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Loveparade 2010: Vernichtet die Polizei belastende Aufzeichnungen?

Polizei vernichtet Beweise zur Loveparade 2010: Nach neuesten Pressemitteilungen soll die Bundespolizei bereits mit einer grundlegenden Vertuschungsaktion zur Ursache der Katastrophe bei der Loveparade 2010 in Duisburg begonnen haben.

Nach Berichten des Spiegels soll hierbei eventuell belastendes Material wie Einsatzbefehle und Lagemeldungen von den Computern und E-Mail-Accounts der Beamten bereits gelöscht worden sein und ein Polizeibeamter spricht gegenüber dem Spiegel sogar von einer konzentrierten Vertuschungsaktion der Behörden!

Die Angehörigen der Opfer werden sich in jedem Fall nicht mit den bisherigen Ausreden zur angeblichen Ursache der Katastrophe auf der Loveparade 2010 zufrieden geben!


Soll die Ursache für 19 Tote bei der Loveparade 2010 vertuscht werden?

Wer die Pressekonferenz zur angeblich versuchten Aufklärung der Vorfälle bei der Loveparade 2010 in Duisburg verfolgt hat, konnte sich bereits ein eigenes Bild von der Hilflosigkeit der verantwortlichen Herrschaften machen und böse Zungen sprachen bereits am Mittag von einer möglichen Vertuschung der wahren Ursachen für die Katastrophe vom Samstag, bei der 19 Menschen ihr Leben verloren haben und weitere 300 zum Teil schwer verletzt wurden.

Der Spiegel berichtet zu den aktuellen Vorwürfen gegen die Verantwortlichen der Loveparade 2010 in Duisburg unter der Überschrift “Partygelände war nur für 250000 Menschen zugelassen” wörtlich:


“…wie Spiegel Online erfuhr, wurden bei der Bundespolizei inzwischen sämtliche Unterlagen zur Love Parade – Einsatzbefehle, Lagemeldungen, Karten – von den Computern der Beamten sowie aus deren E-Mail-Accounts gelöscht. “Da kam sehr schnell der ganz große Staubsauger”, sagte ein Beamter, der sogar eine konzertierte “Vertuschungsaktion” im Gang wähnt. Nach der rückhaltlosen Aufklärung, von der Bundespräsident Wulff ndch so salbungsvoll gesprochen hatte, sieht das jedenfalls nicht aus…”

Tragödie auf der Loveparade 2010 in Duisburg:

Vielleicht sollten sich jetzt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der  Loveparade-Organisator Rainer Schaller sowie Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe und der Chef der Duisburger Polizei, Detlef von Schmeling richtig warm anziehen, denn lange lassen sich die Menschen vielleicht nicht mehr verarschen…

Die Ruhrbarone geben unter dem Titel “Zurücktreten wegen Vertuschungsgefahr” einen weiteren Einblick hinter die politischen Kulissen und schreiben zur möglicherweisen versuchten Vertuschung der Hintergründe:

“…unabhängig von jeder juristischen Schuld, deren Feststellung einer genauen Prüfung bedarf, müssen Verantwortliche wie Sauerland, Rabe oder der faktische Polizeichef Detlef von Schmeling die politischen Konsequenzen tragen. Und mit ihrem Rücktritt vorbehaltlose Ermittlungen erst ermöglichen. Wer das Ruhrgebiet kennt, und das darf man uns getrost unterstellen, kennt den Filz, der das Revier bedeckt…”

Tote bei der Loveparade 2010 in Duisburg billigend in Kauf genommen?

In einem heute veröffentlichten Interview mit Dr. Motte in der Frankfurter Rundschau, sagte der Techno Veteran wörtlich:

“…ich frage mich inzwischen, wie unmenschlich kann man denn als Veranstalter von so etwas sein? Dass man um Profit und Marketing willen quasi über Leichen geht. Tut mir leid. Ich habe mich nur noch angeekelt gefühlt. Und ich drücke hiermit mein allertiefstes Mitgefühl für alle Betroffenen und Angehörigen aus. Ich kann mir auch vorstellen, dass da auch Strafanträge wegen fahrlässiger Tötung oder dergleichen auf Rainer Schaller oder die Verantwortlichen zukommen werde…”

Und bei  n-tv.de können nachdenkliche Zeitgenossen unter der Überschrift: “Die Verantwortlichen sagen nichts” folgende Zeilen lesen:

“…vier ratlose Gesichter schauen in die Menge. Die Journalisten sind aufgebracht, sie wollen Antworten. Einige von ihnen haben am Vortag von der Loveparade berichtet, haben mit Augenzeugen gesprochen oder die Panik selbst erlebt. “Wir können solche Fragen nicht beantworten, das sind Detailfragen, die jetzt analysiert werden”, sagt der Pressesprecher des Loveparade-Veranstalters…”

Warten wir also ab, was die Verantwortlichen in den kommenden Tagen alles so erzählen werden!

