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Google Chrome unsicher: Bundesamt warnt vor Google Chrome!




 

Google Chrome Warnung vom BSIGoogle Chrome Warung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Das BSI hat jetzt öffentlich vor der Nutzung des neuen Google Browsers Crome gewarnt. Nach Einschätzung der Behörde ist gerade bei der täglichen Nutzung von Google Chrome kein ausreichender Datenschutz gewährleistet.

BSI-Sprecher Matthias Gärtner sagte wörtlich: "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden…"

In der Berliner Zeitung ist hierzu zu lesen:
"…nur drei Tage nach dem Start von Googles neuem Internet-Zugangsprogramm Chrome wächst die Kritik an dem Suchmaschinen Giganten – Experten prangern Sicherheitslücken an und äußern schwere Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät sogar vom Gebrauch des neuen Browsers ab…"
(Quelle und Originaltext: Berliner Zeitung)

Bei Heise können wir zu Google Chrome lesen:
"…auch soll Google selbst den Browser bei den eigenen Produktivsystemen einsetzen; der Konzern hat ihn zudem ohne größere Warnung oder Einschränkungen millionenfach an normale Anwender verteilt – und sie dann mit kritischen Sicherheitslücken und Fehlern erst einmal ungeschützt Angriffen durch Cyberkriminelle ausgesetzt. Zwar veranstalten auch andere Konzerne wie Microsoft oder auch Projekte aus der Open-Source-Szene öffentliche Beta-Tests – immerhin aber wird dann deutlicher auf die Gefahren des Beta-Status hingewiesen, als dies Google bei Chrome gemacht hat…"
(Quelle und Originaltext: Heise.de)

Auch Golem beschäftigt sich mit der Warnung vor Google Chrome:
"…Laut Berliner Zeitung kritisiert das BSI, Google gebe eine unfertige Beta-Software in die Hände von Millionen unerfahrener Nutzer: "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner der Berliner Zeitung und hat damit sicher recht: Eine Beta-Software ist in aller Regel nicht für den produktiven Einsatz geeignet. …"
Quelle und Originaltext: Golem.de)

In der Blogwelt wird natürlich auch ausgiebig zum Thema Google und Google Chrome geschriben. Hier einige aktuelle Auszüge aus den entsprechenden Blogs:

Chrome vom USB Stick: Google Chrome Portable:
"…Was sich bei dem mobilen Chrome natürlich nicht ändert, sind die Informationen die ggf. an Google geschickt werden.  Der Status hat sich hier noch nicht geändert. Von der Nutzung für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Online Banking oder Firmenanwendungen mit vertraulichen Informationen sollte noch Abstand genommen werden…."
(Quelle und Originaltext: News von Morgen)

Google Chrome und die schizophrene Gesellschaft:
"…Wichtig ist dabei aber der sensible und kompetente Umgang einzelner Bürger mit ihren persönlichen Daten. Denn Google sammelt die benötigten Daten nicht durch Einbrüche in unsere Wohnungen, sondern greift einfach auf das zurück, was unsereins veröffentlicht. So regt man sich nun in unserer Gesellschaft darüber auf, dass Google Daten sammelt, und geht anschließend bei verschiedenen Community-Portalen die letzten Partybilder veröffentlichen…"
(Quelle und Originaltext: Bräkling)

Google Chrome und die Daten der Nutzer – UPDATE:
"…das Google die Nutzungsdaten der User sammelt ist kein Geheimnis. Schließlich macht nicht einmal Google selbst einen Hehl daraus. Das ist durch mehrere Maßnahmen möglich. Jeder Chrome Browser verfügt über eine eigene Kennung, welche übermittelt wird- selbst wenn der Google Chrome Nutzer an keinem Google Konto angemeldet ist. Dadurch lässt sich personalisierte Werbung einwandfrei platzieren…."
(Quelle und Originaltext: Jannewap)

Warum normale Anwender die Finger von Chrome lassen sollten:
"…Bereits ab dem zweiten Buchstaben überträgt Google jede Eingabe in der Adresszeile unverschlüsselt an Googles “Vorschlagsserver” (siehe Screenshot, hier wurde “sp” getippt). So kommt der Suchmaschinengigant ganz nebenbei an angesurfte Domainnamen, aber auch bislang der Suchmaschine verborgene Pfade heran. Kritisch ist die Vorschlagsliste hinsichtlich in URLs kodierten Nutzernamen oder gar Passwörtern, die so auch bei Google landen und einen Personenbezug herstellen können…"
(Quelle und Originaltext: Rootserver Experiment
)

Chrome: Update & Warnung des BSI:
"…mal sollte Google Chrome nicht für den allgemeinen Gebrauch einsetzen, wird BSI-Sprecher Matthias Gärtner zitiert. Mit der Ausgabe "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", hat der Sprecher eigentlich Recht, denn eine Beta Software sollte man eigentlich nicht im produktivem Einsatz nutzen. Der Sprecher sagte auch etwas über den Datenhunger: "Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch" Eigentlich müsste das BSI auch vor dem Einsatz der zweiten Beta vom Internet Explorer warnen, auch er ist eine Beta und sammelt Daten für die Redmonder…"
(Quelle und Originaltext: Google Watch Blog
)

Der Artikel: "Google Chrome unsicher: Bundesamt warnt vor Google Chrome!" wurde am 6. September 2008 um 20:44 Uhr verfasst und in der Kategorie Allgemein veröffentlicht. Es ist in jedem Fall zu beachten, dass eine Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben kann.

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1 Response

  1. 24. September 2008

    […] Testberichte gibt es bei datenwachschutz.de und it-intouch.de. Auch die Warnungen gegenüber Chrome bei tutsi.de und braekling.de sollte mab Beachtung schenken. Denn sogar die Tagesschau warnt vor Verwendung aus […]

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