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E-Mail Spionage bei der Bahn jetzt Strafanzeige gegen Mehdorn?

Neuer Bahnskandal weitet sich aus: Nachdem der neue Datenskandal bei der Bahn öffentlich bekannt wurde, scheint es jetzt wohl nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Herr Hartmut Mehdorn endlich in den verdienten Ruhestand gehen darf.

Nach jetzt sogar öffentlich bestätigten Meldungen aus dem Kanzleramt wird es offenbar nicht mehr lange dauern, bis hier eine finale Entscheidung getroffen wird und mit Sicherheit werden nicht viele über eine eventuelle Ablösung von Hartmut Mehdorn traurig sein!

Bei der jetzt bekannt gewordenen Überwachung der Mitarbeiter E-Mails sollen von 2005 bis zum Oktober 2008 über 150.000 E-Mails pro Tag gefiltert und durchsucht worden sein.


Ebenfalls wurden sogar missliebige E-Mails der Bahngewerkschaft gelöscht, was soeben auch von der Konzernleitung der Deutschen Bahn AG bestätigt wurde. Nach Presseberichten prüft jetzt auch die Lockführergewerkschaft GDL eine Strafanzeige gegen Hartmut Mehdorn, da dieser offensichtlich gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis verstoßen hat.

“…so sollen Nachrichten, in denen die Namen bestimmter Journalisten auftauchten, automatisch und ohne Wissen der Mitarbeiter an eine interne Kontrollstelle weitergeleitet worden sein. Von dieser “großflächigen” Aktion war nach Angaben der Zeitung ein größerer Teil der Belegschaft betroffen gewesen…”
(Quelle und Originaltext: heise.de)


“…ein Bahnsprecher hatte am Samstag eingeräumt, dass das Unternehmen im Herbst 2007 eine über das Konzernsystem versandte Massen-Mail mit einem Streikaufruf der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer stoppte…”
(Quelle und Originaltext: focus.de)

Neuer Bahnstreik, wenn Hartmut Mehdorn nicht abgelöst wird?

Die Bahngewerkschaft GDBA geht sogar noch einen Schritt weiter und droht mit Streik, sollte es nicht zu einer zügigen Ablösung von Hartmut Mehdorn kommen. Der Chef der GDBA, Klaus-Dieter Hommel äußerte sich hierzu sehr direkt in der heutigen Ausgabe des Berliner Tagesspiegels:

“…Frau Merkel muss jetzt schnell eine Entscheidung treffen. Es darf keine wochen- oder monatelange Hängepartie geben. Sie muss jetzt Fakten schaffen und Mehdorn abberufen lassen (…) Wenn Merkel an Mehdorn festhalten wolle, würden die Gewerkschaften den politischen Druck erhöhen (…) zur Not mit ein paar Zehntausend Bahnern, die in Berlin für ein Ende dieses Schauspiels demonstrieren werden…”
(Quelle und Originaltext: presseecho.de)

Vielleicht sollten Angela Merkel und Peer Steinbrück  jetzt endlich einmal beweisen, dass sie soetwas ähnliches wie ein politisches Rückgrad besitzen und ihre schützende Hand von Hartmut Mehdorn nehmen!

1 Antwort

  1. Die Bahn macht mobil. Auch eine E-Mails und Korrespondenz wurden mobil behandelt. 😉

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