15 Antworten

  1. Denis Pfau sagt:

    Vergessen wir bitte nicht Herr Michael Schreckenberg. Seine Aussagen nehmen mir die Worte. Eine Schande für die Uni Essen, eine Zumutung für die Opfer und ein Armutszeugniss was die Grundrechenarten angeht.

    Wenn beispielsweise seine Behauptung, dass das Gelände ausreichend gewesen wäre, zutreffen würde, scheint mir eine Einlasszeit aller 350.000 möglichen Gäste von etwa 17 Stunden auch etwas fremd. Wiki gibt übrigens an das die letzten drei LPs nie unter 1Mio. Besucher hatten.

    Mir scheint das Wort “Fachidiot” trifft zu wenn Menschen anderer Menschen Platzbedürfniss in Mengen von Formeln herleiten zu können.

    Drogen und Alkohol mögen eine Rolle gespielt haben, neben der Quantität auch die von den “wahren” Ravern bemängelte Qualität des Publikums. Aber zu kaltschneuzigen Veruteilung on Toten fehlen mir scheinbar noch ein paar Semester. Wobei nach solchen Aussagen ist mein sein zukünftiges Schicksal tatsächlich selbst Schuld.

    Die Welt Schaut auf euch,
    Staatsanwaltschaft Duisburg 😉

    http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Schreckenberg-kritisiert-Umsetzung_aid_885801.html

    lg
    euer Pfau

  2. M. Steini sagt:

    Ich kann allen Angehörigen der Opfer nur mein tiefstes Beileid aussprechen. Was da in Duisburg passiert ist, ist so schrecklich, dass man es kaum in Worte fassen kann. Ich war selbst bei der Loveparade dabei und muss viele Bilder davon gerade noch verarbeiten. Zwar war ich nicht in der Massenpanik dabei, ich bin jedoch kurz danach vom Veranstaltungsgelände gekommen und habe mit angesehen, wie Menschen regungslos und verdreckt auf dem Boden gelegen haben und wie Sanitäter ergebnislos versucht haben einige davon zu reanimieren. Später wurden diese mit einer Decke bedeckt, allen anschein nach tot, auf einer Barre davon gefahren. Es waren unzählige Rettungswagen anwesend und überall haben weinende Menschen, insbesondere Frauen, am Wegerand gesessen. Einfach insgesamt ein grausames, bedrückendes Bild, welches lange Zeit nicht mehr aus meinem Kopf gehen wird.

    Das nun Beweismaterial vertuscht wird, habe ich mir schon fast gedacht, denn es gibt einfach noch zu viel Ungereimtheiten, die schon längst hätten aufgeklärt werden können, wenn dies gewollt wäre. Ich finde es jedoch eine Frechheit, um nicht ausfallend zu werden, dass dies getan wird bzw. dass es zugelassen wird, dass Beweise hier vernichtet werden. Dies ist für die Betroffenen ein weiterer Schlag mit der Faust ins Gesicht, da es zeigt, dass den Opfern gegenüber kein Respekt erbracht wird. Die Verschönung des Vorfalls und die Flucht vor der Verantwortung wird damit ein höherer Wert zugesprochen, als der Aufklärung der Todesfälle. Einfach nur grausam und menschenverachtend solch ein Verhalten. Ich wünsche mir, vor allem für die Angehörigen, dass der Vorfall trotzdem komplett aufgedeckt werden kann und dass alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Für mich liegt die Hauptschuld ebenfalls beim Veranstalter und genauso auch bei der Stadtverwaltung, wovon die einen aus Profitgier auf das Stattfinden der Veranstaltung auf solch einem kleinen Gelände gedrängt haben und die anderen dies gestattet haben. Wie kann man ein Event, für welches um die 1,5 Millionen Menschen erwartet werden, auf einem Gelände für 300.000 Menschen planen? Was haben die sich denn vorgestellt, was mit den anderen 1,2 Millionen passieren soll? Wie kann man so viele Menschen in ein abgezeuntes Gelände drängen wollen und dabei hoffen, dass alles gut geht? Wie kann man all die Stimmen überhören, die im Vorfeld über die Gefahr gewarnt haben? Und vor allem, wie kann man Menschenleben so gering schätzen, nur um Profit machen zu wollen?

