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Halbwertszeit von Jod, Plutonium, Caesium und anderer radioaktiver Elemente




 

Halbwertszeit radioaktiver Stoffe: Als Halbwertszeit wird die Zeit bezeichnet, bei der die Strahlungsintensität. Also die Anzahl der Zerfälle pro Sekunde einer radioaktiven Substanz sich auf die Hälfte reduziert hat und die radioaktive Strahlung entsprechend abnimmt.

Die andere Hälfte der radioaktiven Substanz ist nicht verschwunden, sondern hat sich lediglich in ein anderes Nuklid umgewandelt, denn radioaktiver Zerfall oder Kernzerfall ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln.

Die durch somit freiwerdende Energie wird in fast allen Fällen des  Zerfalls als ionisierende Strahlung, also energiereiche Teilchen bzw. Gammastrahlung an die Umgebung abgegeben.

Radioaktivität und Halbwertszeiten: Gefahren radioaktiver Substanzen

Die biologische Halbwertszeit von Jod, Plutonium und Caesium sowie anderer radioaktiver Stoffe bezeichnet die Zeitspanne, in der in einem biologischen Organismus der Gehalt eines Stoffes ausschließlich durch biologische Prozesse (Stoffwechsel, Ausscheidung, usw.) auf die Hälfte abgesunken ist.

Die nachfolgende Übersicht zur Halbwertszeit radioaktiver Nuklide bietet eine recht gute Übersicht über die Gefahren von Plutonium, Caesium und anderen radioaktiver Stoffe und wer sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass auch Elemente des täglichen Lebens zu den radioaktiven Substanzen zählen.

Diese kleine Übersicht zu den bekanntesten radioaktiven Stoffen, wie Caesium, Plutonium und Radium ist mit Sicherheit nicht vollständig, sollte jedoch jedem klar denkenden Menschen zu denken geben und vielleicht auch nach den jüngsten Vorfällen in Japan endlich dazu führen, dass in Deutschland und Europa endlich die Notbremse gezogen wird!

Nuklid radioaktives Element Halbwertszeit
128Te Tellur ca. 7·1024 (7 Quadrillionen) Jahre
82Se Selen ca. 1,08·1020 (108 Trillionen) Jahre
209Bi Bismut ca. 1,9·1019 (19 Trillionen) Jahre
232Th Thorium 14,05 Mrd. Jahre
238U Uran 4,468 Mrd. Jahre
235U Uran 704 Mio. Jahre
129I Iod 15,7 Mio. Jahre
237Np Neptunium 2,144 Mio. Jahre
99Tc Technetium 211100 Jahre
239Pu Plutonium 24110 Jahre
226Ra Radium 1602 Jahre
241Am Americium 432,2 Jahre
238Pu Plutonium 87,74 Jahre
137Cs Caesium 30,17 Jahre
90Sr Strontium 28,78 Jahre
3H Tritium 12,32 Jahre
60Co Cobalt 5,3 Jahre
35S Schwefel 87,5 Tage
32P Phosphor 14,3 Tage
131I Iod 8,02 Tage
222Rn Radon 3,8 Tage
223Fr Francium 22 Minuten
223Th Thorium 0,6 Sekunden
212Po Polonium 0,3 Milisekunden
8Be Beryllium 6,7 · 10-17 s (67 Trillionstelsekunden)

Über die Risiken und gesundheitsschädlichen Aspekte diverser hier aufgeführter radioaktiver Soffe findet Ihr überall weitere Informationen, die auch unseren Atomlobbyisten bzw. bezahlten Volksvertretern ausreichend bekannt sein dürften, denn nicht einmal diesen Personen wünsche ich radioaktiv belastete Nahrungsmittel

Der Artikel: "Halbwertszeit von Jod, Plutonium, Caesium und anderer radioaktiver Elemente" wurde am 15. März 2011 um 18:47 Uhr verfasst und in der Kategorie Allgemein veröffentlicht. Es ist in jedem Fall zu beachten, dass eine Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben kann.

