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Schäuble gehackt: Webseite von Wolfgang Schäuble defaced!




 

Schäubles Webseite gehackt: Wie geil ist das denn? Wolfgang Schäubles Webseite einfach mal eben gehacked und mit einem netten Link zu www.vorratsdatenspeicherung.de  versehen!

Unser ewiger Streiter für eine selbstdefinierte „innere Sicherheit“ und virtuoser Vordenker eines totalen Überwachungsstaates wurde nun selber zum Ziel der „bösen Hacker“, welche die offizielle Webseite unseres verehrten Bundesinnenministers Dr. Wolfgang Schäuble kurzerhand defaced haben!

Der Hack von Schäubles Webseite geistert seit etwa 22.00 Uhr durch das Netz und ist auch jetzt (Mittwoch 00:24 Uhr) noch online und nach einer etwas längeren Ladezeit für jedermann zu sehen…

Ich würde gerne dabei sein, wenn Wolfgang morgen an seinen Schreibtisch kommt und die Blamage bereits fett in der Presse breitgetreten wurde… „Bundesinnenministerium von kriminellen Hackern überfallen“ oder vielleicht „Cyberterror gegen armen Rollstuhlfahrer“… Mal sehen, was die Journaille der Republik uns am Mittwoch Morgen so zu erzählen hat!

Wolfgang Schäubles Webseite gehackt: Screenshot vom „Schäuble Hack“

Auch wenn die Schlapphüte und Staat-Aadmins vielleicht noch in der Kneipe hocken oder schon friedlich schlummern, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis dieser „kleine delikate Zwischenfall“ nicht mehr online zu sehen ist. Aus diesem Grund hier der aktuelle Schäuble Screenshot von 00:30 Uhr, auf welchem die Webseite des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble immer noch hacked und defaced ist:

Uptate vom 11.02..2009 – 01:35 Uhr:
Wenn mich nicht alles täuscht, könnte auf Schäubles Seite heute Nacht noch einiges passieren, denn jetzt kennt JEDER die Schwachstelle und augenscheinlich passieren immer noch „seltsame Änderungen“ an der Internetpräsenz unseres geliebten Innenministers. Noch waren die Defacer ja wirklich freundlich, aber wenn das jetzt so weitergeht…

Update vom 11.02..2009 – 02:05 Uhr:
also entweder sind die Admins jetzt aus dem Schlaf gerissen worden, oder es machen sich massig Leute an Wolfgang Schäubles Webseite zu schaffen, denn seit Minuten ist hier nur noch folgender Text zu lesen: „…Page is being generated. If this message does not disappear within 30 seconds, please reload…“

Update vom 11.02..2009 – 07:00 Uhr:
offenbar wird im Innenministerium immer noch gepennt, denn der Hack von Wolfgang Schäubles Webseite ist immer noch online, allerdings wurde die Seite nicht noch weiter verfremdet! An Schäubles Stelle würde ich mich jetzt zügig nach einem neuen Programmierer umsehen…

Schäubles Webseite gehackt – war es sein eigener Bundestrojaner? 🙂

Wahrscheinlich wird jetzt zu einem „erbarmungslosen Schlag“ gegen die „EDV-Terroristen“ und „finsteren Cyberpunks“ ausgeholt, denn in einem Überwachungsstaat in einer Demokratie darf niemand „Big Brother“ ans Bein pissen, ohne sofort die unnachgiebige Härte des Gesetzes zu spüren…

Aber vielleicht war es ja auch ein Team des Innenministeriums, welche mit dem Hack von Schäubles Homepage eine Art „virtuellen Staatsstreich“ inszenierten, um uns schon in ein paar Wochen wieder mit neuen bekloppten Gesetzen zu beglücken zu können. Und der dumme deutsche Michel wird es wieder schlucken, denn die Meinungsmaschinerie wird uns wieder mit „Anti-Terror-Gesetzen“ und „notweniger Kontrolle“ die Synapsen verkleistern, bis auch der letzte Iditot verstanden hat, dass man Freiheit und Demokratie einfach opfern muss, um gegen jeden (imaginären) Feind eventuell gerüstet zu sein!

Mittlerweile ist auch auf anderen Seiten zum Thema Schäuble Hack einiges zu finden:

„…Die Website wolfgang-schaeuble.de nutzt das freie Content-Management-System Typo3, für das am Dienstag ein Sicherheitsupdate veröffentlicht wurde. Angreifer nutzten eine Sicherheitslücke in dem noch nicht aktualisierten Typo3-System, um die Inhalte auf der Website zu verändern. So heißt es nun auf der Website unübersehbar „VISIT: Vorratsdatenspeicherung“, versehen mit einem Link auf vorratsdatenspeicherung.de . Weiter unten gibt es zudem den Hinweis: „Typo3 Please update it 😉 And change passwords…“
(Quelle und Originaltext: golem.de)

