Katholiken beschweren sich über Titanic Satire beim Presserat
Plant die Kirche eine Zensur der Medien? Satire ist nicht immer jedermanns Sache und natürlich muss Satire auch gemein und bissig sein…
So geschehen in der aktuellen Ausgabe des Satiremagazins Titanic, welches sich mit den sexuellen Übergriffen perverser katholischer Priester beschäftigt und den massenhaften Missbrauch von Kindern und Jugendlichen thematisiert, welche wahrscheinlich auch von obersten Kirchenvertretern gedeckt wurde.
Einige gläubige Mitmenschen fühlen sich jetzt offenbar in ihren “religiösen Gefühlen” gekränkt und schreien nach dem Deutschen Presserat! Vielleicht sollte man auch wieder die Inquisition ins Leben rufen, denn Demokratie und Pressefreiheit sind bestimmt auch eine Erfindung des Satans…
Beleidigt das Titanic Titelbild die katholische Kirche?

Wer das, von der katholischen Kirche beanstandete Bild aus der Titanic noch nicht kennen sollte, findet nachfolgend die ensprechenden Links zum direkten Download des Titelbildes oder einige Wallpaper für den christlichen Monitor…
- Das beanstandete Titelbild: Kirche heute
- Kirche heute: Titanic Satire in 1024 x 768 Pixel
- Kirche heute: Titanic Satire in 1400 x 1050 Pixel
- Kirche heute: Titanic Satire in 1600 x 1200 Pixel
- Kirche heute: Titanic Satire in 2048 x 1536 Pixel
Nach Medienberichten will sich der Deutsche Presserat Ende Mai 2010 mit den Beschwerden beschäftigen… Wo kann man sich eigentlich beschweren, wenn man neben einer katholischen Kirche wohnt und Angst um die Unversehrtheit seiner Kinder hat? Nur mal so laut nachgedacht!
Die “Katholischen Nachrichten” haben dieses Thema natürlich auch aufgegriffen und schreiben in gewohnt feinfühliger Art und Weise:
Perverses ‘Titanic’-Titelbild sorgt für Beschwerden beim Presserat
“…das Titelbild des Satiremagazins «Titanic» sorgt für Beschwerden beim Deutschen Presserat. Die Zeichnung greift den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf und zeigt von hinten einen Priester, dessen Gesicht sich dem Genitalbereich des gekreuzigten Jesus zuwendet…” (kath.net)
Titanic Satiremagazin sieht sich zu Unrecht beschuldigt
Der Titanic Chefredakteur Leo Fischer kann die Aufregung um dieses Titelbild nicht verstehen und äußerte sich am Donnerstag Vormittag in einem Gespräch mit Tutsi.de zu der negativen und unfairen Berichterstattung zu diesem Thema
“…es handelt sich bei dieser künstlerischen Darstellung eindeutig um einen Priester, der demütig den Lendenschurz des Heillands zurecht zieht, um somit symbolisch auf die aktuellen Missstände innerhalb der katholischen Kirche hinzuweisen. Der aktuelle Titel der Titanic ist als Unterstützung und moralischer Beistand zu verstehen und die Redaktion der Titanic ist jederzeit bereit, die katholische Kirche an die Hand zu nehmen, da untenrum etwas geschehen muss…”
In diesem Sinne wünschen wir Euch schöne Feiertage und hütet Euch vor fremden Priestern und dem Osterhasen, denn der Osterhase ist böse!
Bevor jetzt wieder Gerüchte aufkommen:
Die Reaktion von Tutsi.de kritisiert nicht nur die katholische Kirche, sondern steht allen Religionen skeptisch gegenüber. Im Rahmen unserer Berichterstattung können wir auf eventuelle “religiösen Gefühle” leider keine Rücksicht nehmen, egal ob nun bei Christen, Moslems, Juden, Buddhisten oder Jedi Rittern!
Siehe hierzu auch folgende Schlagwörter: Beschwerde, Demokratie, Deutscher Presserat, Download, Feiertage, Inquisition, Jesus, Katholiken, katholische Kirche, katholische Priester, Kirche, Kirche heute, Kirchenvertreter, Leo Fischer, Medienzensur, Missbrauch, Mitmenschen, Osterhase, Pressefreiheit, Presserat, Priester, Satan, Satire, Titanic, Titelbild, Unversehrtheit, VerbotDer Artikel befindet sich in folgenden Kategorien: Bilder böse böse... Humor komische Welt Politik Religion und Irrsinn Werbung Wirtschaft Dieser Artikel wurde am 1. April 2010 – 11:37 Uhr durch die Redaktion von Tutsi.de veröffentlicht und wer zu allen Themen auf Tutsi.de schnell und aktuell informiert werden möchte, sollte natürlich unseren RSS Newsfeed abonnieren und uns bei Twitter und auf Facebook folgen... Eure Meinung und Erfahrungen zu diesem Thema bitte einfach in die Kommentare schreiben und wir würden uns natürlich auch über Eure Empfehlungen via Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken freuen, wobei einer Ausgabe unseres Feeds auf kommerziellen Seiten ausdrücklich widerprochen wird... also erst fragen, dann einbinden! Sobald wir weitere Informationen erhalten, wird der Artikel: Katholiken beschweren sich über Titanic Satire beim Presserat nach bestem Wissen und Gewissen akualisiert. Die Redaktion von Tutsi.de ist Mitglied im deutschen Verband der Pressejournalisten. Bitte beachtet, dass jede Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergibt. Bei Rückfragen sind wir sowohl telefonisch, als auch via E-Mail jederzeit zu erreichen.