    Auch die Polizei trägt sicherlich eine Mitschuld, denn hier hätte viel früher schon reagiert werden müssen. Die Massen hätten sich so nicht zusammenstauen dürfen. Die Notausgänge hätten schon viel früher geöffnet werden müssen und man hätte die Leute vom Bahnhof gezielt über andere Eingänge ins Gelände bringen bzw. auch die Massen die nicht ins Gelände passen von dem Ort wegtransportieren müssen.

    Wie sah denn der Notfallplan aus, für den eingetretenen Fall, dass zu viele Menschen die Loveparade besuchen wollen? Welchen Plan gab es dafür, eine Überfüllung, wie sie vorhersehbar war, in diesem Nadelöhr vor dem Aufgang zum Gelände zu evakuieren bzw. zu lösen? Gab es dafür etwa keine Notfallpläne? Denn danach sah es aus. Wie kann man nur so unverantwortlich planen?

    Zur Zeit kann ich kaum sagen welches Gefühl überwiegt: Meine Wut über diese Unverantwortlichkeit, diese Inkompetenz, diese Menschenverachtung oder meine Trauer für die Toten, Verletzten und Leidenden, die Opfer dieser Tragödie geworden sind.

    Schlussendlich möchte ich jedoch auch noch zu Wort bringen, dass ich es trotz all diesen Geschehnissen nicht für richtig empfinden würde, wenn diese Tragödie das Ende der Loveparade bedeuten sollte. Sicherlich sollte sich solch ein Vorfall nie wieder wiederholen, jedoch hat dieser nichts mit der Feier an sich zu tun. Der Fehler lag hier eindeutig bei einer unzureichenden, nach falschen Zielen gerichteten Planung. Die Besucher der Loveparade haben wie jedes mal friedlich zusammen gefeiert und wollten nichts als zusammen Spaß zu haben. Für viele Jugendliche ist die Loveparade eine wichtige Veranstaltung, die kaum jemand verpassen möchte. Gerade die Menge der Besucher zeigt jedes Mal wieder, wie vielen Leuten diese Parade wichtig ist. Die Loveparade sollte jedoch nicht einem profitgieren Unternehmen unterstellt sein und sollte vernünftig geplant werden. Wenn die Parade auf einem offenen Gelände stattgefunden hätte, wäre dieser schlimme Vorfall nicht passiert, also plant die Parade doch bitte auch auf einem offenen Gelände. In Berlin auf der Straße des 17. war schon das optimale Gelände für die Loveparade. Für mich auch immernoch der Ort, wo sie eigentlich hingehört. In Berlin wäre das ganze nicht passiert. Es ist doch auch möglich andere Paraden, wie den CSD oder den Karneval der Kulturen in Berlin zu veranstalten, warum war es nicht möglich die Loveparade dort zu lassen, wo sie hingehört? Dort zu lassen wo sie gefahrlos und friedlich gefeiert werden kann?

    Es wäre wirklich schade, wenn wegen der planungsunfähigkeit und profitgier bestimmter Personen nun so viele Menschen auf solch ein tolles Event wie die Loveparade verzichten müssten. Ich möchte damit nicht den Tot der verstorbenen Opfer herunterspielen oder gar den Respekt verweisen, denn wie schon erwähnt gelten zur Zeit meine gesamten Gedanken den Opfern. Aber dieser Vorfall hätte auch auf jeder anderen schlecht geplanten Veranstaltung passieren können und man sollte daher jetzt nicht der Feier (und damit auch den Feiernden) die Schuld dafür zuweisen.

    Als letztes wünsche ich allen immernoch Verletzten eine schnelle Genesung und allen Betroffenen, dass sie die Tragödie schnell verarbeiten können. Den Angehörigen der Toten bezeuge ich wiederholt mein tiefstes Beileid.

