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Rüstungsexporte verdoppelt: Deutschland exportiert immer mehr Waffen

Waffenexporte aus Deutschland steigen: Auch wenn die USA nach wie vor der größte Waffenschieber der Welt sind, hat sich Deutschland mit einem Anteil von 11% international bereits auf Platz 3 der größten Waffenhändler vorgearbeitet und exportiert hierbei in erster Linie Panzer und U-Boote in alle Welt.

Russland liegt bei diesen zweifelhaften Exportcharts für Kriegsgeräte aller Art international auf Platz 2.

Nach Informationen der Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri sitzen die Hauptabnehmer für deutsche Rüstungsexporte in der Türkei, Griechenland und Südafrika, aber offenbar nehmen auch deutsche Waffenexporte in krisengeschüttelte Regionen wie Indien und in den Iran immer weiter zu.


Deutschland bleibt ein internationaler Waffenhändler

Nachfolgend findet Ihr den aktuellen Bericht des Stockholm International Peace Research Institute als PDF zum kostenlosen Download oder könnt einen Blick in die SIPRI Arms Tranfer Database werfen, in welcher alle offiziellen Waffendeals seit 1950 verzeichnet sind.

Der offiziell registrierte Waffenhandel ist weltweit in den letzten 5 Jahren um satte 22% angestiegen, wobei hier noch nicht die illegalen Transaktionen diverser Staaten und Geheimdienste mit eingerechnet sind.


Aufgrund dieser jetzt veröffentlichen Zahlen hat die Opposition stärkere Rüstungskontrollen und ein Widerspruchsrecht des Bundestags gegen Rüstungsgeschäfte der Regierung gefordert.

Deutschland verdoppelt Rüstungsexporte
“…Sipri kommt regelmäßig zu höheren Angaben über deutsche Rüstungsexporte als die Bundesregierung, weil das Institut Kompensationsgeschäfte und den Handel mit gebrauchter Bundeswehrausrüstung sowie “Geschenke” durch Schätzwerte in die Statistik einbezieht…” (spiegel.de)

3 Antworten

  1. Bastian sagt:

    Naja, wenn wir es nicht verkaufen, verkauft es ein anderes Land. Dann lieber selbst die Aufträge holen und die Wertschöpfung im eigenen Land haben und somit Arbeitsplätze sichern.

    Und nöö, ich habe kein schlechtes Gewissen, der Gegner hat keine höhere Überlebenschance wenn er gegen Waffen aus anderen Ländern kämpft.

  2. Unsere Jüdisch-Christliche abendländische Kultur ermöglicht beides Waffen und Krankenhäuser – zur Gewissens-Beruhigung. Heute schlagen wir wen tot, morgen operieren wir ihn und übermorgen beichten wir das. Und der weise Gott-Vater vergibt uns. Phärisäer waren schon Jesus ein Dorn im Auge. Die meisten Waffen werden in Baden-Württemberg und Bayer produziert. Beides katholische Länder. Zufall?

  1. 16. März 2010

    […] tutsi] Tags: deutschland, export, krieg, […]

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