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EU-Kommission bizarr: Einheitliche Duschköpfe nach EU-Richtlinie?

Nimmt die EU-Kommission Drogen? Nachdem die Verwaltungsstrategen der Europäischen Union die Bürger bereits mit, genormten Gurken, Kondomen und wunderschönen Energiesparlampen beglückt, aber den ökologischen Nutzen letzterer Aktion aber schon jetzt revidieren durften, planen die Blitzbirnen in Brüssel nun offenbar eine sogenannte “Ökodesign-Richtlinie”, um uns noch weiter zu bevormunden.

Nun sollen nach Angaben der Tageszeitung die Welt in Zukunft nur noch Kloschüsseln und Duschköpfe sowie Armaturen und andere Dinge streng nach einer neuen EU-Richtlinie gefertigt werden dürfen, um den bösen Verbraucher zum Wassersparen zu zwingen… wird das nicht schon durch die extremen Wasserpreise sowie Ökozulage und andere Zwangsabgaben unfreiwillig seit Jahren gemacht?

EU Planwirtschaft: Ökodesign Richtlinie und anderer Wahnsinn

Der Plan der EU-Kommission definiert nach Medienberichten bereits jetzt sieben Produktgruppen, die per Zwangsdekret aus Brüssel eine höhere Ressourceneffizienz aufweisen müssten.


Hierzu zählen natürlich wasserbezogene Produkte, wie zum Beispiel Wasserhähne, Armaturen und  Duschköpfe, so dass wohl bei jedem Neubau oder Renovierung in der gesamten EU ordentlich in die Tasche gegriffen werden darf.

EU will Verbraucher zum Sparen von Wasser zwingen
“…sie erwägt demnach eine entsprechende Regulierung von Armaturen und Duschköpfen in Europa: Analog zum von der EU durchgesetzten Verbot der klassischen Glühbirne sollen die Europäer nach dem Willen von Brüsseler Beamten künftig nur noch Ressourcen schonende Wasserhähne im Handel finden…” (via)


EU-Regulierungswahn erreicht das Badezimmer
“…nach der Glühbirne sucht sich die EU-Kommission ein neues Ziel, um Energie und Ressourcen zu sparen: Bad-Armaturen. Es kursiert bereits ein vertraulicher Arbeitsplan. Darin nehmen die Beamten auch noch andere Produkte ins Visier…” (via)

Bitte nicht lachen, aber auch über Weinkühlschränke hat sich die allwissende EU-Kommission wohl schon ihre (überbezahlten) Gedanken gemacht…

Natürlich kann man bei Wasser, Strom und sonstwas noch sparen, aber vielleicht sollten die betroffenen Bürger einmal überlegen, ob man sich nicht einfach diese selbstherrliche EU-Kommission hätte sparen können!

Der gegenwärtige Arbeitsplan der EU-Kommission ist wohl noch kein konkret formulierter Gesetzesvorschlag, aber bis jetzt wurden so gut wie alle Vorschläge dieser zentralistischen Bürokraten in nationales Recht der EU-Mitgliedsstaaten umgewandelt, denn diese Herrschaften haben eine nahezu grenzenlose Befugnis.

Die einzelnen Länder können hierbei auch nicht besonders viel ausrichten, denn immerhin haben die EU-Mitgliedsstaaten ihr Selbstbestimmungsrecht fast vollkommen aufgegeben, so dass es für derartige Planspiele keine Veröffentlichungspflicht gibt und auch die einzelnen Mitglieder der Europäischen Union offiziell keine Möglichkeiten haben, gegen derartigen Unsinn Einspruch einzulegen… Schöne neue Welt!

7 Antworten

  1. Fabster sagt:

    Dieser Artikel ist mir aber zu anti-europäisch und populistisch. Hohe Wasserpreise? Ich merke da nichts von. Sicher darf man die Frage stellen, ob man denn bald gar nichts mehr selbst bestimmen darf und man als Bürger bevormundet wird. D.h. meines Erachtens aber nicht, dass die EU-Kommission selbstherrlich ist und die nationalen Staaten ihre Selbstbestimmung komplett aufgegeben hätten. Die EU-Kommission hat auch viele sinnvolle Dinge durchgesetzt, z. B. die Explosionsschutzrichtlinie (ATEX), die Niederspannungsrichtlinie und viele weitere Beschlüsse, die die Sicherheit von Produkten erhöhen, Bestimmungen vereinheitlichen und sinnvolle Umwelt-(RoHS-Richtlinie: Verbot bestimmter Schadstoffe (Blei, etc.) in Elektronik) und Sicherheitsstandards setzen.