    M. Steini

  3. Felix W. sagt:

    Was hier passiert ist, zeugt von Inkompetenz in der Durchführung. Erstens muss man immer dafür sorgen dass es Hin- und Rückkanäle für die Besucher gibt. Im Falle einer Schließung kann man die Menschen am Eingang sofort wieder zurückleiten.
    Der größte Fehler ist aber, den Eingang zu schließen und die Menschen, die auf diesen zuströmen einfach machen zu lassen. Wie lange dauert es bis die Vorderen in so einer Sackgasse zerquetscht werden? Man muss doch von hinten rechtzeitig anfangen zu schließen, da wo die Menschen noch weg können. Das ist doch wohl logisch. Hier sehe ich den Hauptfehler. Dafür gab es auch nachweißlich kein Konzept. Denn alle konnten den Tunnel bis zu letzt erreichen.
    Nicht zu verzeihen sind auch die Antworten, die von Polizisten an warnende Passanten gegeben wurden. Aber da muss nun wohl jeder mit seinem Gewissen fertig werden. Ein Dank noch mal an alle, die versucht haben, die Polizei zu Aktivität zu veranlassen und an die, die etwas getan haben.

  4. Razmik sagt:

    Meine frage ist? wie könnte über haupt das passiren mann sollte gnau untersuchen wenn es tage oder monate dauert liber 100 mall kucken ist besser als nur 1 mall ich möchte meine beileit aussprechen für die toten ich wünsche mir nicht anderes als das so schnell wie möglich dir uhrsache gefunden wird.

  5. Silke sagt:

    Ich finde auch, dass es eine wahre Tragödie ist! Jetzt geht dieses Fest schon seit sooooo vielen Jahren einwandfrei von statten, und jetzt aufeinmal solche Fehler. Kann mir das jemand erklären? Mein Beileid an alle Betroffenen!

  6. Dominic Boers sagt:

    Sie werden es machen, denn sie wissen alle das sie allein Schuld tragen.Bite, ich fordere euch ALLE da draussen auf nicht weg zu sehen.Ladet Videos und Fotos hoch so lang es geht.Wir wissen wer es war

  7. Wietecka sagt:

    Was steckt den dahinter warum mußten alle durch den Tunnel
    In zeiten Von Terrorverdacht könnte man den Eindruck bekommen das die Menschenmenge durch die Röhre mußten weil dort ein Scanner oder ein neues System verbaut war welches Sprengstoff anzeigt.Da das aber Verfassungswidrig gewesen wäre wird das wohl vertuscht werden.Denn andere Wege zum Platz waren und sind vorhanden.Über die A59 wäre man vom BHF Duisburg oder Ausfahrt Hochfeld und Ausfahrt Wedau hätten die Menschen das Gelände betreten können aber nein alle durch eine viel zu kleine Röhre.WARUM

