Greenpeace KitKat Kritik: Blutiger Werbespot gegen KitKat von Nestlé

Blutige KitKat Kritik von Greenpaece: Die aktuelle Kampagne von Greenpeace gegen die Verwendung von Palmöl bei der Produktion der KitKat Schokoriegel ist mit Sicherheit nichts für sensible Zeitgenossen, aber im Sinne des Tier- und Naturschutzes ist hier diese Form der Kritik wohl mehr als angebracht!

Falls es noch nicht bekannt sein sollte: Nestlé nutzt – ebenso wie andere international bekannte Süßwarenhersteller – bei der Produktion der KitKat Schokoladenriegel und anderer Kalorienbomben hochwertiges Palmöl, für dessen Gewinnung die Regenwälder in Indonesien rücksichtslos gerodet werden und somit der natürliche Lebensraum der Orang-Utans jeden Tag unwiederbringlich ein Stück weiter vernichtet wird!

KitKat Spot von Greenpeace: Kampagne gegen Raubbau an der Natur

Die wichtigsten Anbauländer für Ölpalmen sind Malaysia und Indonesien mit zusammen über 85 % der Weltproduktion, die 2007 bei etwa 39 Mio. Tonnen Palmöl lag. Dabei stieg die Weltjahresproduktion in den letzten Jahren um jährlich bis zu 15,4 %, allein Indonesien konnte seinen Raubbau an der Natur im letzten Jahr leider um über 60% steigern…

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Greepeace KitKat Video in der ungeschnittenen Version auf YouTube

Die Abholzung großer Regenwaldflächen in den Hauptanbaugebieten der Ölpalme steht der Anbau von Ölpalmen international sowohl bei Umweltschutzorganisationen als auch politisch in der Kritik. Verschiedene Umweltschutzorganisationen, in Deutschland insbesondere Greenpeace und Rettet den Regenwald, weisen darauf hin, dass für die Errichtung von neuen Ölpalmplantagen in großem Umfang Regenwälder zerstört werden.

Dieser Artikel wurde am 19/03/2010 – 03:03 Uhr durch die Redaktion von Tutsi.de veröffentlicht und wer zu allen Themen auf Tutsi.de schnell und aktuell informiert werden möchte, sollte natürlich unseren RSS Newsfeed abonnieren und uns bei Twitter und auf Facebook folgen.


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  1. Derzeit 5 Kommentare zum Artikel:
    Greenpeace KitKat Kritik: Blutiger Werbespot gegen KitKat von Nestlé

  2. An der Firma Nestlé gibt es bestimmt vieles zu kritisieren. Aber mit seiner aktuellen Kampagne macht der Öko-Konzern Greenpeace deutlich, dass es ihm mehr um Effekthascherei als um Umweltschutz geht.
    Seit mindestens 100 Jahren wird Palmöl als Nahrungsmittel und in der Kosmetikindustrie verwendet. Einige Produkte wie Palmin oder Palmoliv tragen dem Rohstoff sogar im Markennamen. Der Bedarf war über Jahrzehnte auf niedrigem Niveau konstant und konnte problemlos von den vorhandenen Anbaugebieten gedeckt werden.
    Seit aber Palmöl, steuerlich gefördert in Blockheizkraftwerken verbrannt und gesetzlich vorgeschrieben dem Dieseltreibstoff beigemengt wird, hat sich die Nachfrage vervielfacht.
    Es ist mit den bestehenden Anbauflächen nicht möglich, die Menge an Bio-Treibstoffen zu erzeugen, die die Bundesregierung zur Erreichung ihrer selbstgesteckten “Klimaziele” benötigt. Daher sind es Gesetzte wie das “Erneuerbare-Energien-Gesetz”, die die Abholzung der Regenwälder auslösen. Einem Lebensmittelproduzenten Vorwürfe zu machen, weil er Nahrungsmittel weiterhin bestimmungsgemäß verwendet, statt sie zu verbrennen, halte ich gelinde gesagt für unredlich.
    Das Ethanol in dem, seit Kurzem vorgeschriebenen E10-Benzin wird übrigens aus Weizen und Mais gewonnen. Ist also damit zu rechnen, dass Geenpeace demnächt eine ähnliche Kampagne gegen alle Bäcker fährt?

    Kommentar von: yabuh geschrieben am: Dienstag, 1. März 2011

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