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9 Responses

  1. GISO sagt:

    Auf die Gefahren hinzuweisen ist sehr richtig aber deine Tabelle in den Bezug mit Japan zu stellen ist unfair. Denn bitte dort die richtigen Nuklide darstellen die in Japan entstehen. Sonst sehe ich die Tabelle als Panikmache .
    Die Isotope die hauptsächlich in Japan entstehen fehlen.

  2. Markus sagt:

    Meiner Meinung nach kann man in diesem zusammenhang überhaupt nicht genug panik machen. ob in der obigen tabelle die richtigen radionuklide aufgführt sind oder nicht, lieber GISO, spielt keine rolle. TÖDLICH sind auch die in Japan verwendeten. und ob die nun ein paar taused jahre kürzer oder länger strahlen , interessiert mich persönlich nicht im geringsten.

  3. Frank sagt:

    Der GAU: Ein kalkulierter Kollateralschaden der internationalen Staatenkonkurrenz
    Faktisch setzen Betreiber und Regierung die Gesundheit und das Leben von Generationen aufs Spiel. Zusätzlich werden Land, Grundwasser, Küste und das Meer dauerhaft verstrahlt sein. Rotzfrech wird die Welt durch wohldurchdachte Lügen desinformiert. „Alles verdünnt sich“ lautet die politische Ankündigung der weltweiten Zunahme der radioaktiven Belastung.
    Die Wissenschaft beleumundet und die Politik definiert neue, der aktuellen Situation angepasste, höhere „Grenzwerte“ als vertretbare Belastung von Mensch und Umwelt.
    Die Reaktion der direkt ortsansässigen Opfer, aber auch weltweit, ist dem Ereignis unangemessen.
    Die politischen und wirtschaftlichen Befürworter, Profiteure und Verursacher des Restrisikos werden nicht zum Teufel gejagt, sondern als Adressat von „Forderungen“ auch für die Zukunft als Organisatoren der Lebenswirklichkeit im Amt bestätigt! Dieselben Personen die gestern noch, für Jahrhunderte, die Unbedenklichkeit der Atomanlagen und der geplanten Endlagerstätten garantiert und politisch propagiert haben, wissen auch heute ganz genau welche Reaktoren sicher sind. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit bei dieser Gelegenheit gleich klar zu stellen, dass die Gewinnerwartung der „Wirtschaft“ auf keinen Fall zu Schaden kommen darf. Strom wird, ja muss teurer werden. Die Schäden für Mensch und Umwelt müssen deshalb sozialisiert, durch „die Gesellschaft“ getragen werden.
    Geräusch- und geruchslos werden Menschen verstrahlt und die Umwelt für Generationen unbewohnbar, kumuliert sich der radioaktive Abfall in Luft, Wasser und Boden. Ganz friedlich werden die messbaren Anstiegsraten von Missbildungen und Krebserkrankungen als unvermeidbares Lebensrisiko definiert. Ganz friedlich wird der Nachweis des ursächlichen Zusammenhangs zwischen messbarer Strahlung und den nachgewiesenen Erkrankungen den Opfern auferlegt, und teilweise schlicht geleugnet. Die Wissenschaft wird als Waffe gegen die Bevölkerung eingesetzt.
    Nicht die Atomindustrie und ihre politischen Hebammen müssen beweisen, dass von deren Handlungen kein Schaden ausgeht! Im Gegenteil. Die Opfer benötigen den wissenschaftlichen Nachweis des Zusammenhangs zB. von Blutkrebs und radioaktiver Belastung. Die Unkenntnis der SICHTBAR und MESSBAR schädlichen Wirkungsweise, die „Dummheit“ der Betreiber und der politisch „Verantwortlichen“ wird zum Argument FÜR Atomkraft gegen die Opfer benutzt. Gerade weil bisher nicht nachweisbar ist, wie, im wissenschaftlichen Detail, die MESSBAREN und SICHTBAREN Schäden entstehen, kann man die Opfer mit dem „Argument“ abspeisen und beeinflussen, wissenschaftlich sei nichts bewiesen!
    Und wenn, wo und so selten auch immer, ein Rest vom Nein Danke und von Widerstand auch nur zu lesen ist, dürfen Sie sich sicher sein, dass die Staatsorgane bereits ermitteln. Atomkraft ist Chefsache; Die politische und wirtschaftliche Elite hat noch die Asse im Ärmel und gründet eine Ethikkommission. Die Opfer dürfen arbeiten und die Folgen tragen; Gesundheitlich, finanziell und ökologisch.
    Auch anlässlich des Jahrestages von Tschnernobyl wird in den Medien das Restrisiko der Atomkraft, der größte anzunehmende Unfall, ausgiebig thematisiert:
    „In der ARD traten immerhin Experten auf, die von der Strahlung berichteten und eine Opposition, die der Regierung widersprach. Im Osten dagegen verkauften sie die Bevölkerung komplett für dumm. Der MDR hat eine Chronologie der DDR-Berichterstattung über Tschernobyl ins Netz gestellt, mit Sendungen der „Aktuellen Kamera“. Kritik an der Linie der Regierung fehlt hier vollständig, brav lesen Moderatoren und Korrespondenten die staatlichen Meldungen vom Blatt. “ … „Alles super. Keine Toten, keine Verletzten, alle glücklich in den schönen, neuen Häusern. Von den elend verreckten Helfern am Reaktor, von den Fehlgeburten und schwer behinderten Kindern, davon erfährt der DDR-Zuschauer kein Sterbenswörtchen.“
    ( Quelle: taz.de, 22.04.2011, http://taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/tschernobyl-ist-keine-gefahr/ )

