Uran im Leitungswasser: Wie giftig ist unser Wasser?

Uran im LeitungswasserUran im deutschen Leitungswasser: Nach der Sendung "Report" vom 07.05.2008 sind viele Bundesbürger zurecht beunruhigt, da in unserem Leitungswasser offenbar Gefahren durch giftiges Uran lauern, welche den Verantwortlichen zwar bekannt waren, aber offenbar vertuscht wurden…

Wie in der Sendung erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, sind die Trinkwasservorräte in Deutschland deutlich stärker mit dem giftigen Schwermetall Uran belastet, als "offiziell angenommen". Da es aber für TRINKWASSER in unserem Land keinen festgesetzten Grenzwert, wie etwa bei Mineralwasser…

Auf der Homepage von "Report München" ist zu lesen:
"…auf die überraschende Trinkwasserbelastung mit dem giftigen Schwermetall Uran stoßen wir in einer Datenerhebung der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch, die report MÜNCHEN exklusiv vorliegt. Demnach lagen von 8.000 behördlich gemeldeten Trinkwassermesswerten rund 150 über dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm Uran pro Liter…"
(Quelle und Originaltext: Report München)

Bei "Foodwatch" lesen wir zum Thema Uran im Trinkwasser:
"…Trinkwasser enthält in Deutschland vielfach mehr als 2 Mikrogramm des giftigen Schwermetalls Uran pro Liter (µg/l). Fast jeder achte der knapp 8.200 übermittelten Werte liegt darüber. Bei in Flaschen abgefülltem Mineralwasser darf dieser Wert nicht überschritten werden, wenn Hersteller ihr Wasser als "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" bewerben wollen. Rund 150 der gemeldeten Messdaten liegen sogar über 10 µg/l. Diesen Wert gibt das Umweltbundesamt als Höchstwert an, bis zu dem bei Erwachsenen keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten sind. Das Schwermetall Uran schädigt vor allem die Niere…"
(Quelle und Originaltext: Foodwatch)

Übersicht Uranbelastungen in den einzelnen Bundesländern:
Foodwatch hat auf seiner Webseite die Belastungen durch Uran im Trinkwasser in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht. Eine Übersicht zur Uranbelastung EURES Leitungswassers findet Ihr : HIER! 

Also dann doch lieber mehr Bier als Wasser trinken…

Update von 05.08.2008 – Reaktionen aus der Netz zum Uranskandal:
Offenbar wurde der Bericht doch etwas erster genommen, als es den Verantwortlichen lieb sein kann, denn mittlerweile schreibt die "halbe Rebublik" über die Verseuchung unseres Trinkwassers mit dem giftigen Schwermetall Uran!

  • "…die betroffenen Kommunen gehen höchst unterschiedlich mit der Uranbelastung um. Die Ostseegemeinde Palmzin der Kommune Semlow in Mecklenburg-Vorpommern habe etwa erst durch die Nachfrage von "Report" von der hohen Uranbelastung mit Werten über 23 Mikrogramm erfahren. Das zuständige Gesundheitsamt sei zwar schon seit 2006 über die Messung informiert worden, habe aber seither nicht reagiert…"
    (Quelle: AFP)
     
  • "…die von den zu hohen Messwerten betroffenen Kommunen haben die Möglichkeit, den Wert durch hinzu mischen von nicht belastetem Wasser den Wert zu senken oder sie können Uranfilteranlagen einbauen. Da es sich bei dem Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter aber nicht um einen gesetzlichen Grenzwert handel, verzichten viele Kommunen aufgrund der hohen Kosten momentan noch auf solche Maßnahmen, wie das Reporterteam von “Report München” in Erfahrung gebracht hat…"
    (Quelle: Topnews)
     
  • "…in Deutschland ist das Trinkwasser in einigen Regionen stark Uran belastet. Zu diesem Urteil kam die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer Studie bei der 8.000 Proben untersucht wurden. 150 Proben waren mit dem giftigen Schwermetall Uran verseucht…"
    (Quelle: Focus)

Mal sehen, was da noch so auf uns zukommt :-(

(Bildquelle: Wikipedia)


Siehe hierzu auch folgende

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Dieser Artikel wurde am 4. August 2008 – 23:53 Uhr durch die Redaktion von Tutsi.de veröffentlicht und wer zu allen Themen auf Tutsi.de schnell und aktuell informiert werden möchte, sollte natürlich unseren RSS Newsfeed abonnieren und uns bei Twitter und auf Facebook folgen...

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  1. Derzeit 5 Kommentare zum Artikel:
    Uran im Leitungswasser: Wie giftig ist unser Wasser?

  2. Also unser Wasser ist die Härte. Das läuft nicht, das bröselt ausdem Wasserhahn. Wenn das nun auch noch Uran verseucht wäre, hätten wir lustiges Leucht-Konfetti für Fasching! ;-)

    Kommentar von: Rasiukiewicz geschrieben am: Dienstag, 5. August 2008

  3. Ich wohne hier bei Bremen und das Wasser hat extrem gute Qualität! Zum Glück! :)

    Kommentar von: Starreporter geschrieben am: Dienstag, 5. August 2008

  4. Ich muss sagen, ich bin total verunsichert und hab angefangen mich zu fragen, wie sicher es ist, dass mein Trinkwasser trotz offizieller Angaben zu stark belastet ist (wohne in BaWü). Hab mich nach einigem Hin und Her für nen Heimtest entschieden. Ok, wenn dann Uran im Wasser nachgewiesen worden wäre, hätte ich auch nicht so wirklich was ändern können – aber nun hab ich wenigsten positive Ergebnisse. test-wasser war da echt hilfreich (super nette Beratung). Bin ich ein paniklisiger Hypochonder? Och, keine Ahnung. Aber ein wenig gesundheitspanik ist hoffentlich lebensverlängernd.

    Kommentar von: DremmerLisl geschrieben am: Mittwoch, 26. Januar 2011

  1. 2 Trackback(s)

  2. Aug 5, 2008: Ist Leitungswasser teilweise Uran-belastet? Nur Hysterie oder echte Bedrohung? | Hilfe beim Leben
  3. Aug 1, 2010: Fleisch mit Sauerstoff behandelt: Foodwatch kritisiert Fleisch in Supermärkten | Sauerstoff Fleisch,Foodwatch,Sauerstoff,Fleisch,Supermarkt,Aldi,Edeka,Lidl,Marktkauf | www.tutsi.de


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