  8. Markus sagt:

    Hallo zusammen,
    meines Erachtens liegt hier der Fehler ganz klar bei der Trennung von Verantwortlichkeiten die hier nicht funktionieren konnten.
    Der Veranstalter war zuständig ab dem Eingang zum Festgelände, sprich direkt oben an der Rampe. Vorher hat man wie immer bei kommerziellen Anlässen über Politiker die Polizei als Verantwortlichen festgelegt. Sprich vom Anreisepunkt irgendwo in Dusiburg bis zur Rampe des Festplatzes!
    Bis auf ein Paar ungeschulte, wahrscheinlich auch noch schnell für die Veranstaltung angeliehene Securitis im Tunnelbereich hat sich der Veranstalter hier schön raus gehalten. Ab dem Eingang hatte er aber das Sagen. Absprachen zwischen Polizei und Veranstalter kann es meines Erachtens nicht, bzw wenn nur sehr wenig gegeben haben denn wie sonst ist es zu erklären das der eine nicht wusste was der andere tat?
    Und hier entstand das Drama. Während der Hauptandrang noch auf das Gelände stürmen wollte bekam man auf Veranstalterseite kalte Füße und sperrte den Zugang zum Gelände. Dies ohne die Polizei zu informieren. Zumindest war dies der O-Ton von vielen Polizistren die sagten sie können sich nicht erklären an was es auf Veranstalterseite hängt. Dies scheint mir auch plausibel da ich gestern im Fernsehen auf WDR einen Bericht sah indem man sah wie die Ordner der Veranstalter die Eingangsgitter geschlossen haben. Auf die Frage warum sagte ein Security das er es so gesagt bekommen hatte.Danach sah man in diesem Bericht einen in weissem Hemd gekleideten mit Funk ausgerüsteten Mitarbeiter des Veranstalters der auf die Frage warum man nun den Eingang schliesst obwohl noch Platz wäre und doch noch so viele auf der Rampe stehen unter Lachen sagte:… Klar wollen die alle auf die Loveparade, deshalb sind sie ja hier und logisch wollen die auch alle rein aber wir müssen jetzt erstmal überlegen was wir tun……. Kurze Zeit später geschah was uns hier und heute so bewegt. Und nun behaupten die einen der Veranstalter kann nichts dafür weil ja noch so viel Platz auf dem Gelände war und sagen die Polizei ist daran Schuld weil sie die Menschen wie eine Herde ins verderben haben rennen lassen. Und die anderen behaupten die Polizei kann nichts dafür weil sie ohne eigene Planung ins Wasser geworfen wurden da sie a. nicht kpl. zuständig waren und somit auf Kommunikation angewiesen waren und b. den Tunnel im Vorfeld schon als Sicherheitsbedenklich eingestuft hatten was niemand hören wollte. Ihnen nun für alles die Schuld zu geben erscheint auch mir zu einfach. Für mein Gefühl hat hier der Veranstalter zuviel Alleinunterhalter gespielt und damit das Chaos mehr als nur stark gefordert da er ohne sich Gedanken um das Geschehen vor dem Festplatz zu machen nur seine Gedanken spielen wollte die da hiessen (meine Vermutung) “wir kommen nun an die genehmigte Anzahl von Besuchern auf dem Festplatz was machen wir jetzt? Zu oder geht noch was rein? Diese Frage musste an diesem Tag nicht mehr beantwortet werden. Was bleibt ist die Erkenntniss das Unschuldige die wirklich nichts aber auch rein gar nichts an ihrer Situation hätten ändern können und keinerlei Chance hatten daran sterben mussten! Mein Beileid den Hinterbliebenen………….

  9. Dr. Hoffnung sagt:

    Tragödie auf der Loveparade ? Was tun? ? Verbreitet diese Botschaft ? Nichts geschieht – außer man tut es!!

    Zutiefst erschüttert möchte ich hiermit mein tiefes Mitgefühl, meine unendliche Trauer zum Ausdruck bringen über
    ein solch unfassbares Geschehen, den völlig sinnlosen Tod von 21 Menschen, der so einfach zu vermeiden gewesen wäre.

    Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der völlig unschuldigen Todesopfer – voller Entsetzen.

    Ihr grausamer Tod darf nicht umsonst gewesen sein.

    Nichts ist mehr, wie zuvor – Nichts ist mehr, wie es einmal war.

    Es ist genug.

    Deshalb dieser Appell an die Weltgemeinschaft!

    Menschen, die gemeinsam mit Millionen von anderen Menschen lebensfroh für die universelle Liebe auf der Loveparade tanzen wollten, seit 1989, kommen grausamst, völlig unschuldig und völlig sinnlos auf solch tragischste Weise ums Leben –
    aus reiner Profitgier, aus totaler Verantwortungslosigkeit, aufgrund eines absurden Geltungswahns und irrealer Imagesucht.

    Was für eine Politik. Was für Dilletanten, was für eine Gesellschaft.

    Es ist Zeit, dieses perfide System, wo sich alles immer nur ums Geld und um den maximalen Profit dreht, zu beenden.

    Dieses System, was sich, völlig zu unrecht, soziale Marktwirtschaft und Demokratie nennt,
    wird von Geldgier getrieben und ist doch auch nur
    eine Diktatur der großen, breiten, trägen, zumeist unreflektierten, verführten Masse über Minderheiten.

    Und gerade die große Mehrheit hat längst nicht immer recht.

    Wir, die einzelnen Menschen sind nur billiges Stimmvieh.

    Leider kenne ich kein besseres Lebensmodell – als die Demokratie.

    Aber wir können diese Gesellschaft in eine humanere, menschlichere Gesellschaft und in eine echte Basis-Demokratie verwandeln, damit solch grausame Dramen, wie in Duisburg am 24.07.2010, nie wieder geschehen.