    Und hier die Stimmen der „immerhin Experten“ und der Opposition die der Regierung widersprachen:

    „Die Behörden in Bukarest hatten am Nachmittag wegen erhöhter radioaktiver Belastung den Alarmzustand ausgelöst. Nach Angaben des auswärtigen Amtes wurde die Bevölkerung aufgerufen, vorläufig in den Häusern zu bleiben, und weitere Anweisungen abzuwarten.“
    ( Quelle: Tagesschau, 02.05.1986, Redaktionelle Meldung )

    „Die Empfehlung 500 Bequarel pro Liter Milch radioaktives Jod zuzulassen würde bedeuten, dass mit einem Liter Milch ein Kleinkind, etwa ein einjähriges Kleinkind, nahezu das Doppelte der ansonsten zugelassenen Menge von 90 Millirem erreichen würde. Wir halten das nicht für verantwortbar.“
    ( Quelle: Tagesschau, 05.04.1986, Bundesumweltminister Joschka Fischer, Die Grünen)

    „Wir haben, noch einmal, festgestellt dass, nach der Einschätzung aller beteiligten Ressorts und auf der Grundlage der Beratung durch die sachverständigen Kommissionen, dass es zu keiner Zeit eine Gefährdung unserer Bevölkerung gegeben hat, und dass eine solche Gefährdung auch nicht besteht.“
    ( Quelle: Tagesschau, 07.05.1986, Kanzleramtsminister Schäuble, CDU )

    „Teilweise erheblich hohe Strahlenwerte wurden im Erdreich gemessen. Dabei meldete Düsseldorf einen Spitzenwert von 50.000 Bequarel pro Quadratmeter Boden.“
    ( Quelle: Tagesschau, 07.05.1986, Redaktionelle Meldung )

    Frage: „Wie sieht´s mit den langfristigen Gefährdungen aus?“
    Antwort: „Da sind die kurzlebigen Nukleide nicht betroffen. Aber, wir haben 2 langlebige Nukleide, die uns etwas Sorge bereiten. Einmal Caesium 137, was wir in den Gammaspektren gesehen haben, und zum Zweiten Strontium 90.“, redaktionelle Meldung: „Das nämlich zerfällt erst nach 28 Jahren zur Hälfte.“
    (Quelle:Tagesschau, 07.05.1986, Hans-Otto Denschlag, Institut für Kernchemie Mainz; Redaktionelle Meldung )

