen dank

  6. semi sagt:

    hallole..
    hab mich im april angemeldet..mit namen und adresse..die rechnung kam 1 monat später.und dann mahnungen..hab nicht reagiert weil ich von vielen leuten höre das ich nicht reagieren soll.sooo und jetzt hab ich ein brief von der inkasso bekommen eine rechnung von 150 euro und ein musterbrief vom gericht das outlet.de gewonnen hat und die klägerin die 96 euro gezahlt hat weil es keine arglistische täuschung ist sondern die klägerin bei der agb ein häkchen gemacht hat in dem es stand das es ein abo ist für 96 euro…undjetzt hab ich angst ich muss das geld bis zum 19 oktober zahlen..was nun bitte um rat…vielen dank im vorraus

  7. Traudel sagt:

    Hallo, ICH also auch!! Habe am
    12.10.2010 eine letzte Mahnung erhalten und mir per Telefon so richtig Luft gemacht. Ich bin unsicher, muß ich bezahlen oder erst mal kündigen und abwarten?

    viele Grüße Traudel

  8. lena sagt:

    hallo habe bei einem gewinspiel auf pro7 mit gespielt ein paar tage spöter bekam ich einen anruf von maxikombi24 ich häte einen hotel gutschein nach dubai gewonen danach habe ich mir leider ein gewinspiel andrehen lassen 3 monate 49.90 nun habe ich gelesen das das alles verasche ist wie komme ich da raus wie schreibe ich ein wiederspruch

  9. Christian Reinold sagt:

    Hallo

    habe gerade (Sonntag 19. Dez.2010 ) meine emails angeschaut und habe da eine Rechnung von Antassia bekommen zwecks einer Anmeldung ich bin paff mir ist nicht bewust das ich mich da angemeldet hätte,ich bin zwar in der letzten zeit im int. rumgegurkt aber das ich mich bei denen Angemeldet hätte ist mir ein Rätsel.weil wenn ich mich irgendwo Anmelde mir die selbige immer Ausdrucke.werde mir jetzt so einen Musterbrief runterladen und dem ganzen wiedersprechen,ich bin der meinungdas ich lt. Rechnung die Anmeldung sei am 21.11.2010 gemacht worden sie mir ja die Rech.per Post schicken können so das ein wiederspruch möglich ist,u.nicht erst nach einem Monat.

    mfg Christian Reinold

  10. Stefan sagt:

    hallo

    habe am 15.12.10 eine Rechnung über 96euro von top of software bekommen.war mir bis dahin aber überhapt nich bewusst einen Vertrag abgeschlossen zu haben.
    Was nun machen? Reicht ein widerruf?

  11. maximilian sagt:

    Melango ist eine Abofalle!
    Der Betrug wird noch so weit getrieben, dass diejenigen die einen haufen Geld für Anmeldung und 24 Monate Mindest – Mitglidschaft bezahlt haben gar keine Ware bekommen.
    Die wirklich günstigen “Schnäppchen” gibt es garnicht, da sicher von http://www.melango.de als Lockangebot selbst eingestellt.
    Die meisten Leute kommen auf die Seite, wollen die Angebote anschauen (dazu muß man sich anmelden) und 1 2 3 schon bekommt man eine deftige Rechnung.
    Da nützen selbst die besten Selbstdarstellungen von melango auf offenen Presseportalen, auf der eigenen Seite und in diversen Foren / Blogs nichts.

    Zwei mal schon wurde melango von Testern und Verbrauchern zum “schwarzen Schaf” im Internet gewählt. Diese negativ Ehre wurde bisher nur ganz wenige Firmen zuteil! Im Fernsehen und anderen Medien wurde vor Melango gewarnt, aber die Mühlen der Justitz arbeiten manchmal recht lang…
    Staatsanwaltschaft Gericht Polizei Finanzamt

    Es wird diese Firma sicher unter dem Namen bald sicher nicht mehr geben, doch Namen und Internetadressen sind austauchbar. (das wurde bereits schon einmal gemacht)

    Die abzocke Masche aber wird es immer geben, also VORSICHT!

  12. Gyuritzy sagt:

    Hallo Leute,
    ich habe mich im Januar auf Outlets.de angemeldet. Es war mir nicht klar dass es kostenpflichtig ist…
    Jetzt habe ich schon die 2./Letzte Mahnung mit 96 Eu+5Eu extra bekommen.
    Kann jemand von der oberer Liste sich mit der Folge (Geschichte) melden?
    Was passiert weiter?
    Was kommt nach Incasso Mahnung?
    Haben alle Menschen bezahlt?

    MfG

  13. steffi sagt:

    hallo habe bei britt das gewinn spiel mitgemacht und habe ein tag danach ein anruf bekommen von maxikombi24 sie haben mir jetzt 50 euro anbgebucht meine frage ist jetzt muss ich das bezahlen oder was kann ich machen das ich da wieder raus komme ? bitte um antwort..

  14. 24.08.2011 16:29
    IT-Recht
    Bundesregierung verspricht mehr Schutz vor Abo-Fallen

    Das Bundeskabinett hat heute die „Buttonlösung“ beschlossen. Künftig müssen Unternehmen alle Kosten ihrer Onlineangebote klar kennzeichnen: Preis, Lieferkosten oder Mindestlaufzeiten müssen vor der eigentlichen Bestellung klar und verständlich angezeigt werden.

    Von: Rechtsanwalt Marco Rössel

    Geplant ist, dass der Bestellbutton unmissverständlich und klar erkennbar auf die entstehenden Kosten und die Zahlungspflicht hinweisen muss, sogar die Beschriftung des Buttons ist vorgeschrieben. Ist der Button nicht ausreichend beschriftet, kommt kein Vertrag zustande. Die Neuregelung gilt für alle Bestellungen von Waren oder Dienstleistungen auf Online-Plattformen im Internet – sei es über den heimischen Computer, das Smartphone oder einen Tablet-PC. So soll das Vertrauen der Verbraucher in den Online-Handel gestärkt werden.

    Im Gesetz werden sich die neuen Anforderungen in § 312g Abs. 2 bis 4 BGB finden:

    “(2) Bei einem Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher, der eine entgeltliche Leistung des Unternehmers zum Gegenstand hat, muss der Unternehmer dem Verbraucher die Informationen gemäß Artikel 246 § 1 Absatz 1 Nummer 4 erster Halbsatz und Nummer 5, 7 und 8 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche, unmittelbar bevor der Verbraucher seine Bestellung abgibt, klar und verständlich zur Verfügung stellen. Diese Pflicht gilt nicht für Verträge über die in § 312b Absatz 1 Satz 2 genannten Finanzdienstleistungen.

    (3) Der Unternehmer hat die Bestellsituation bei einem Vertrag nach Absatz 2 Satz 1 so zu gestalten, dass der Verbraucher mit seiner Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet. Erfolgt die Bestellung über eine Schaltfläche, ist die Pflicht des Unternehmers aus Satz 1 nur erfüllt, wenn diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist.

    (4) Die Erfüllung der Pflicht aus Absatz 3 ist Voraussetzung für das Zustandekommen eines Vertrages nach Absatz 2 Satz 1.”

    Der Regierungsentwurf wird nun über den Bundesrat dem Deutschen Bundestag zur Beratung zugeleitet.

    Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz vom 24.08.2011

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