Bundeswehr zieht in den Cyberwar: Hacken für’s Vaterland?
Bundeswehr baut Hacker Einheit auf: Nach bis jetzt noch nicht offiziell bestätigten Berichten plant die Führung der Bundeswehr, eine eigene “Cyberwar Einheit” aufzubauen, welche sowohl die eigenen Systeme vor feindlicher Manipulation schützen, als auch fremde Systeme manipulieren soll.
Seitens der Bundeswehr gab es natürlich zu dieser “streng geheimen Einheit” noch keine Äusserungen, aber in der aktuellen Ausgabe des ”Spiegel” ist bereits einiges zu dieser geplanten neuen Einheit bei der Bundeswehr zu lesen und auch andere Publikationen berichten bereits über diese angebliche “Cyberwar-Einheit” der Bundeswehr.
Nachfolgend eine Zusammenstellung der aktuellen Informationen
Cyberwar-Einheiten bei der Bundeswehr in der Presse:
Bundeswehr baut geheime Cyberwar-Truppe auf:
“…nach Informationen des SPIEGEL arbeiten die derzeit 76 Mitarbeiter der im Aufbau befindlichen “Abteilung Informations- und Computernetzwerkoperationen” streng abgeschottet in der Tomburg-Kaserne in Rheinbach nahe Bonn und sollen bis zum kommenden Jahr voll einsatzfähig sein. Die Hacker in Uniform, die unter dem Kommando von Brigadegeneral Friedrich Wilhelm Kriesel stehen und organisatorisch dem Kommando Strategische Aufklärung angehören, trainieren für den elektronischen Ernstfall, wie es ihn zuletzt mit den Cyber-Angriffen auf Estland und Georgien gab…”
(Quelle und Originaltext: spiegel.de)
Medienbericht: Bundeswehr baut “Cyberwar-Einheit” auf:
“…organisatorisch ist die streng geheime Einheit angeblich dem Kommando Strategische Aufklärung zugeordnet und wird von Brigadegeneral Friedrich Wilhelm Kriesel geführt. Bei der Bundeswehr war bislang keine Stellungnahme zu dem Bericht zu bekommen. Dem Grundgesetz nach darf die deutsche Verteidigungsarmee keine Aufgaben im Landesinnern wahrnehmen, allerdings gibt es seit längerem Pläne, dieses Verbot zu beseitigen…”
(Quelle und Originaltext: heise.de)
Cyberwar-Einheit nun auch für Deutschland:
“…bislang war von den diesbezüglichen Plänen der Bundesregierung nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Wirklich überrascht dürften aufmerksame Beobachter jedoch nicht sein, zeichnet sich doch die zunehmende Bedeutung von Cyberkriegs-Szenarien im Laufe der letzten Jahre immer deutlicher ab. Insbesondere im Konflikt zwischen Russland und Georgien im vergangenen Jahr spielten Maßnahmen wie DoS-Angriffe auf gegnerische Netze eine zuvor noch nicht dagewesene Rolle…”
(Quelle und Originaltext: gulli.com)
Die Bundeswehr baut eigene Hackertruppe auf:
“…die Bundeswehr baut eine eigene, bislang geheime Hackertruppe auf, deren Sitz in der Tomburg-Kaserne in Rheinbach bei Bonn sein soll. Die Cyberwar-Einheit trainiert die Penetration und Zerstörung fremder Netzwerke. Die deutschen Streitkräfte bauen die “Abteilung Informations- und Computernetzwerkoperationen” auf. Die bislang geheime Einheit umfasst 76 Hacker in Uniform und wird von Brigadegeneral Friedrich Wilhelm Kriesel geführt…”
(Quelle und Originaltext: golem.de)
Wenn die Führung der Bundeswehr bei dieser neuen Einheit auf erfahrene “zivile Kräfte” zurückgreifen würde, könnte an dieser Stelle viel Geld gespart werden… und eine simple DoS-Angriff schaft ja mittlerweile auch jedes Scriptkiddie :-)
Siehe hierzu auch folgende Der Artikel befindet sich in folgenden Kategorien: Computer Internet und DSL Politik Dieser Artikel wurde am 8. Februar 2009 – 13:19 Uhr durch die Redaktion von Tutsi.de veröffentlicht und wer zu allen Themen auf Tutsi.de schnell und aktuell informiert werden möchte, sollte natürlich unseren RSS Newsfeed abonnieren und uns bei Twitter und auf Facebook folgen... Eure Meinung und Erfahrungen zu diesem Thema bitte einfach in die Kommentare schreiben und wir würden uns natürlich auch über Eure Empfehlungen via Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken freuen, wobei einer Ausgabe unseres Feeds auf kommerziellen Seiten ausdrücklich widerprochen wird... also erst fragen, dann einbinden! Sobald wir weitere Informationen erhalten, wird der Artikel: Bundeswehr zieht in den Cyberwar: Hacken für’s Vaterland? nach bestem Wissen und Gewissen akualisiert. Die Redaktion von Tutsi.de ist Mitglied im deutschen Verband der Pressejournalisten. Bitte beachtet, dass jede Publikation nur den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergibt. Bei Rückfragen sind wir sowohl telefonisch, als auch via E-Mail jederzeit zu erreichen.
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