    Frage: „Es gibt Eltern, die für Ihre Kinder nicht nur das Notwendige, sondern das Beste tun wollen. Was raten Sie diesen Eltern?“
    Antwort: „Diesen Eltern würde ich raten ihre Kinder, ihre kleinen Kinder, mit Trockenmilch zu ernähren; Nur leben wir jetzt eben in diesem Strahlenfeld und es ist äußerst schwierig hier Nischen zu finden, wo man dem entweichen kann“
    ( Quelle: Tagesschau, 08.05.1986, Antwort von Erich Oberhausen, Mitglied der Strahlenschutzkommission )

    Bitte lesen die Zitate zunächst mehrmals.
    Ermitteln Sie den Gegenstand der Kritik der aktuellen Pressestimme 2011 zum Fall Tschernobyl.
    Machen Sie sich bitte vertraut mit den dargestellten Fakten der wissenschaftlichen Zitate.
    Untersuchen Sie die jeweiligen politischen Standpunkte der Parteisprecher und deren Kommissionsprechern aus dem Jahr 1986. Was, ganz genau, wird da gesagt?
    Ich bin zu folgendem Urteil gekommen:
    Die Pressestimme, von 2011, kritisiert die DDR-Berichterstattung. Die Schäden der Bevölkerung werden absichtlich verschwiegen!

    Das ist zutreffend.
    Nur, was ist daran in den Augen der aktuellen Presse verwerflich? Das Verschweigen der Wahrheit!
    Nicht der Schaden selbst ist der Skandal ! Weder die gewußte Gefährdung oder die Schädigung der Bevölkerung, bereits durch den Normalbetrieb von AKWs, noch der GAU selbst sind Gegenstand der Kritik. Gefordert wird hier lediglich die Information von Bevölkerung über die Schäden, welche diese dann aber zu tragen hat.
    Die auf den ersten Blick empörte und aggressive Frage, nach dem Besten anstelle des Notwendigen was Eltern für ihre Kinder tun wollen, weist die dreiste Antwort der „sachverständigen Kommissionen“ doch gar nicht als Unverschämtheit zurück. So ist es, auch jetzt, nun mal. Und, Sie und ich wissen, bis zum heutigen Tag, und darüber hinaus soll es auch in Zukunft weitergehen mit Atomkraft. Auch die zu „entsorgende“ Menge an radioaktivem Abfall, wächst, täglich.
    Praktisch wird der politische Anspruch an die Opfer, die Schäden zu ertragen, von der Presse als Notwendigkeit, als Realismus transportiert. Die hochgiftigen Ergebnisse der politischen Vergangenheit, rechtfertigen deren Fortsetzung. Das Verschweigen von Schäden, wie in der DDR, ist hier gar keine Kritik an den Wirkungen von Politik. Im Gegenteil. Die offene Klarstellung der zu tragenden Schäden seitens der Politik wird zum Qualitätsmerkmal von „guter“ Herrschaft.
    Die politisch erzwungene Notwendigkeit der Akzeptanz der Strahlungsschäden, deren Realität nur durch den staatlichen Beschluss der Atomkraft überhaupt existiert, wird als Realismus (äußerst schwierig Nischen zu finden…) und Nationalismus (die DDR ist böse..), eingefordert und befördert.
    Was als Schaden zu gelten hat, was als Schaden anerkannt ist, entscheiden Politiker. Dass Radioaktivität als Schädigung überhaupt zu tragen ist, ist über alle Parteigrenzen hinweg unbestritten. Die zugelassene Menge, das ist der Streitpunkt!
    Ansonsten erschöpft sich, übereinstimmend!, die Propaganda auch hierzulande in guten Ratschlägen, wie Betroffene mit Strahlung, die nun mal da sei, umzugehen haben! Obst und Kinder sind zu waschen, und ansonsten ist in den Häusern zu bleiben und auf weitere Anweisung zu warten.
    Und das, ist genau das, was Sie tun wollen? Für diejenigen, welche diese Frage mit einem klaren Nein beantworten, möchte ich im Folgenden meine Meinung zu einer mir bekannten Widerstandsform von Atomkraftgegnern darlegen.
    Demonstrationen sind eine Bestätigung der Zuständigkeit derjenigen Kräfte, welche den Anlass für den Protest zur Lebenswirklichkeit der Betroffenen gemacht haben.
    Das Demonstrationsrecht kanalisiert Protest auf die Äußerung einer „anderen Meinung“. Auf diese Weise stellen Regierungen sicher, dass praktische Korrekturen, die Durchsetzung der Forderungen seitens der Opfer, unterbleiben. In der Form der Erlaubnis, man !darf! protestieren, wird gleichzeitig juristisch sichergestellt, dass die Beseitigung des kritisierten Gegenstandes als Auftrag an die Verursacher formuliert werden muss. Die Entscheidungshoheit über die Gestaltung der Gesellschaft verbleibt durch diese Vorgehensweise in der Hand der Politik.
    Demonstrationen werden seitens des Staates genutzt um Informationen über die Teilnehmer zu sammeln. Gerade weil die Politik um die Schädigungen weiß, welche Sie den Betroffenen zufügt, stehen Demonstranten, also immerhin Kritiker der aktuellen Politik, unter dem Generalverdacht das Gewaltmonopol des Staates, die exklusive Zuständigkeit der Politik, in Frage zu stellen.
    Diesem Urteil entsprechend ist das Vorgehen und die Ausrüstung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