„…muss man gar nicht wirklich groß kommentieren, der Grund ist augenscheinlich – laut Kommentar der Defacer – eine veraltete Typo3-Version. Dumm gelaufen, wenn man sein Haus nicht sauber hält. Der Link im Defacement geht übrigens auf www.vorratsdatenspeicherung.de (…) Update um 1:04 Uhr: Selig schlummert das politische Berlin und das Defacement ist immer noch munter online. Fast schon erfreulich, dass sich offenbar heute Nacht erst einmal kein Schwein um das Problem kümmern wird. Diese gelebte Lässigkeit macht den Bundesinnenminister ja fast schon wieder sympathisch…“
(Quelle und Originaltext: blog.netplanet.org)

„…Nachdem öffentlich bekannt wurde, dass es in Typo3 eine Lücke gibt, die einem den kompletten Zugriff auf das Dateisystem ermöglicht, kam es auch zur ersten “größeren” Ausnutzung. Die Internetpräsentation des allseits beliebten bekannten Wolfgang Schäuble wurde manipuliert. Das ausgerechnet diese Domain zum Opfer gefallen ist, ist jetzt nicht unbedingt überraschend. Das viele Leute wenig angetan von den Ideen des Herren sind, hat sich inzwischen rumgesprochen…“
(Quelle und Originaltext: derwebworker.de)

„…Schäubles Admins waren anscheinend aber nicht wirklich auf Zack und hatten das Update noch nicht in das System eingespielt. Eine schöne Steilvorlage für Hacker, die aktuell auf Schäubles Index-Seite auf www.vorratsdatenspeicherung.de verweisen. Ein kleiner Hinweis am linken, unteren Rand der Seite wurde ausserdem noch hinterlassen. An einer gewissen Schadenfreude komme ich gerade nicht vorbei, habe aber Angst auf Grund dieser Freude einen funkelnigelnagelneuen Bundestrojaner als Anhang einer persönlichen Mail von Wolfgang untergejubelt zu bekommen…“
(Quelle und Originaltext: crossrange.de)

Update vom 11.02.2009 – 07:30 Uhr:
Jetzt pfeiffen es wirklich alle Spatzen von den Dächern und auch die ersten Printmedien haben den Hack auf Wolfgang Schäubles Webseite mitgekommen… könnte also zum Dienstbeginn im Innenministerium ganz lustig werden

„…Spätestens seit Dienstag dürfte Schäuble diese Forderung jedoch erneuern. Denn an diesem Tag wurde Deutschlands oberster Sicherheitsbeamter selbst Opfer eines Hacker-Angriffs. Unbekannte knackten die persönliche Webseite des Ministers, die zurzeit überarbeitet wird, und platzierten darauf einen Link auf den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Dieser Arbeitskreis koordiniert seit langem die bundesweiten Aktivitäten gegen Schäubles Datenhunger. So organisiert der Arbeitskreis den – rechtlichen – Protest gegen die von Schäuble durchgesetzte verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung…“
(Quelle und Originaltext: augsburger-allgemeine.de)

„…ein unbekannter Computerspezialist hat am späten Abend die Homepage von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gehackt. Auf www.wolfgang-schaeuble.de ließ er einen groß hervorgehobenen Link zu einer Protestseite gegen die Vorratsdatenspeicherung erscheinen. Der Hacker signierte mit dem Synonym „007 aka gewinner…“
(Quelle und Originaltext: morgenpost.de)

Update vom 11.02.2009 – 09.00 Uhr:
Jetzt sind die Schlafmützen offenbar wach geworden und leider ist die Seite von Wolfgang Schäuble nun gar nicht mehr zu erreichen… Schade, aber zum Glück ist der peinliche Hack und die Sicherheitslücken in Typo3, welche von den „Sicherheitsexperten“ im Bundesinnenministerium nicht behoben wurden, überall ausführlichst dokumentiert und haben bundesweit für „kleine Schmunzler“ gesorgt!

„…wer die gestern gemeldete Lücke im Content Management System Typo3 noch nicht behoben hat, sollte das von den Entwicklern bereitgestellte Update jetzt durchführen. Verwundbare Seiten lassen sich via Google leicht aufspüren und dann sehr schnell verunstalten. Das musste auch Wolfgang Schäuble feststellen, dessen Web-Site gestern Nacht mit einem prominenten Link auf Informationen zur Vorratsdatenspeicherung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung versehen wurde. Mit einem Hinweis auf das Typo3-Update verrieten die Aktivisten auch, wie sie in das System gekommen waren…“
(Quelle und Originaltext: golem.de)

Mein Vorschlag zu Verhinderung solch gar garstiger Angriffe aus dem Netz:

  • gleichzeitig stattfindende, bundesweite Hausdurchsuchungen bei allen Bundesbürgern
  • sofortige Beschlagnahme aller Computer, TV- und Rundfunkgeräte
  • Rückgabe der beschlagnahmten Geräte nur gegen Kot-, Urin-, Speichel- und Spermaprobe

Und wenn auch das nicht helfen sollte, kann uns Wolfgang ja auch alle sofort nach Guantanamo schicken, dieser Obama will da jetzt angeblich bald seine „Lägerbestände“ reduzieren…

—> Und bevor ich jetzt gleich verhaftet und deportiert werde: DAS WAR IRONISCH GEMEINT!