    Wie? Es ist so einfach:

    Wir müssen uns nur alle gleichzeitig solidarisch verhalten.

    Nur dann können wir diese Welt noch retten – für unsere Kinder und Kindeskinder,
    damit auch diese noch in einem lebenswerten Umfeld aufwachsen können und dürfen.

    Wir dürfen uns nicht mehr bei jeder Wahl als billiges Stimmvieh und willenloses Werkzeug missbrauchen lassen.

    Trotzdem sollten wir alle zur Wahl gehen,
    weil wählen gehen zu dürfen ein hohes Gut ist,
    für das viele Menschen in Diktaturen ihr Leben verlieren, nur weil sie Wahlen fordern.

    Geht bitte alle zu jeder Wahl und macht eure Stimme ungültig, indem ihr ein großes Riesenkreuz auf jeden Wahlzettel macht.

    Ja, Ihr habt richtig gelesen: Geht zur Wahl und macht Eure Wahlstimme ungültig. Warum ?

    Damit demonstrieren wir und zeigt Ihr, dass auf dem Wahlzettel niemand steht,
    den man ehrlichen Gewissens wählen kann und dass wir
    eine bessere Gesellschaft, eine bessere Welt wollen in Liebe und Frieden – für alle Menschen auf diesem Planeten.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl. Machen wir alle gemeinsam unsere Wahlstimme ungültig:

    als Zeichen der Trauer,

    als Zeichen unseres Entsetzens,

    als Zeichen unserer Fassungslosigkeit,

    als Zeichen der Entrüstung,

    als Protest gegen ein System, dessen Folge der sinnlose grausame Tod von 21 jungen Menschen ist,
    nur weil sie für die Liebe und in Liebe tanzen wollten,

    als Zeichen dafür, dass wir eine humanere, menschlichere Gesellschaft wollen,
    in der niemand aus Profitgier sterben muss – egal an welchem Ort auf dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Spirale nie endender, auch wirtschaftlicher, Gewalt und des grenzenlosen Egoismus durchbrechen wollen,

    als Zeichen dafür, dass wir so nicht weiterleben können und wollen.

    Die dramatisch ungerechten Zustände dieser Zeit,
    die Spaltung der Kontinente, Nationen und Gesellschaften in Verlorene ohne jede Perspektiven und in
    skrupellose, machthungrige und rücksichtlose Potentaten, in Industrie, Wirtschaft und Politik,
    die im Rausch der Allmacht alle Werte und Ideale vergessen und verlieren,
    ist das Resultat unseres Verhaltens in der Vergangenheit.

    Wollen wir also die Zustände und Verhältnisse ändern,
    müssen wir selbst unser eigenes Verhalten ändern.

    Dazu gibt es keine Alternative. Anders geht es nicht.

    Denn wenn wir unser Verhalten nicht ändern,
    werden wir immer wieder nur dieselben grausamen Resultate bekommen,
    gefangen in einem Karussell immer wiederkehrender Ungerechtigkeiten,
    gefangen in der Zerstörung unserer Zukunft und gefangen in der Vernichtung
    der Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen auf dieser Erde.

    Und selbst die reichen Industrienationen der westlichen Welt werden letztendlich zwangsläufig untergehen,
    wenn wir so weiter machen, wie bisher.

    Mein Appell an Alle und jeden Einzelnen von Euch:

    Ändern wir unser Verhalten, handeln wir alle gemeinsam, gleichzeitig solidarisch vereint.

    als Protest gegen ein Systems, dessen Folge die Ausbeutung von Mensch, Tier, Umwelt und Natur ist und
    dessen Folge die Vernichtung der Lebensgrundlagen ganzer Völker und Generationen ist – rücksichtslos und skrupellos.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl.

    Machen wir unsere Wahl-Stimme ungültig,
    damit in den Köpfen der Mächtigen ein Umdenken provoziert, initiiert und veranlasst wird – zur Rettung dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Welt zum Positiven ändern wollen und müssen – für alle Menschen,

    als Zeichen dafür, dass wir die Entmachtung der Macht des Geldes und die Entmachtung der Profitgier wollen.

    Es ist die Zeit gekommen, zu handeln.