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Derzeit 14 Kommentare zum Artikel:
Katholiken beschweren sich über Titanic Satire beim Presserat
Also ich sehe in dem Bild eindeutig einen Priester der Jesus am Kreuz verehrt, wie es morgen in allen Karfreitagsgottesdiensten der katholischen Kirche der Fall sein wird.
Titanic weiter so.
Kommentar von: tuck geschrieben am: Donnerstag, 1. April 2010
Es ist doch eindeutig, dass er den Lendenschurz zurecht zieht. Man achte nur auf die Position der Hände! Was daran verwerfliches sein soll entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Kommentar von: Tom geschrieben am: Samstag, 3. April 2010
Also ich fand die Bilder von der Titanic witzig: “Abtgetrieben”
http://www.titanic-magazin.de/.....rieben.jpg
Kommentar von: Daniel geschrieben am: Samstag, 3. April 2010
Weiss jetzt nicht, warum sich die kath. Kirche über den Priester vor dem Kreuz aufregt. Habe aus gegebenem Anlass (Karfreitag) in der Bibel nachgeschaut und dort unter Matthäus 25, 31 folgendes gefunden, Zitat Jesus: “Was ihr dem geringsten unter meinen Brüdern angetan habt, das habt ihr mir getan.” Der Titanic-Zeichner Hurzlmeier hat nicht mehr und nicht weniger das thematisiert, was einige Priester seit Jahrzehnten mit ihren Schülern in der Freizeit so treiben! Also wozu die Aufregung?
Kommentar von: Dieter Feigenwinter geschrieben am: Sonntag, 4. April 2010
Solange kein solches Bild des Propheten Mohammed mit seiner Ehefrau Aisha gezeigt wird, ist das OK.
Kommentar von: Fatma geschrieben am: Donnerstag, 8. April 2010
Man kann die Titelseite der Titanic auch so interpretieren, wie ein gewisser Jesus es vorgegeben hat:
“Was ihr dem geringsten meiner Brüder antut, das tut ihr mir an.”
Der Titanic-Titel illustriert genau das. Nicht der Zeichner sondern die pädophilen Priester vergehen sich.
Also, schlagt nicht den Überbringer der unerträglichen Nachricht.
Kommentar von: G. Zahl geschrieben am: Freitag, 9. April 2010
Dieses Titanic-Bild ist zweifelsohne Kunst. Kunst mit Esprit und Humor und Kunst muss manchmal weh tun, wenn sie eine Aussage haben soll und nicht nur dekorativ ist. Da sind wieder mal die besonders eifrigen, braven, Kadaver-gehorsamen Katholiken extrem weinerlich-empfindlich. Diese alten Betschwestern sollten sich lieber mal fragen, wie es den vielen Opfern der Kirche geht und nicht immer nur an ihre Schwarzkutten-Herren denken. Die Kirche braucht keiner beschützen. Das tut die schon selber mit Leuten wie Mixa, Müller und Overbeck.Alles Lügner, Heuchler, Vertuscher,Blender,Betrüger. Ja sie betrügen ihre eigenen Anhänger, indem sie diese manipulieren, um bei dem Haufen in diesem Verein zu bleiben. Sie zahlen ja schließlich Kirchensteuer und das sollen sie auch weiterhin. Wie könnten sonst Leute wie dieser selbstgefällige Overbeck aus Essen ein überdimensioniertes Silberkreuz wie ein Phallussymbol auf dem Bauch im Fernsehen zur Schau tragen? Wenn man so will müsste man doch die Scientologen als Kirche anerkennen, denn die Methoden unterscheiden sich nicht. Im übrigen sind die Argumente, von wegen nur ein kleiner Teil der Missbrauchsfälle käme in Kirchenkreisen vor, völlig falsch. Die Menge der Priester ist im Vergleich zur Menge der Menschen in Deutschland ja verschwindend gering, rein statistisch also eben doch extrem hoch.Das mal als Nachhilfe für Gäste von Anne Will. Die lässt sich auch jedes kleine x für ein große U vormachen.
Kommentar von: Frieda geschrieben am: Montag, 12. April 2010
Nun, ich sehe einen Prister der dem Betrachter den Rücken zuwendet. Dieser Prister steht vor einem Kreuz auf dem Jesus angenagelt ist. Der Kopf ist in der Höhe des Beckens der Jesus-Figur. Was der Prister genau macht kann leider nicht gesehen werden da der Kopf des Geistlichen das Geschehen verdeckt. Mögliche Mutmassungen:
1. Der Geistliche rückt den Lendenschutz des Jesus zurecht.
2. Der Geistliche staubt das Kreuz ab.
3. Der Geistliche bessert das Kreuz aus, d.H. er beseitigt Schäden.
Natürlich gibt es auch einen Punkt 4. Aber dazu möchte ich das sagen was schon immer meine Großmutter gesagt hat:
WER SCHLECHT DENKT IST SELBST EIN SCHWEIN !!!
WER
Kommentar von: Azona geschrieben am: Freitag, 16. April 2010
Früher hätten die sich einen Dreck darum gekümmert. Die Reformation hat schon schlimme Sachen mit Europa gemacht.
Kommentar von: Sumpfkraut geschrieben am: Freitag, 5. November 2010
Lächerlich:
Die katholische Kirche will ein Monopol auf das Gottesbild. Wie man Jesus, Gott und den Papst sieht, können die einem aber (Gott sei Dank) nicht aufdrücken. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden.
Kommentar von: Georg geschrieben am: Freitag, 26. November 2010