Warten wir es einfach ab, wahrscheinlich wird die ganze Geschichte sowieso wieder unter den Tisch gekehrt, denn schließlich ist der Überwachungsminister Innenminister unantastbar und bestimmt wird ein Versagen der eigenen Sicherheitsfachleute nicht gerade besonders positiv aufgenommen…

Schäubles Webseite war schon immer nicht so sicher, wie ihr Ruf:

Falls sich jemand noch daran erinnert, bereits am 31.05.2008 wurde die damalige Seite von Wolgang Schäuble Ziel einer kleinen Kampagne…

„…nun hat es den, doch eigentlich so sehr auf Sicherheit bedachten, Innenminister Wolfgang Schäuble auch erwischt. Besser gesagt seine Internetpräsenz. Diese wurde am gestrigen Samstag Nachmittag gehackt. Für die Dauer von mehreren Stunden gab es, anstelle von wichtigen Neuigkeiten, einen Totenschädel zu sehen.Das hätte sich Herr Schäuble bestimmt nie gedacht, dass seine Webseite ein Facelifting in solch ungeahnter Manier erhält. Für mehrere Stunden gab es neben einem lachenden Totenkopf die Worte: „This page has officially been hacked by a pro“ zu sehen. Bereits vor einigen Tagen gab es Hinweise darauf, dass die Webseite unseres Innenministers eine Sicherheitslücke beinhalte, die ein Hacker für seine Machenschaften ausnutzen könnte…“
(Quelle und Originaltext: gulli.com)

„…die offizielle Internet-Präsenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist am heutigen Samstag gehackt worden. Für mehrere Stunden zierten ein Fantasy-Schädel und der Hinweis „This page has officially been hacked by a pro!“ die Website. Der Vorfall hängt nicht direkt mit der vor drei Tagen gemeldeten Cross-Site-Scripting-Lücke zusammen, da diesmal die manipulierte Seite direkt beim Aufruf von www.wolfgang-schaeuble.de erschien. Somit gelang es den Hackern, ihren HTML-Code tatsächlich in die Seiten auf dem Server einzubetten und nicht über ein Suchergebnis reflektieren zu lassen…“
(Quelle und Originaltext: heise.de)

Achso, bevor ich es vergesse: Natürlich distanziere ich mich von derart illegalen Aktionen!

Der Artikel: "Schäuble gehackt: Webseite von Wolfgang Schäuble defaced!" wurde am 11. Februar 2009 um 0:49 Uhr verfasst und in der Kategorie Allgemein veröffentlicht. Es ist in jedem Fall zu beachten, dass eine Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben kann.

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7 Responses

  1. 11. Februar 2009

    Internet-Terroristen greifen Schäuble an…

    Gefunden bei Tutsi:
    Die Homepage von Ober-Datenkralle Schäuble wurde gehackt.
    Ganz böse Internet-Terroristen und äußerst kriminelle Hacker haben es auf den eifrigsten Beschützer Vernichter unserer Verfassung abgesehen. Die Ho…

  2. 11. Februar 2009

    […] Morgen entdeckt und gegen 9 Uhr die Website abgeschaltet. Richard von tutsi.de hat offenbar die halbe Nacht das Ding beobachtet. Von den klassischen Medien war übrigens Golem.de der Schnellste beim Berichten – Punkt 0:08 Uhr […]

  3. 11. Februar 2009

    […] Informationen und Screenshots gibt es im Tutsi Blog. Tutsi hat die Webseite anscheinend die ganze Nacht beobachtet und berichtet ausführlich […]

  4. 12. Februar 2009

    […] Schäuble gehackt: Webseite von Wolfgang Schäuble defaced! […]

  5. 27. März 2009

    […] Und bis auf den Server des Innenministers ist alles auch sicher vor Hackern geschützt. Aber den trifft es ja auch ständig. Ein Glück, daß diese Listen nicht im Innenministerium liegen. Sondern bald […]

  6. 28. März 2009

    […] bis auf den Server des Innenministers ist alles auch sicher vor Hackern geschützt. Aber den trifft es ja auch ständig. Es nützt nichts, daß diese Listen nicht im Innenministerium liegen. Sie liegen bald […]

  7. 15. April 2009

    […] nicht, wonach die Schalke Hacker die gleiche Sicherheitslücke wie bei der gestrigen Attacke auf die Homepage von Wolfgang Schäuble ausgenutzt hätten, da die Homepage von Schalke 04 zwar ähnlich “bescheiden” […]

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