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Spreeblick DGB und Hitler: Was läuft da falsch?

Stellt sich Spreeblick.de hinter die Drohung des DGB? Spreeblick zählt zu den bekanntesten und ältesten Blogs in Deutschland und hat seit Jahren ein festen Platz in meinem Feedreader. Der aktuelle Artikel zum Thema DGB und Opponent hat mich allerdings hellhörig werden lassen.

Auch wenn ich mich nicht hinter irgendwelche "neoliberalen" Ideen etc. stellen möchte, finde ich es doch sehr befremdlich, dass gerade Spreeblick hier unangemessen polemisiert und Opponent.de in die Ecke von Neonazis stellt.

Auf Spreeblick ist wörtlich zu lesen:
"…wäre gut beraten gewesen, still und leise seinen pubertären Streich ungeschehen zu machen. Denn ein Copyrightvergehen ist in der Regel die geringste Sorge von jemandem, der nicht nur den Nationalsozialismus verharmlost, sondern darüber hinaus ausgerechnet den DGB in die Nähe Hitlers rückt…"
(Quelle und Originaltext: Spreeblick)


Und es mit Sicherheit keine "Verharmlosung des Nationalsozialismus" wenn jemand schreibt:
"Was mirrrr nicht gelungen ist, (Volks-) Genossen, dass werrrdet ihr schaffen – Die totale Vernichtung Deutschlands! Ein Volk! Ein Reich! Ein Mindestlohn!…"
(Quelle: Screenshot DGB Website)

Wenn es um "Kunst" bzw. Satire geht, wird hierzulande sehr schnell überreagiert. Schaut Euch mal die letzten Jahrgänge der Titanic an, dann wisst Ihr, was wirklich böse (gute) Satire ist! Und hier gleich die "Faschismuskeule" zu schwingen bzw. Verdächtigungen zur Herkunft des Eintrags auf der DGB-Homepage zu publizieren ist einem Blog wie Spreeblick eigentlich nicht würdig…


Nebenbei:  Hitler scheint wirklich doof zu machen!

Update zum Thema Spreeblick vs. Opponent:
Jetzt gibt es auch bei Opponent.de eine Stellungname zum Artikel auf Spreeblick.de. Allderdings hätte die auch etwas sachlicher ausfallen können, auch FdoG hat mittlerweile einen Kommentar zur Vorverurteilung seitens Spreblick geschrieben, da wird wohl noch einiges kommen…

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