    Bitte rufen Sie sich die Ereignisse um den Protest gegen Atomkraft seit der politischen Beschlussfassung ins Gedächtnis. Analysieren Sie die Verlaufsform und das Ergebnis der Proteste um Stuttgart 21. Untersuchen Sie Ergebnis und Verlauf der Friedensbewegung, sozialer Protestbewegungen, antifaschistischer Proteste, der Proteste gegen Ausländergesetze, usw. usw..

    Wenn Demonstrationen die Politik zu irgendetwas verpflichten würden, wären sie verboten!
    Demonstrationen nutzen der Politik, aber nicht der Bevölkerung.

    Wurden die Atomkraftwerke gebaut? Wurden die Waffen angeschafft? Wurden die Ausländergesetze erlassen? Wurden die Sozialsysteme „reformiert“? Wurde die Grundversorgung mit Energie und Wasser „privatisiert“ ? Usw. usw.

    Was kann man denn dann machen?
    Politik und Wirtschaft beziehen die Mittel zur Herrschaft aus der Arbeit der Bevölkerung. Wenn man sich mehrheitlich einig wird, diesen Dienst gemeinschaftlich zu unterlassen, branchenunabhängig und bundesweit, sollte es möglich sein, Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Tätigkeit zu diktieren.

    Dieses Vorgehen von Bevölkerung ist unerwünscht, verboten und wird verfolgt. Die kollektive Niederlegung der Arbeit zur Durchsetzung politischer Ziele wird als politischer Streik bezeichnet.

    Ein alter Mann mit weißem Bart hat mal behauptet, in dieser im Auftrag des Geldes durchregierten Welt hätte ein von Lohn abhängiger Mensch nichts zu verlieren, außer seine Ketten. Überhaupt war dieser Mann der Meinung, es gebe zur Beseitigung der politischen Ökonomie nur eine Alternative; Krieg und Barbarei. Anstelle der Befürwortung von Herrschaft im Namen des Volkes hat dieser Mann Werbung für die Diktatur des Proletariats gemacht.
    Aber das wäre Kommunismus, auf jeden Fall links… Und das ist, wenn man den Herren die hier das Sagen haben glauben will, schlimmer als der Tod. Davor muss und wird das Volk geschützt werden.
    Andernfalls wären Krieg, Armut und wirtschaftliche Krise, Knechtschaft und Unterdrückung , Umweltzerstörung, Rassismus und Überwachung die kommunistische Tagesordnung. Aber, ist nicht genau das, heute, ganz ohne Kommunismus, zumindest auch der Fall.
    Bitte verzeihen Sie mir die drastische Ausdrucksweise, aber wäre es nicht höchste Zeit diesem Treiben ein endgültiges Ende zu setzen, und etwas mehr zu wagen, als die politisch organisierte und wirtschaftlich realisierte, globale Konkurrenz von Nationen als alternativlose Lebensgrundlage zu akzeptieren?