    Wenn wir alle – gemeinsam – zur gleichen Zeit – solidarisch handeln und dieses Zeichen setzen in Form der ungültigen Wahlstimmen,
    dann wird sich die Welt verändern – hoffentlich zum Positiven. Denn:

    Eines ist sicher!

    Wenn wir nichts tun,
    wird sich nichts ändern,

    wenn wir nichts tun,
    wird sich alles immer wieder wiederholen,

    wenn wir nichts tun,
    werden noch größere Katastrophen folgen,

    wenn wir nichts tun, wird diese Welt untergehen, vielleicht nicht in unserem Leben, aber in dem Leben unserer Kinder und Kindeskinder.

    Die Abgabe der ungültigen Wahlstimme soll der Welt zeigen,
    dass es so nicht weitergehen kann,
    dass wir über die besten Lösungskonzepte von Fachexperten zu den Problemen dieser Gesellschaft und dieser Welt abstimmen möchten und wollen,
    dass wir nicht mehr unfähige, heuchlerische, unehrliche Politiker und Parteien wählen wollen,
    die das Volk und die Wähler wissentlich und absichtlich, immer wieder aufs Neue, belügen,
    die machtgierig, machthungrig und geltungssüchtig im Allmachtsrausch gefangen und den Lobbyisten verfallen sind.

    Wenn diese unfassbare Tragödie, wenn dieses unsägliche Trauma in Duisburg am 24.07.2010 bewirkt,
    dass wir alle innehalten und die Menschen dazu bewegen, alles dafür zu tun,
    dass wir in einer besseren Welt leben können werden, vereint in Liebe und im Frieden – für alle,

    wenn diese Katastrophe, die Geburtsstunde, die Initialzündung für eine neue Ära der Menschlichkeit,

    wenn dieses so leicht vermeidbar gewesene Drama der Anfang einer neuen, humaneren Weltordnung ist und wird,
    dann war und ist der Tod dieser 21 Menschen nicht umsonst gewesen.

    Wenn diese grausame, unfassbare, unbegreifliche Tragödie zum Aufbruch in eine menschlichere Weltgemeinschaft führt,
    dann sind diese lebensfrohen jungen 21 Menschen, die das ganze Leben noch vor sich hatten, nicht vergeblich gestorben.

    Dafür bete ich.

    Es liegt an uns und an jedem einzelnen von uns. Wir haben es ganz allein in der Hand, jeder Einzelne von uns.

    Verbreitet diese Botschaft, damit 21 Menschen nicht vergeblich gestorben sind.

    Nichts geschieht – außer man tut es.

    Dr. E. Hoffnung in OWL-NRW-BRD : 01793705289

    Die Zeit ist gekommen, zu handeln.


    Kommentar der Redaktion:
    Auch wenn wir Ihre missionarische Meinung nicht teilen und als Antwort auf die Katastrophe bei der Loveparade einen Wahlboykott als relativ weltfremd bezeichnen würden, haben wir Ihren Kommentar ungekürzt veröffentlicht. Da aber wir in den letzten Stunden diesen Kommentar von Ihnen mehrmals in verschiedenen Artikeln erhalten haben, würden wir Sie jetzt bitten, diese Form des Spams AB SOFORT zu unterlassen, da Sie sich hier ansonsten ein paar “echte Freunde” machen…


  10. Simone Götz sagt:

    Leute macht die Augen auf. Wir sind nur Arbeitsameisen und Werkzeuge für die, die auf dieser Welt wirklich das Sagen haben. Die Finanz- und Wirtschaftsbosse. Es ist so offensichtlich, dass diese Menschenmassen nicht ohne Probleme durch diese enge Passage kommen konnten. Ganz abgesehen davon, dass es viel zu viele Menschen waren und, dass man wusste, dass es viel zu viele sein werden. Hat schonmal jemand von einer Loveparade gehört, bei der es nur 250.000 Menschen gab? Für mich nur ein weiteres Beispiel für gewollte Katastrophen auf dieser Welt, die hinterher vertuscht werden. Schaut hierzu ma auf infokrieg.tv oder zeitgeist.de. Ich trauer mit für alle Menschen auf dieser Welt, die durch die Profitgier machtbesessener, gewissenloser Machthaber sterben mussten und noch müssen.

    Wir leben mittlerweile in einer ekelhaften Welt 🙁

    Simone

  1. 25. Juli 2010

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  2. 26. Juli 2010

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