    Dann dusche ich demnächst eben mit einem Sparduschkopf, wüsste nicht wie mir das Schaden soll und im Gegensatz zu Energiesparlampen ist der Nutzen für die Umwelt unumstritten. Wo es hinführt, wenn man Verbraucher nach Lust und Laune entscheiden lässt, sieht man beim Thema Auto. 16 % aller Neuwagen sind SUVs, die Leute können es sich immer noch leisten Sprit zu verschwenden und das Klima unnötig zu belasten. Die Raucherzahlen gehen nur durch hohe Preise, konsequente Rauchverbote und Ekelbilder (siehe deren Erfolg in Australien) zurück.

    Manchmal muss – und das sollte sie auch weiterhin tun – die Politik die Leute zu ihrem Glück (oder auch nur der Rücksichtnahme auf Mitmenschen und Umwelt) zwingen.

  2. Streuner sagt:

    @fabster

    “…Jetzt sollen wir Wasser sparen, ohne daß man sich genötigt fühlt, zu erklären, wieso eigentlich? Vermutlich, weil das Wasser sich das dann denkt, in Deutschland bin ich nicht mehr willkommen. Dann gehe ich halt in die Sahelzone und träufle mich dem erstbesten verdurstenden Negerkind in den Mund…” (via)

  3. Silverager sagt:

    Das Wassersparen erreicht bereits jetzt bei uns so groteske Ausmaße, dass die Wasserwerke die Abwasserleitungen mit massenhaft Frischwasser durchspülen müssen, weil das “Dicke” sich absetzt und nicht mehr abfließt.
    Der ökologische Nutzen ist daher gleich Null. Was oben weiter “gespart” wird, wird unten mit dem Durchspülen wieder verbraucht. Bezahlen müssen wir es so oder so.
    Allerdings sehe ich ein, dass der krakenhafte und überbezahlte Beamtenapparat in Brüssel irgendwas zu tun haben muss.
    Und so werden wir nach dem Unsinn des Glühbirnenverbotes weiter mit ökologischer Narretei beglückt werden.

  4. Jeronimo sagt:

    Zum ersten Kommentar,

    @Fabster: Sorry, anscheinend wirkt bei Ihnen Mind Control in extrem effektiver Weise. Einen weiteres Stellungnahme zu Ihrem Kommentar erspaare ich mehr, sonst würde ich ausfällig werden.

    Zum Verfasser des Artikels:
    Sehr gut, danke für die Info, ein weiterer Beweis für diese nicht gewählten und daher illegalen unfäigen Bürokraten.

    LG

  5. Marcus Ander sagt:

    Meinung zum Geschreibsel von Fabster:
    Wie viel Wasser muß zum Beispiel in Berlin wegen des Wassersparens zum spülen der Kanalisation nachträglich verschwendet werden? Mal nachgedacht wie lange schon das Erdöl zur Neige geht? Wie viel Geld die Bonsen in der EU verdienen und deren Nutzen eher gering ist,stinkt doch zum Himmel.Wollen wir die EUdSSR? Ich bestimmt nicht.Ich möchte selbst entscheiden wie ich leben möchte. Wenn der Fabster das so möchte, kann er ja nach China oder Nordkorea auswandern.
    Das Ganze stinkt gewaltig nach einer Diktatur.Ich weis wovon ich schreibe.

  6. Maike sagt:

    “Gutmenschen”, welche uns alles vorschreiben wollen, gehören zu einer besonderen Gattung.
    Gut gemeint ist meist NICHT gut gemacht.

    Wer das Rauchverbot befürwortet, befürwortet auch ein Alkohol- und Schokoladenverbot. Welche Lebensmittel sind “gesund”? Die “ungesunden” müsste man dann auch alle verbieten. Welche Sportarten sind der Gesundheit zuträglich, welche verursachen hohe Kosten??? Skilaufen, Reiten, Boxen – alles verbieten!

    In unserem Land wird bereits soviel Wasser gespart, dass die Kläranlagen oft 100 000e Liter frisches Trinkwasser zuführen müssen, um das Schmutzwasser wieder aufzubereiten!

    Ich kaufe mir einen Vorrat an Duschköpfen und Wasserhähnen, habe ich auch mit den Glühbirnen gemacht.

    Diese EU möge endlich im Orkus verschwinden. Ich wollte sie nicht und ich will sie nicht!
    Diese EU bevormundet die Menschen in jeder Sparte des Lebens. Beim Wichtigsten jedoch, den Finanzen, herrschte und herrscht kollektives Gesamtversagen!

    So unterschiedliche Wirtschaftsräume, wie wir sie in der EU haben, benötigen ihre eigene Währung.

    Wenn Länder wie Portugal Wasser sparen sollten, trifft das auf Länder wie Deutschland oder die Niederlande nicht zu.

    Der Bürokratenwasserkopf in Brüssel ist schon viel zu stark angeschwollen. Die UdSSR lässt grüßen!

  1. 24. Januar 2013

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