    Wir können einen Protest organisieren der andauert, bis wir selbst bestimmen und bekommen, was wir ohnehin produzieren! Ohne die herbeiregierte Verfügungsgewalt über den von uns produzierten gesellschaftlichen Reichtum, ist die Kommandogewalt von Politik und Wirtschaft schnell beendet. Dann bestimmen wir selbst, was produziert wird, und organisieren die Verteilung der Ergebnisse unserer Arbeit nach unseren Wünschen und bauen eine Welt entsprechend unserer Bedürfnisse.
    „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen , was sie nicht hören wollen.“ (Quelle: George Orwell)

  4. manu sagt:

    Hallo Frank,

    also bei Deinem Text habe ich bei der 5. Zeile aufgehört zu lesen.

    So einen langen Text liest doch niemand. Da weiß man in der 6. Zeile gar nicht mehr, was man in den 5 Zeilen davor gelesen hat.

  5. Nice sagt:

    @manu

    Den Beweis mangelnder Intelligenz deiner Person, hast du mit deinem Kommentar selbst bewiesen. Also mich hast du damit schon mal überzeugt.

    Zugegeben, der Text vom frank ist etwas lang aber der gute Mann will ja auch damit was sagen. Ich habe eine menge Bücher in meinem leben gelesen und dagegen ist dieses bisschen Text ein klax dagegen.

    @frank
    Ich habe sehr gut verstanden was du zur Ausdruck bringen möchtest und ich bin zu 1000% deiner Meinung. Ich finde es sehr traurig das nich die Mehrheit der Bürger dieses Landes ihr denken so einstellen und nicht anfangen die Dinge so zu hinterfragen und keinen gesunden skepzis besitzen. Stattdessen sind sie bläuäugig und ja sager zu fast allem, was die Politik vor lügt. Ich meine natürlich vorträgt.

    Mit freundlichem Gruß
    Nice

  6. Dom sagt:

    Finde Deinen Text auch super Frank.

    Abschliessend bleibt mir nur zu sagen: wenn man sich alleine diese Tabellen anschaut, sich der Gefährlichkeit dieser Stoffe bewusst ist und das sollte man im verdammten 21JHd wohl sein und sich die HWZ anschaut….

    da sind zahlen dabei die für mich so unvorstellbar und nicht realisierbar sind, dass auch jeder vollidiot bgriffen haben muss, dass man dieser MACHT ( will ich es mal nennen) nicht entgegentreten kann. Es ist nicht möglich!! Man setzt damit alles aufs Spiel was wir haben. Das ist wie wenn man eine Kreissäge vor sich hat und weiss wenn man den Finger reinsteckt ist er ab und man macht es trotzdem….gibt es auf dieser Welt nur noch Idioten die nichts denken?

    Man überlege sich was alleine in Japan dieses AKW verursacht hat. Alles kaputtgemacht! Nach einem Tsunami kann man wieder aufbauen, was viele der Menschen wieder tun würden. Nach so einem Unfall ist es vorbei. Da kann man nichts mehr retten, aufbauen etc. Die dreckigen Politiker und die Atomlobby hält die Menschen für dumm und lügt ihnen ins Gesicht…

    Was alleine dieser Unfall und die Bergung des Schrotts kostet. Das sind 100erte von Milliarden dazu kommen die Massnahmen die getroffen werden muessen und auch nochmal 150 Milliarden kosten. Dazu verseuchtes Land verseuchtes meer und es wird immer schlimmer, weil es es wieder mal entgegen der Behauptung NICHT unter Kontrolle haben.

    Geile Sache und das von 1!!!!!Kraftwerk…na das muss sich lohnen/gelohnt haben^^dachte als junger mensch früher waren die menschen dumm. Aber nein früher waren sie nur unwissender und heute sind sie 100 mal dümmer!!

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